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st04 04

 

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 04

Star Trek IV - The voyage home (1986)

 

Ach ja, der Walfilm.

Hat mich einmal ganz schön enttäuscht das Teil.

 

 

Der lief nämlich 1987 in Brüssel auf dem damals noch nicht mit BIFFF abgekürzten Festival als Überraschungsfilm – und zwar eine Woche nach Deutschlandstart. Da hatten wir ihn natürlich bereits gesehen und waren schon ein wenig angefressen, dass uns nicht irgendeine knackige Europapremiere geboten wurde.

Aus Frust darüber haben wir uns damals bereits einen Tag früher auf unsere „Voyage home“ begeben.

Aber das Alles tut ja hier nichts zur Sache, hier geht es ja um den, nach „First Contact“ und „The motion Picture“ finanziell erfolgreichsten Film der vorliegenden Serie und den lieb ich wirklich heiss und innig, so wie eigentlich jeder Mensch auf der Erde, der ihn gesehen hat.

Regie: Leonard Nimoy 

Story: Leonard Nimoy 

Drehbuch: Harve Bennett, Nicholas Meyer  

Musik: Leonard Rosenman  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

…und der Rest der Crew, sowie: 
Catherine Hicks, Robin Curtis, Mark Lenard  


stiv crew 

st04 08Die Geschichte beginnt genau dort, wo „Search for Spock“ geendet hat. Unsere Crew geniesst die letzten Tage Urlaub auf Vulcan, während eine spitzohrige Gruppe von Pappa Schlumpfs die gekaperte Bird of Prey instand setzt und zum Abflug bereit macht. Weil auf der Erde nämlich, ausgehend von den Klingonen, ein Prozess gegen unsere sieben Helden eingeläutet wird, haben diese beschlossen in dem, passend als „Bounty“ benamten, Diebesgut in die Heimat zurückzukehren und sich der Anklage wegen Meuterei zu stellen. Während die Bounty nun durchs Weltall schippert taucht über der Erde eine unheimliche und unbekannte Sonde auf, die die Ozeane mit einen seltsamen Signal anfunkt, dass diese zum verdampfen bringt.

Als Kirk das mitbe- und, durch Hilfe von Spock, dahinter kommt, dass es sich um Walgesänge handelt, beschließt er kurzerhand einen Time-Warp und die Crew landet im San Franzisko der mittleren Achtziger und macht sich dort auf die Jagd nach Glas für ein Aquarium, radioaktive Strahlung und – natürlich – nach Buckelwalen.

st04 09„The voyage home“ ist in vielerlei Hinsicht ein echt außergewöhnlicher Film. Der in der Zukunft, bzw. der aktuellen Zeit im Star Trek Universum, spielende Teil, der den Hauptteil einrahmt, fühlt sich komplett wie eine nahtlose Fortsetzung der letzten beiden Filmteile an. Der Mittelteil hingegen, der den größten Teil der Laufzeit einnimmt ist, bei aller Dramatik des Themas, fast schon eine typische 80er Jahre Komödie mit einer klassischen „Fish out of Water“-Storyline. Das ist aber auch kein Wunder, haben die zwei hauptsächlich am Drehbuch arbeitenden Autoren doch tatsächlich unabhängig vorneinander gearbeitet und dieser – normalerweise sicherlich nicht erstrebenswerte - Bruch des Filmes, hilft ihm ganz gewaltig.

Denn so schön die, von Stammautor Harve Bennett geschriebenen, Anfangsszenen auf Vulcan auch sind und so effektvoll auch die daraufhin folgende Zeitreise inszeniert ist, das Herz des Filmes liegt in seinem Mittelteil, wenn die von uns so geliebten Figuren, die wie ein Puzzlestück in ihre Zeit passen, in unserer Welt und dem „heute“ von 1986 teilweise komplett verloren sind. Zu verdanken haben wir diesen „Bruch“ im Star Trek Universum Autor Nicholas Meyer, der ja bereits als Regisseur und Mitautor von “The wrath of Khan“ erste Erfahrungen im Trekiversum sammeln durfte, hier aber auf die bei seinem Erstling „Time after Time“ (1982) gemachten Erfahrungen zurückgreift.

st04 02Waren es damals noch zwei klassische Gestalten (Jack the Ripper und H.G.Wells), die eine Zeitreise in die 80er unternommen haben, so sind es diesmal halt Kirk und Co., die hier in eine Welt geworfen werden, die sie nur rudimentär verstehen. Im direkten Vergleich beider Filme – was übrigens sehr empfehlenswert ist – merkt man recht schnell, dass sich einige Gags wiederholen, aber gleichzeitig auch, dass Meyer im Laufe der Jahre einiges dazu gelernt hat.

Allerdings war sein Erstling – zumindest in Bezug der Logik der Zeitreise – erheblich glaubwürdiger und bediente sich dazu der aus Buch und Film bekannten Zeitmaschine. Aber, wie bereits erwähnt, mit dem Part, in dem Kirk, nachdem er erfahren hat, dass Buckelwale zu Ende des 20. Jahrhunderts ausgestorben sind, beschließt „Dann machen wir einfach einen TimeWarp“ und niemand auch nur diesen Satz hinterfragt, hat Meyer nichts zu tun. Sein Buch übernimmt die Charaktere halt erst dann, nachdem sie sich mit Warp Faktor 10 um die Sonne herum- und somit in die Vergangenheit geschossen haben. Von diesem Moment an wird der Film zu einem der schönsten Kinoerlebnisse der 80er Jahre, weil irgendwie alles funktioniert.

st04 07Das Allerschönste aber ist, dass es tatsächlich in „The voyage home“ keinen wirklichen Bösewicht gibt und niemand – außer dem ungeschickten Chekov – wirklich verletzt wird. Selbst die Walfänger im Finale des Filmes werden mittels passiver Aktionen verscheucht. Um ganz genau zu sein wird im ganzen Film nicht einmal geschossen und wenn man mal von Spocks rüder Attacke auf den freundlichen Punk im Bus absieht, gibt es keinerlei direkte Gewalteinwirkung.

Mit der Meeresbiologin Gillian (Catherine Hicks) hat Meyer zusätzlich noch eine erstaunlich starke weibliche Figur geschrieben, die auch in Bezug auf Ironie und Humor mit Kirk mithalten kann und ihm nicht sofort in die Arme fällt. Toll auch, dass alle Hauptfiguen diesmal wirklich handlungstragend eingreifen dürfen. Selbst Uhura und Sulu haben diesmal sogar Dialoge, die weiter reichen als „Ich empfange da was Captain!“ und „Aye, Sir!“.

st04 06Eigentlich ist der ganze Film toll – und ich mag sogar die Schlusszene, in der wir erstmal eine neue Enterprise vorgestellt bekommen – deshalb verzeiht mir, das dieses Review etwas kürzer ausfällt als gewöhnlich, aber in wie fern soll ich die Lobhudeleien noch steigern.

Es hat schon einen Grund, warum dieser Film zu meinen drei meistgesehehen Star Trek Filmen zählt. Ich nehme jetzt einfach allen Mut zusammen und begeben mich auf die Suche nach Gott – Düsenstiefel an und ab in die Berge.


Dia

 

Alle bisherigen Artikel unserer Serie sind unten in der Tabelle verlinkt


Teil 0
Take-Off

treklogo

Teil 1
Star Trek - the motion picture (1979)

tmp01

Teil 2
Star Trek II - The wrath of Khan (1982)

khan05

 

  Teil 3
Star Trek III - The search for Spock (1984)

st03 06

Teil 4
Star Trek IV - The voyage home (1986)st04 10

Teil 5
Star Trek V - The final frontier (1989)stV 07

  Teil 06
Star Trek VI - The undiscovered country (1991)
VI 05

Teil 6,5
Star Trek - The music of the Universe I  
STsoundtracks02

Teil 07
Star Trek VII - Generations

st07 09

   
   
   

 

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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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