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otherquer(AUS 2017)

Regie: Ben C. Lucas

Buch: Gregory Widen

Darsteller: Jessica De Gouw, Thomas Cocquerel, T.J. Power

jetzt auf NETFLIX 

 

Die Grundidee dieses kleinen australischen Science-Fiction Thrillers ist eigentlich nicht sonderlich originell. „Otherlife“ ist eine Lösung voller Nanobots, die, ins Auge geträufelt, den Nutzer innerhalb von wenigen Sekunden einen kompletten 24-Stunden-Tag erleben lässt. Diese künstlichen Erinnerungen sind teilweise aus echten zusammengesetzt und bedienen natürlich hauptsächlich die Abenteuerlust. So ist es möglich zum Beispiel einen Urlaubstag mit einem Tauchgang in der Karibik zu geniessen oder als professioneller Skifahrer einen Berg hinunter zu rasen, ohne dass man dafür die nötigen Fähigkeiten antrainieren muss.

otherlife01Wie gesagt, keine wirklich komplett neue Idee. Sowohl in Literatur als auch in Film und TV wurden aufgepropfte Erinnerungen bereits oftmals verwendet, allerdings bemüht sich „Otherlife“ hier einige tiefergehende Ideen zum Thema aufzugreifen und geht dabei äußerst geschickt vor.

Als Protagonistin präsentiert er uns die junge Ren (Jessica De Gouw), die das Patent auf die Erfindung hat und selbst Erinnerungen dafür programmiert. Ihr Geschäftpartner, der machthungrige und geldgierige Sam, gespielt vom passend benamten T.J. Power ist eher für die Vermarktung und die Hardware zuständig. Wo Ren davon träumt mit ihrer Erfindung Koma- und Alzheimer-Patienten wieder „zurück“ zu holen oder sie zu nutzen Menschen Wissen auf schnellstmögliche Art beizubringen, hat Sam sich bereits regierungskonforme Finanzpartner ins Boot geholt, die eine gänzlich andere Nutzung anpeilen. Denn wenn man einen Menschen in zehn Sekunden einen ganzen Tag erleben lassen kann, dann wäre es ja sicher auch möglich ihn längere Zeit mit Nanobot-Erinnerungen zu versorgen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Jahr in einer Einzelzelle als Ersatz für einen normalen Gefängnisaufenthalt?

otherlife05Von dieser Grundsituation ausgehend lotet nun das Script verschiedenste Ideen aus und präsentiert dem Zuschauer immer neue und immer fiesere Wendungen. Da wir einige Tage vor dem Launch von „Otherlife“ in die Handlung einsteigen und nahezu 90 Prozent des Filmes an der Seite von Ren bleiben, sind wir niemals wirklich schlauer als sie. Grundsätzliche Diskussionen, zum Beispiel über die Frage, ob es sich denn bei „Otherlife“ nur um eine Droge handelt oder nicht werden dementsprechend nur an „uns“ vorbei geführt, da Ren viel mehr damit beschäftigt ist, den Erlebnis-Code von Otherlife in der Form zu verfeinern, die es ihr ermöglicht ihren komatösen Bruder nach Jahren aus dessen vegetativen Zustand zu holen. Diese Fixierung auf nur eine Sichtweise sorgt dafür, dass allerdings auch beim Zuschauer immer der Gedanke im Hinterkopf schwebt ob und in wie fern der „drohende“ Massenrelease von „Otherlife“ positiv oder negativ einzuordnen ist.

Denn mal ganz ehrlich, wenn die kreativen Bots im Körper dafür sorgen, dass man Ewigkeiten an Informationen und Erlebnissen innerhalb kürzester Zeit haben kann, dann ist das eine Art Lebensverlängerung auf Raten, die – selbst wenn die Nanos wieder aus dem Körper verschwunden sind – dafür sorgen würde, dass man dieses Erlebnis wiederholen möchte. Zusätzlich gibt es keinen „unhackbaren“ Computercode, so dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis der illegale Markt mit „sechs Jahre auf Jamaika“ oder „Lebe ein Jahrzehnt in Dubai“ überschwemmt wäre.

otherlife02Auch der medizinische Ansatz, den Ren – aus eher persönlichen Gründen – verfolgt ist ein wenig fragwürdig, plant sie doch ihrem Bruder die Erinnerungen an seinen nahezu tödlichen Tauchunfall einzuträufeln und ihm diesen so lange als „Loop“ einzuspielen, bis er an einem wichtigen Punkt eine andere Entscheidung als in der Realität trifft, um ihn so aus dem Koma zu erwecken. Ob es wirklich so erstrebenswert ist, bis zu diesem Zeitpunkt unzählige Mal den eigenen Fast-Tod zu erleben?

Somit ist man als Zuschauer immer wieder hin- und hergerissen und gerade dadurch, dass solche Gedanken und Ideen vom Drehbuch nur so „en passant“ eingeworfen werden, wird der Film äusserst spannend und in seiner zweiten Hälfte sogar richtig unangenehm.

Zu verdanken haben wir das Drehbuchautor Gregory Widen, der bereits in den Büchern zu Russel Mulcahys Klassiker „Highlander“ (1986) und „Prophecy“ (auf „deutsch“ „God´s Army“, 1995), bei dem er sogar selbst Regie führte, seine Ideen vom ewigen Leben hat einfliessen lassen und auch für einige der, nicht wirklich überragenden, Sequels beider Franchises verantwortlich war. Offensichtlich scheint ihm das Thema zu liegen und durch den Mix mit heute aktueller Technik zeigt er somit auf, dass die wirklich wichtigen Fragen, die sich dadurch stellen immer noch die gleichen sind.

otherlife03Alles in allem entpuppt sich „Otherlife“ somit als ein weiterer kleiner Science-Fiction Film, der sich durchaus ernsthaft mit seinem Hauptthema beschäftigt und bei allem Unterhaltungswert auch noch einige Zeit im Kopf des Zuschauers hängen bleibt.

Bei aller berechtigter Kritik an Streamingportalen (dazu werden wir in absehbarer Zeit mal was machen) muss man ebenso allerdings auch zugeben, dass der Film ohne diese Vermarktungsform wenig Chancen gehabt hätte. Für eine erfolgreiche Kinoauswertung fehlt ihm einfach, trotz einiger „Inception“-mässigen Szenen und generell einigen überraschend effektiven visuellen Ideen, das optische Brimborium und die Action, bei einer Auswertung in der guten alten Videothek wäre er wohl recht schnell in dem Regal mit „6 für 5 €“ Sonderangeboten gelandet.

Für Fans ernsthafter Science-Fiction ist der Film auf alle Fälle ein Muss, als Partyuntermalung oder "mal so nebenher" eignet er sich weniger, da man sich schon darauf einlassen muss.

Da er aber für NETFLIXer momentan gratis verfügbar ist empfehle ich auf alle Fälle mal einen Blick rein zu werfen. Jeder der „Back Mirror“ liebt wird eh nicht daran vorbeikommen, denn grundsätzlich fühlt er sich wie eine Doppelepisode der Serie an – und das ist wahrlich nicht negativ.

Dia

 

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(GB 1962)

Sie sind verdammt / Hallucination / On the Brink / Malditos


Regie: Joseph Losey
Darsteller: Oliver Reed, MacDonald Carey, Shirley Ann Field
nach dem Roman „Kinder des Lichts“ von H.L. Lawrence

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(USA 1981)

Barbaras Baby - Omen III / A Profecia III - O Conflito Final / De sju knivarna - Omen III / Tegnet III: De Syv Knive

Regie: Graham Baker

Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller: Sam Neill, Rossano Brazzi, Don Gordon
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joshquer

(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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omen 2 poster02 quer

(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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villpostervillagequer

(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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brimstone posterbrimstonequer 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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omenquer

(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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Sprössquer
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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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downquer

(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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zeichenposterkreuzquer

(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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nachtposternachtquer

We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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badkidwork

Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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wolfheader

(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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sprinposterspringteufelquer

(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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markposter hexenquer

(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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h2 posterh2 quer

(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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