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(USA 2018)


Regie:
Federico D'Alessandro

Darsteller: ,
Musik: Bear McCreary

 

No Bars. No Guards. No Escape.

 

tau netflix 002In einer nicht weiter definierten, aber nicht allzu entfernten Zukunft tingelt Julia durch die Nacht und hält sich mit kleineren Diebstählen über Wasser. Eines Abends wird sie betäubt und entführt, findet sich darauf in einem Verlies zusammen mit einer Frau und einem Mann wieder. Sie sind alle fixiert und mit einer Maulsperre geknebelt, während ihr Entführer, der sadistisch erscheinende Alex, verschiedene, schmerzhafte Tests an ihnen durchführt. Als er sie in ihrer Zelle wieder alleine lässt, erweist sich Julia als einfallsreich und sprengt mithilfe einer Gasleitung die Tür ihres Kerkers auf. Im Erdgeschoss des hypermodernen Anwesens erwartet sie ein riesiger Roboter, der ihre Mitgefangenen tötet. Julia selbst hat das Glück, dass just in dem Moment Alex nach Hause kommt und TAU, die künstliche Intelligenz, die alle Funktionen des Hauses wie auch den Roboter steuert, anweist, sie zu verschonen. Alex stellt sie vor die Wahl: entweder stirbt sie jetzt auf der Stelle oder stellt sich für einige Tests und Aufgaben zur Verfügung, die sie unter der Aufsicht von TAU löst, um dem lernfähigen Computer bei seiner Entwicklung zu helfen. Julia willigt ein, nutzt aber die Tage, während Alex außer Haus weilt dazu, die künstliche Intelligenz im Zwiegespräch auf ihre Seite zu ziehen...

tau netflix 003Regisseur Federico D'Alessandro, der ansonsten als Storyboard Artist aufwändige Action-Szenen großer Marvel-Produktionen skizziert und die Entwicklung von dazugehörigen Animations-Sequenzen überwacht, greift in seinem Langfilm-Debüt das ewig hippe Thema der Vermenschlichung künstlicher Intelligenzen auf, das seit Fritz Langs METROPOLIS (1927), über Kubricks 2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM (1968) und Camerons TERMINATOR 2 (1991) bis zu aktuellen Filmen wie Alex Garlands EX MACHINA (2014) und Spike Jonzes HER (2015) einen weiten Weg gegangen ist. Drehbuchautor Noga Landau entschied sich dabei für eine sich über den Intellekt als eigene Persönlichkeit definierende künstliche Intelligenz ohne menschliches Äußeres. Der Kniff des Scripts ist dabei, dass sich TAU überhaupt gar nicht gewahr ist, was eine Person ist und dass er selbst tatsächlich an der Grenze zu einem eigenständigen Wesen steht. Dies nutzt die erstaunlich smarte Julia für sich aus und verwickelt TAU in Diskussionen um Persönlichkeit, das Leid physischer wie psychischer Schmerzen und Grundsätzen ethischen Handelns. Und hier liegt dann auch schon der Hund begraben, denn der Film streift in diesem Diskurs sein Thema gerade einmal oberflächlich.

tau netflix 005Er stellt diese Gespräche zwar im Fortlauf der Geschichte immer mehr in den Mittelpunkt, es kommt einem allerdings vor, dass dies aus der Not heraus geboren wurde, um diese nur irgendwie am Laufen zu halten. Das Hauptanliegen von Julia ist und bleibt die Flucht, ihre Diskussionen mit TAU nutzt sie dabei, um hierfür dienliche Informationen zu sammeln und die etwas unbeholfene KI auf ihre Seite zu ziehen. Diese Manipulation erweist sich allerdings als recht hanebüchen, und das schien dem Autoren auch klar gewesen zu sein, streut er doch regelmäßig kleinere Spannungsmomente ein, um den Zuschauer bei Laune zu halten. Das Verhalten des Erfinders Alex, der mit seiner Entwicklung von TAU unter Termindruck zu stehen scheint, worauf aber nicht wirklich eingegangen wird, bleibt dabei relativ unerklärt. Er hat die ganze Zeit über die volle Kontrolle über sein intelligentes Eigenheim, hat aber keine Ahnung davon, was sich dort während des Tages abspielt, denn ansonsten würde er die Manipulationsversuche Julias TAU gegenüber gewiss unterbinden.

tau netflix 008Das Kammerspiel ist dabei natürlich auf die Leistungen seiner Protagonisten angewiesen, um einigermaßen glaubwürdig zu funktionieren. Hauptdarstellerin Maika Monroe, die im Independent-Horror IT FOLLOWS (2014) noch überzeugen konnte, weiß nicht wirklich etwas mit der Rolle anzufangen, was man ihr nicht verdenken kann, denn ihr intellektueller Schlagabtausch mit dem Computerwesen, das im englischen Original von Gary Oldman gesprochen wird, spielt sich durchgehend eher auf Kindergarten-Niveau ab, und so macht sie sich am besten, wenn sie mal wieder, nervlich angespannt, einen ihrer Fluchtversuche startet. Die Rolle des von Ed Skrein gespielten Alex ist dabei noch weit undankbarer, seine Figur deutet anfangs klar soziopathische Tendenzen an, die er aber im folgenden, oder eher gesagt bis zum Finale, kaum ausspielen darf, da sich der Erfinder seinem Versuchsobjekt wie seiner Schöpfung überlegen zu fühlen scheint und kaum mehr Emotionen als Wut und Verachtung offenbart. Wahrlich keine Rolle für den jungen Engländer, der im ersten DEADPOOL (2016) den Oberschurken Ajax verkörperte, um sich für höheres zu empfehlen.

tau netflix 012Viel mehr Wert hat man sichtlich auf den Look des Films gelegt, denn der kann sich, trotz eines gewiss überschaubaren Budgets, wirklich sehen lassen. Die Optik verortet die Handlung in einer nicht weit entfernten Zukunft im neonfarbenen Retro-Style der 80er Jahre. Man bekommt nicht wirklich viel von der Welt zu sehen, aber durchaus ein Gespür für sie. Auch im hochgerüsteten High-Tech-Haus dominieren einfache geometrische Formen und leuchtende Farben, bei Gefahr wird die Szenerie desöfteren in tiefes Rot getaucht. Wenn es schon nur einen faden Hamburger zu essen gibt, darf der doch wenigstens appetitlich aussehen. Der Syntesizer-Score von Bear McCreary, derzeitiger Hauskomponist der Serien MARVEL'S AGENTS OF S.H.I.E.L.D. und THE WALKING DEAD, fügt sich hier wunderbar ein.

Bezogen auf Optik und Sound könnte man mutmaßen, dass Netflix bevorzugt Filme und Serien einkauft, die gut mit dem Streaming-Dienst identifizierbar sind, um so ein Trademark zu etablieren und an seiner eigenen Identität zu feilen. Wünschenswert wäre nun, dass dann hin und wieder mal mehr gehaltvolleres als filmisches Fast Food dabei herumkommt, also mehr ANNIHILATION und THE OUTSIDER als BRIGHT, CARGO, WAR MACHINE oder eben TAU.

tau netflix 018Der Film schaut gut aus, lässt sich nett weg gucken, ist zeitweise sogar richtig spannend, doch er krankt an der eigenen Oberflächlichkeit, was die Story und vor allem die Charaktere angeht, was sich sogar dahingehend äußert, dass dem Computerwesen TAU in diesem 3-Personen-Kammerspiel die meisten Sympathien zukommen dürften. Wer sich nach Feierabend mal etwas nett berieseln lassen möchte, ist hier genau richtig, wem es aber nach der Auseinandersetzung mit den großen Fragen in der moralischen und ehtischen Entwicklung künstlicher Intelligenz dürstet, bekommt hier auf halber Strecke einen nicht nur trockenen, sondern wohl auch dicken Hals.

Horny

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Das Grauen auf Schloss Witley / Colour Out of Space / Bootschapper van de duivel

(USA/GB 1965)

 

Regie: Daniel Haller

Vorlage: H.P. Lovecraft

Darsteller: Boris Karloff, Nick Adams, Freda Jackson, Patrick Magee

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Stereo (Tile 3B of a CAEE Educational Mosaic)

(Canada 1969)

Regie: David Cronenberg

Darsteller:

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Nachts, wenn die Leichen schreien / Nachts, wenn die Zombies schreien / Fluch der Dämonen / Hell Rain

(USA / Mexico 1975)

Regie: Robert Fuest

Special-FX: Federico Farfán, Thomas L. Fisher

Darsteller: Ernest Borgnine, Eddie Albert, Ida Lupino, William Shatner,
Tom Skerritt, Joan Prather, John Travolta

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posterquer(USA/Kanada 1991)


Regie: David Cronenberg

Vorlage: William S. Burroughs

Drehbuch: David Cronenberg, Bill Strait

Darsteller: Peter Weller, Judy Davis, Ian Holm, Julian Sands

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Drei Engel auf der Todesinsel / Ninja Amazone

(USA 1984)

Regie/Buch: Jim Wynorski

Darsteller: Melanie Vincz, Raven De La Croix, Robert Tessier, Angus Scrimm, Bill Thornbury

Musik: Alan Howarth
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Rats – mörderische Brut / Killer Rats / Ratazanas

(USA 2003)

Regie: Tibor Takács

Buch: Jace Anderson, Boaz Davidson, Adam Gierasch

Darsteller: Sara Downing, Amy Parks, Sean Cullen, Ron Perlman

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Örümcek / Ankaboot / Pók

(Canada / UK / France 2002)

Regie: David Cronenberg

Buch/Vorlage: Patrick McGrath

Darsteller: Ralph Fiennes, Gabriel Byrne, Miranda Richardson, John Neville

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10.000 PS – Vollgasrausch im Grenzbereich, Amok stin asfalto, Detectives a 100 á hora

(Canada 1979)


Regie: David Cronenberg

Musik: Fred Mollin

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Ronald Sanders

Darsteller: William Smith, John Saxon, Nicholas Campbell

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Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich / Zombie Virus on Mulberry Street / Terror em Manhattan

(USA 2006)

Regie: Jim Mickle

Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici

Darsteller: Nick Damici, Larry Fleischman, Debbie Rochon

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Necromania / Deranged: Confessions of a Necrophile / Besessen

(USA 1974)

Regie: Jeff Gillen, Alan Ormsby

Drehbuch: Alan Ormsby

Makeup-FX: Tom Savini

Darsteller: Roberts Blossom, Robert Warner, Pat Orr

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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Parasiten-Mörder / The Parasite Murders / Frissons / They Came from Within / Orgy of the Blood Parasites

(Canada 1975)

Regie/Buch: David Cronenberg

Produzent: Ivan Reitman

Make-Up-FX: Joe Blasco

Darsteller: Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Barbara Steele

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(UK / Belgium / Ireland 2015)

High-Rise

 Regie: Ben Wheatley

Buchvorlage: J.G. Ballard

Darsteller:Tom HiddlestonJeremy IronsSienna MillerLuke Evans

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(D 2018)
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Vier Mal musste Superman in den letzten 25 Jahren sterben, ehe DC es richtig hinbekommen hat.
Ein Überblick...

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Zombies ate my neighbors!
(SNES, Sega Genesis/Megadrive, 1993. Konami, LucasArts)

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(France 2018)
La vengeance

Regie/Drehbuch: Coralie Fargeat

Kamera: Robrecht Heyvaert

Darsteller: Matilda Anna Ingrid Lutz, Kevin Janssens, Vincent Colombe, Guillaume Bouchède

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Jäger der tödlichen Jade / Kung Fu Cannibals / Shogun Island / A Ilha dos Guerreiros / Oi viastes

(USA / Philippinen 1982)


Regie / Buch: Edward D. Murphy

Darsteller: Cameron Mitchell, Geoffrey Binney, Hope Holiday, Jillian Kesner

Musik: Walter Murphy

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vdpostervdrome rantquerZonekiller / Experiência Alucinante / Network of Blood

  (Kanada/USA 1983)

Regie/Drehbuch: David Cronenberg

FX: Rick Baker

Musik: Howard Shore

Kamera: Mark Irwin

Darsteller: James Woods, Sonja Smits, Debbie Harry, Peter Dvorsky, Jack Creley

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(Schweiz 2018)
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A Inocente Face do Terror / Los mellizos del terror

(USA 1972)

 

Regie: Robert Mulligan

Musik: Jerry Goldsmith

Kamera: Robert Surtees

Darsteller: Chris Udvarnoky, Martin Udvarnoky, Uta Hagen, John Ritter

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(GB 1970)

Regie: Peter Sasdy

Buch: Anthony Hinds

Darsteller: Christopher Lee, Geoffrey Keen, Linda Hayden, Madeline Smith, Michael Ripper, Ralph Bates

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peyton

Eine außergewöhnliche Band
jetzt auf Deutschlandbesuch

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(USA 2013)

Regisseur: Randy Moore

Drehbuch: Randy Moore

Darsteller: Roy Abramsohn, Elena Schuber, Katelynn Rodriguez
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The Spy who dumped me
(USA 2018)

Regisseurin: Susanna Fogel

Drehbuch: Susanna Fogel, David Iserson

Darsteller: Mila Kunis, Kate McKinnon, Justin Theroux, Gillian Anderson

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Planet Saturn lässt schön grüßen / Bluthitze - Das Grauen aus dem All / Der Zombie aus dem Weltall / The Ghoul from Outer Space / Den krypande hämnaren / Smeltende terror

(USA 1977)

Regie/Drehbuch: William Sachs

Make-Up-FX: Rick Baker, Rob Bottin, Greg Cannom

Darsteller: Burr DeBenning, Ann Sweeny, Michael Alldredge
und Alex Rebar als der „melting man“

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Godzilla macht moderne Musik

musikalische Retrospektive durch die Heisei und Millenium Godzilla Filme

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Die Teuflischen von Mykonos

(Greece 1976)
Island of Death, Ta paidia tou Diavolou, Devil's Island – Die Insel des Schreckens,
Killing Daylight, Cruel Destination


Regie/Buch: Nico Mastorakis

 Kamera: Nikos Gardelis

Darsteller: Robert Behling, Jane Lyle, Jessica Dublin, Jannice McConnell, Nikos Tsachiridis

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