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ass01 Assassin's Creed (2016)

Regie: Justin Kurzel

Darsteller: Michael Fassbender, Jeremy Irons, Brendan Gleeson, Charlotte Rampling

 

Ab 11. Mai auf DVD/BluRay

 

Michael Fassbender spielt Cal Lynch, der am Ende seines verkorksten Lebens eigentlich mittels Spritze ins Jenseits befördert werden soll, aber durch eine seltsame Firma namens Abstergo Industries gerettet wird. Für diese soll er nun – dank seiner DNA und mittels einer Plotmaschine – in den Körper eines seiner Vorfahren schlüpfen, der im 15ten Jahrhundert als Assasine unterwegs war und in dieser Funktion die bösen Templer bekämpft hat. Abstergo veranstaltet diese Virtual Reality Reisen natürlich nicht zum Spaß oder aus hehrem wissenschaftlichen Interesse, sondern versucht auf diese Art den Verbleib von „Gottes Apfel“, einem Artefakt in dem, laut irgendwelchen obskuren Überlieferungen, die DNA-Grundstruktur für die Gewaltbereitschaft des Menschen liegt, zu ergründen. Dieses Teil sieht nun nicht etwa, wie z.B. in biblischen Paradiesdarstellungen, wie eine Frucht aus, sondern wird von einer silbernen Boule-Kugel gedoubelt und besteht aus „ Red Hering“-Material.

ass02Offensichtlich war eine wirklich tolle Geschichte nicht der Grund für die Produktion dieses, als Action-Spektakel angekündigten, Filmes, aber man muss das Zugeständnis machen, dass er sich - zumindest rudimentär - an der Handlung der ersten drei UBI-Soft Spiele orientiert. Hier aber wird bereits das erste Problem deutlich, denn bei insgesamt cirka 100 Stunden Spielzeit für die Games nahm der eigentliche Handlungsteil, der im hier und jetzt spielt, vielleicht wenn es hoch kommt 5 % ein. Den Rest der Zeit rannte, sprang, kletterte und meuchelte man sich halt in 3rd-Person Optik durch diverse italienische Städte des 15. Jahrhunderts und traf dabei auf Gestalten wie Leonardo da Vinci oder Christoph Kolumbus.

Im Film erweist sich das Verhältnis als eher umgekehrt. Ungefähr 20 Minuten der fast zweistündigen Laufzeit (die sich erheblich länger anfühlt) verbringt man mit dem klassisch im Hoodie umherflippenden Cal, den Rest im – zugegeben schick ausgestatteten – Firmenkomplex von Abstergo, den man im Spiel jeweils nur in Zwischensequenzen betrat. Das gibt einem bereits nach wenigen Minuten das Gefühl, von den Machern des Filmes – um es mal nett zu sagen – nicht verstanden worden zu sein.

ass03Denn (und hier bin ich ganz ehrlich) ich habe die ersten drei Spielteile aus genau drei Gründen gespielt. Erstens, weil ich die Umsetzung der historischen Städte und deren Erforschung faszinierend fand, zweitens weil die Spielmechanik über weite Strecken an ein Jump and Run Spiel erinnerte und drittens weil die häufigen Kämpfe und Hinrichtungen erfreulich knackig und schön (aber nicht übertrieben) blutig inszeniert waren. Die A-Tergo (sorry, couldn´t resist) Szenen habe ich zur Kenntnis genommen aber spätestens beim zweiten Versuch logischerweise übersprungen.

Sicher, die wenigen Szenen, in denen es „zur Sache“ und somit in die Vergangenheit geht, sind perfekt inszeniert, die virtuellen Welten wirken relativ echt. Wenn man mal von einem Übermaß an fliegenden Kameras absieht und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass die Actionszenen mit 1,5-facher Geschwindigkeit ablaufen und kaum einer der Stuntleute mal mehr als eine Bewegung pro Einstellung zu stande bringt, könnte man sich dort fast hinein fallen lassen.

Aber halt nur fast, denn spätestens nachdem der dritte böse Scherge blutleer per Schlitzerei ins Jenseits geschickt wurde kommt dieses „die wollen mich doch verarschen“-Gefühl wieder hoch. Unbestrittenes Highlight dieser PG13-Verstümmelungen ist sicherlich ein Kehlenschnitt mit darauf folgendem (steril sauberen) Reaktion-Shot des Opfers. Zumindest in diesen 20 Filmminuten wird uns die, sicherlich irgendwann auf Scheibe erscheinende, „Unrated“-Version vielleicht ein wenig weiterhelfen, den Rest des Filmes kann aber auch eine kräftige Blutinfusion nicht mehr retten.

ass04Dabei ist schauspielerisch eigentlich alles in Ordnung. Fassbender macht, was er am besten kann und verschwindet schön in seinem, leider blassen, Charakter. Marion Cotillard versucht ihr Bestes als Leiterin des Astergo-Labors und Tochter des Firmengründers zwielichtig zu bleiben, obwohl man natürlich direkt von Anfang an weiß, dass sie eigentlich auf Seite des Guten steht. Für die böse Seite haben wir hier natürlich einmal mehr Schauspielerautomat Jeremy Iron, der mittlerweile, je nach Höhe des Geldeinwurfes entweder da ist, böse guckt und ein paar Dialoge sagt oder seine Rolle komplett ausfüllt. Hier scheint die Gage eher im zweiten Bereich zu liegen. Nebenher gibt es noch nette Gastauftritte von Charlotte Rampling und Brendon Gleeson, die zwar nett anzuschauen sind, aber weder der Geschichte Tiefe noch ihrem Profilen die Chance für Awards hinzufügen.

Besonders ärgerlich ist aber, dass die technische Seite des Filmes durchaus überzeugen kann. Wie gesagt liegen die Highlights hier natürlich in den wenigen „Zeitreise“-Szenen und dort speziell in einer nahezu grandiosen Verfolgungsjagd in der Mitte des Filmes (aus der übrigens nahezu die gesamten Trailer bestehen), aber auch einige Sequenzen im Labor sind recht pfiffig inszeniert, wenn auch erheblich zu lang und ausgewalzt. Außerdem kann ich hier endlich mal wieder empfehlen den Extra-€ für 3D rauszuhauen, wenn man sich schon auf den Film einlässt, denn in dieser Beziehung gibt es doch einige Schauwerte.

Leider findet der Film dann auch mal wieder kein Ende – eine Unart, die zuletzt Ende der achtziger so deutlich im phantastischen Film auftauchte und die jetzt eine kleine ungewollte Renaissance erlebt. Bereits 15 Minuten bevor endlich die Credits rollen, ist die Reise unseres Helden an einem Punkt angekommen, der es perfekt ermöglicht hätte, das Publikum recht zufrieden (und mit einigen offenen Fragen betreffs einer Fortsetzung) auff die Toilette zu lassen. Auch visuell wäre das Ende hier perfekt gewesen, aber nein, die Qual soll noch nicht zu Ende sein, denn jetzt bekommen wir noch ein Ende nach dem Ende aufgepropft, dass die – eh schon schwache – innere Logik der Geschichte aufbricht und zusätzlich noch etliche Fragen in den Raum wirft.  

ass05Alle die Hoffnung hatten, dass „Assassin´s Creed“ sich als eine Initialzündung für das Genre der Spieleverfilmungen entpuppen würde, sollten diese fahren lassen, bevor sie die Scheibe einlegen. Der Film ist eine humor- und gefühllose Bildermaschine, bei dem ich sogar daran zweifele, ob ich ihn auf Netflix oder einer anderen Platform überhaupt bis zum Ende gesehen hätte.

Sicherlich werden jetzt einige sagen, ich wäre einfach zu alt für diese Art Filme und langsam kommt es mir schon fast selbst so vor, denn einige junge Pressevertreter, die damals mit mir in der Vorstellung waren, nahmen den Film etwas positiver auf, mussten aber auch zugeben, dass die Geschichte recht dünn und die Action nicht überzeugend war.

Ich kann sicherlich niemanden davon abhalten sein Geld für diesen Film auszugeben, aber sagt nachher nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.

dia

auch auf NdlT 

Wie im Text bereits erwähnt, hier die Meinung eines jüngeren Kollegen.

 

 

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Hp News

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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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