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Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich / Zombie Virus on Mulberry Street / Terror em Manhattan

(USA 2006)

Regie: Jim Mickle

Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici

Darsteller: Nick Damici, Larry Fleischman, Debbie Rochon

 

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We locked him up, because he turned into a rat...

 

 

mulberry 002Ahhh – New York Filme von Mitte der 1960er bis zu den 80ern…das war schon etwas ganz besonderes, speziell wenn es sich um Werke handelt, die sich eher mit der düsteren Seite der Riesenstadt beschäftigen. Seien es nun „Midnight Cowboy“ (1969), „Taxi Driver“ (1975), „Maniac“ (1980) oder „Ms. 45“ (1982) eine gewisse Zeit lang liebten es amerikanische Regisseure sich mit den Tourismus-Agenturen der Stadt anzulegen. Meist spielten diese Filme um die Vergnügungszentren der 42nd Street herum, wo sich der Schmelztigel in einer Ansammlung von Sexshops und –kinos entlud, es Verkehrsstaus wegen Einkaufswagen schiebenden Obdachlosen gab und das Verbrechen ungetarnt mitten auf der Straße stattfand.

Nachdem Disney diesen Teil der Stadt in den späten 80ern „kaufte“ und „modernisierte“ ging auch ein Stück Charakter damit verloren. Nun passte auch diese Ecke wieder in den plakativen „American Way of life“ – New York war wieder sauber und wurde uns auch auf der Leinwand immer wieder so präsentiert. Schöne neue Welt...

mulberry 006In Wirklichkeit natürlich war es nicht gelungen den „Dreck“ wirklich von der Straße zu bekommen, man hatte nur das Stadtzentrum und die touristisch erschlossenen Gebiete gesäubert. All die ehemaligen Bewohner der 42nd und ihrer Umgebung, all die Leute, deren Leben halt aus der Führung eines kleinen schmierigen Kinos oder Sexshops bestand suchten sich neue Betätigungsfelder und Ladenlokale und fanden diese nur 3,5 Meilen weiter südlich in der Stadt die niemals schläft. Das Gebiet um die Mulberry Street wurde der neue Unterleib der Stadt.

Das Team Jim Mickle und Nick Damici wählten deshalb auch ganz bewusst diese Ecke der Stadt als Schauplatz ihres ersten Langfilmes aus und nutzten die erste halbe Stunde zu einer gelungenen Mileustudie, in der der Zuschauer so ganz nebenher die Bewohner eines alten – und deutlich im Verfall begriffenen – Mietshauses in der titelgebenden Straße kennenlernt. Menschen, deren Tage vom Kampf um das tägliche Brot bestimmt sind, die sich aber trotzdem nicht hängen lassen, sondern das Beste aus dem wenigen was sie besitzen herausholen. Das grösste Problem am Tag an dem wir in die Handlung einsteigen scheinen vorerst die ständigen Stromausfälle und die unzureichende Wasserversorgung zu sein. Zusätzlich droht auch noch eine Räumung des Hauses, da sich der „unsere Stadt soll schöner werden“ Teil des Molochs immer weiter ausweitet.

mulberry 004Das sich die wirkliche Gefahr allerdings unter ihren Füßen befindet ahnen unsere Protagonisten noch nicht, denn der bekanntlich größte Teil der New Yorker Bevölkerung lebt auf vier Beinen im verborgenen und hat einen Schwanz.

Dieses erste Drittel des Filmes ist einfach nur großartig und bietet in kleinen dokumentarisch wirkenden Vignetten Einblicke in das Leben der verschiedenen Bewohner, während man so ganz nebenher mit bekommt, dass die Rattenpopulation sich auffällig und fast schon beobachtend verhält. Der wirkliche Horror beginnt dann mit dem Tod eines kleinen Mädchens und damit, dass ein Hausmeister von einer vermeindlich toten Ratte gebissen wird.

Sicherlich ist diese lange Einleitung nicht jedermanns Sache, aber sie funktioniert und gibt dem Zuschauer genug Zeit sich mit den Charakteren vertraut zu machen. Nach diesen ersten 30 Minuten war ich nicht nur sehr gespannt, sondern total überzeugt von dem Film, gerade weil er so anders als erwartet verlief.

mulberry 003Auch im zweiten Drittel finden sich noch einige Überraschungen. So erfahren wir, dass die Ratten hier nur der Wirt eines schlimmeren Übels sind, denn jeder, der von ihnen gebissen wird verwandelt sich langsam in ein Monster mit spitzen Ohren und einem rattenähnlichen Gesicht, dessen einziger Wunsch es ist noch mehr Rattenmenschen auf die gleiche Art zu zeugen – auf gut deutsch, aus dem erwarteten Rattenfilm wird nun ein Zombiefilm. Die Größe der Katstrophe wird dem Zuschauer geschickt durch Radio- und TV-Schnipsel deutlich gemacht, neben den Angriffen, die wir – mehr oder weniger, dazu später mehr - bewundern dürfen, gab es wohl innerhalb der Abendstunden auch noch größere Ausbrüche, was letztendlich dafür sorgt, dass der komplette Stadtteil abgeriegelt und das Kriegsrecht verhangen wird.

Bereits hier werden die Probleme des Filmes überdeutlich und bis zum Finale hin zerstören sie alles, was der gute Aufbau an positivem aufgestapelt hat. Denn erstens arbeitet die Optik des Filmes, die zu Beginn schön „Grindhousig“ und 70er jahre mässig wirkt und die Bildern sehr grob und mit flacher Farbgebung präsentiert, sobald es im Film dunkel wird (also nach den ersten 30 Minuten), komplett gegen den Zuschauer und sorgt dafür, dass man generell in vielen Szenen mehr ahnen als sehen kann. mulberry 007Und als wäre das noch nicht lästig genug entschied man sich, wahrscheinlich um die schwachen Effekte zu kaschieren, auch noch dazu die gesamte zweite Hälfte des Filmes im damals so beliebten Wackelkameramodus zu drehen, so daß selbst zum ahnen nichts mehr übrig bleibt und die Bilder auf dem TV zu einem Ratespiel werden.

Das ist, speziell nach den ersten vielversprechenden 30 Minuten, nicht nur schade sondern richtig ärgerlich und machte meinen generell positiven Ansatz „Ich gucke jeden Film zu Ende, wenn ich die ersten 20 Minuten überstanden habe“ zu einer echten Qual. Nicht nur, dass es äußerst langweilig ist nicht zu wissen, was gerade passiert, durch das ständige Kameragewackel werden die letzten 45 Minuten auch noch richtig anstrengend. Da zusätzlich auch noch die so wunderbar eingeführten Charaktere der ersten halben Stunde in keinster Weise mehr weiter entwickelt werden und das Ganze auf eine bereits gefühlt tausend Mal gesehene „Überraschung“ herausläuft, kann ich leider nur abraten.

mulberry 001Für Fans des klassischen New York Films allerdings ist wie gesagt zumindest die Einleitung tatsächlich von Interesse. Die unten verlinkte polnische DVD kostet inclusive Porto nur 5,98 €, ob das für eine halbe Stunde guten Film gerechtfertigt ist müsst ihr hat selbst entscheiden.

Das Regie-/Autorenteam Mickle und Damici zumindest hat aus diesem Erstling gelernt und mit „Stakeland“ und „We are what we are“ später bewiesen, dass sie das Talent für gute Genreproduktionen haben.


Dia

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Das Grauen auf Schloss Witley / Colour Out of Space / Bootschapper van de duivel

(USA/GB 1965)

 

Regie: Daniel Haller

Vorlage: H.P. Lovecraft

Darsteller: Boris Karloff, Nick Adams, Freda Jackson, Patrick Magee

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Stereo (Tile 3B of a CAEE Educational Mosaic)

(Canada 1969)

Regie: David Cronenberg

Darsteller:

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Nachts, wenn die Leichen schreien / Nachts, wenn die Zombies schreien / Fluch der Dämonen / Hell Rain

(USA / Mexico 1975)

Regie: Robert Fuest

Special-FX: Federico Farfán, Thomas L. Fisher

Darsteller: Ernest Borgnine, Eddie Albert, Ida Lupino, William Shatner,
Tom Skerritt, Joan Prather, John Travolta

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posterquer(USA/Kanada 1991)


Regie: David Cronenberg

Vorlage: William S. Burroughs

Drehbuch: David Cronenberg, Bill Strait

Darsteller: Peter Weller, Judy Davis, Ian Holm, Julian Sands

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Drei Engel auf der Todesinsel / Ninja Amazone

(USA 1984)

Regie/Buch: Jim Wynorski

Darsteller: Melanie Vincz, Raven De La Croix, Robert Tessier, Angus Scrimm, Bill Thornbury

Musik: Alan Howarth
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Rats – mörderische Brut / Killer Rats / Ratazanas

(USA 2003)

Regie: Tibor Takács

Buch: Jace Anderson, Boaz Davidson, Adam Gierasch

Darsteller: Sara Downing, Amy Parks, Sean Cullen, Ron Perlman

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Örümcek / Ankaboot / Pók

(Canada / UK / France 2002)

Regie: David Cronenberg

Buch/Vorlage: Patrick McGrath

Darsteller: Ralph Fiennes, Gabriel Byrne, Miranda Richardson, John Neville

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10.000 PS – Vollgasrausch im Grenzbereich, Amok stin asfalto, Detectives a 100 á hora

(Canada 1979)


Regie: David Cronenberg

Musik: Fred Mollin

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Ronald Sanders

Darsteller: William Smith, John Saxon, Nicholas Campbell

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NGWquer
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Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich / Zombie Virus on Mulberry Street / Terror em Manhattan

(USA 2006)

Regie: Jim Mickle

Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici

Darsteller: Nick Damici, Larry Fleischman, Debbie Rochon

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Necromania / Deranged: Confessions of a Necrophile / Besessen

(USA 1974)

Regie: Jeff Gillen, Alan Ormsby

Drehbuch: Alan Ormsby

Makeup-FX: Tom Savini

Darsteller: Roberts Blossom, Robert Warner, Pat Orr

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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Parasiten-Mörder / The Parasite Murders / Frissons / They Came from Within / Orgy of the Blood Parasites

(Canada 1975)

Regie/Buch: David Cronenberg

Produzent: Ivan Reitman

Make-Up-FX: Joe Blasco

Darsteller: Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Barbara Steele

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(UK / Belgium / Ireland 2015)

High-Rise

 Regie: Ben Wheatley

Buchvorlage: J.G. Ballard

Darsteller:Tom HiddlestonJeremy IronsSienna MillerLuke Evans

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(D 2018)
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Vier Mal musste Superman in den letzten 25 Jahren sterben, ehe DC es richtig hinbekommen hat.
Ein Überblick...

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Zombies ate my neighbors!
(SNES, Sega Genesis/Megadrive, 1993. Konami, LucasArts)

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(France 2018)
La vengeance

Regie/Drehbuch: Coralie Fargeat

Kamera: Robrecht Heyvaert

Darsteller: Matilda Anna Ingrid Lutz, Kevin Janssens, Vincent Colombe, Guillaume Bouchède

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Jäger der tödlichen Jade / Kung Fu Cannibals / Shogun Island / A Ilha dos Guerreiros / Oi viastes

(USA / Philippinen 1982)


Regie / Buch: Edward D. Murphy

Darsteller: Cameron Mitchell, Geoffrey Binney, Hope Holiday, Jillian Kesner

Musik: Walter Murphy

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vdpostervdrome rantquerZonekiller / Experiência Alucinante / Network of Blood

  (Kanada/USA 1983)

Regie/Drehbuch: David Cronenberg

FX: Rick Baker

Musik: Howard Shore

Kamera: Mark Irwin

Darsteller: James Woods, Sonja Smits, Debbie Harry, Peter Dvorsky, Jack Creley

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(Schweiz 2018)
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A Inocente Face do Terror / Los mellizos del terror

(USA 1972)

 

Regie: Robert Mulligan

Musik: Jerry Goldsmith

Kamera: Robert Surtees

Darsteller: Chris Udvarnoky, Martin Udvarnoky, Uta Hagen, John Ritter

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(GB 1970)

Regie: Peter Sasdy

Buch: Anthony Hinds

Darsteller: Christopher Lee, Geoffrey Keen, Linda Hayden, Madeline Smith, Michael Ripper, Ralph Bates

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peyton

Eine außergewöhnliche Band
jetzt auf Deutschlandbesuch

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(USA 2013)

Regisseur: Randy Moore

Drehbuch: Randy Moore

Darsteller: Roy Abramsohn, Elena Schuber, Katelynn Rodriguez
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The Spy who dumped me
(USA 2018)

Regisseurin: Susanna Fogel

Drehbuch: Susanna Fogel, David Iserson

Darsteller: Mila Kunis, Kate McKinnon, Justin Theroux, Gillian Anderson

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Planet Saturn lässt schön grüßen / Bluthitze - Das Grauen aus dem All / Der Zombie aus dem Weltall / The Ghoul from Outer Space / Den krypande hämnaren / Smeltende terror

(USA 1977)

Regie/Drehbuch: William Sachs

Make-Up-FX: Rick Baker, Rob Bottin, Greg Cannom

Darsteller: Burr DeBenning, Ann Sweeny, Michael Alldredge
und Alex Rebar als der „melting man“

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Godzilla macht moderne Musik

musikalische Retrospektive durch die Heisei und Millenium Godzilla Filme

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Die Teuflischen von Mykonos

(Greece 1976)
Island of Death, Ta paidia tou Diavolou, Devil's Island – Die Insel des Schreckens,
Killing Daylight, Cruel Destination


Regie/Buch: Nico Mastorakis

 Kamera: Nikos Gardelis

Darsteller: Robert Behling, Jane Lyle, Jessica Dublin, Jannice McConnell, Nikos Tsachiridis

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