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Drei Engel auf der Todesinsel / Ninja Amazone

(USA 1984)

Regie/Buch: Jim Wynorski

Darsteller: , , , ,

Musik: Alan Howarth

EngelZitat

"Die Augen des Avatar; wenn Chuck eines hat, wer hat dann das andere?"
"Das ist hier die Frage."

 

 

Ich weiß, eigentlich sollte ich mich erst einmal, zum ausgerufenen Themen-Monat passend, auf mein nächstes Cronenberg-Review stürzen, doch die drei drolligen Engelchen fand ich dermaßen sympathisch, dass ich jetzt noch einen Inselfilm dazwischen schiebe. Geht in diesem Fall auch ganz schnell.

Versprochen.

EngelÜberfallDrei Ninjas überfallen einen Juwelenhändler und haben es auf einige seltene Steine abgesehen. Wie das bei Ninjas immer so ist, stellen sie sich dabei nicht besonders geschickt an und die Polizei tritt auf den Plan. Es steht 3 zu 3. Nachdem sich Polizisten und Ninja abwechselnd dezimiert haben, steht am Ende Officer Rob Wolfe dem letzten Übeltäter gegenüber, dem er ein Messer in den Hals rammen kann, während der ihn ebenfalls übel verletzt.

Was Dr. Shin Do, der Auftraggeber der niederträchtigen Ninjitsu-Kämpfer, nicht ahnen konnten, ist, dass Rob der kleine Bruder von Officer Angel Wolfe ist. Sie mag Motorradkluft, Schäferstündchen mit ihrem unbedarften Lover Rick (der eigentlich ihr Vorgesetzter ist) und böse Jungs vermöbeln, und sie kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn man ihr Brüderchen tödlich verwundet.

EngelArenaSie findet heraus, dass Dr. Sin Do eigentlich ein altertümlicher, böser Zauber namens Lee Chuck ist, der mittels zweier außerirdischer Steine seine Unsterblichkeit und den Anspruch auf die absolute Macht manifestieren möchte. Und da der mysteriöse Zauber/Doktor auf einer Insel residiert, wo er ein Gladiatorinnen-Turnier veranstaltet, beschließt Angel, sich dafür einzuschreiben und ihm dabei auf den Zahn zu fühlen. Um nicht allein reisen zu müssen, beschwört sie ihre indianische Freundin Whitestar (sie hält im Wald ein Ritual ab, und dann kommt wirklich die großbusige Schwarzhaarige um die Ecke geritten) und befreit mit der die Verbrecherin Heather McClure aus dem Gefängnis. Gemeinsam machen sie sich nun auf zur schwer bewachten Insel des Schurken, was ihrem Liebsten Rick nun gar nicht behagen will…

EngelDuscheJim Wynorski hatte damals wohl Hummeln im Hintern und konnte es gar nicht abwarten, dass ihm Roger Corman endlich mal ein Projekt anvertraut, bei dem er sich als Regisseur beweisen konnte. Da kam ihm das Angebot des Unternehmer Harry Pritt, der eine Reihe von Kinosälen besaß, seinen ersten, natürlich sehr begrenzt budgetierten, Film zu drehen, wohl gerade recht. Wynorski stürzte sich mit dem ihm eigenen Enthusiasmus in die Sache und zimmerte ein flottes Action-Abenteuer zusammen, das schon alle seine Trademarks – wie schöne Mädchen mit wenig Kleidung in den Hauptrollen, Trendsurfing und den Hang zur Parodie – aufweisen konnte. Dabei wäre der Film fast auf Nimmerwiedersehen in irgendeinem staubigen Archiv verschwunden, denn eigentlich wollte Pritt den Film nur aus steuerrechtlichen Gründen finanzieren, um den Verlust später abzuschreiben. Glücklicherweise gefiel ihm das Ergebnis dann doch so sehr, dass er den Film tatsächlich in die Kinos brachte. Und da Julie Corman, Frau und Geschäftspartnerin des B-Film Gottes, den Film mochte, hat es ihn auch anderweitig in seiner Karriere weitergebracht.

EngelLaserMan merkt dem Film aber auch wirklich in jeder Sekunde an, dass Wynorski ein Filmfreak ist und dieses hier vollkommen ungezügelt auslebt. Der Film quillt über vor skurillen Ideen, sei es das Opening mit den Ninjas, der asskicking Heldin (die einen ersten Auftritt hat, der an den von Sylvester Stallone in "City Cobra" erinnert – ob Sly den Film wohl kannte?) mit ihrem ihr deutlich unterlegenen Freund (der aber auch noch seinen großen Auftritt hat), den mystischen Steinen, die am Ende einen Laser (in Penisform) in Gang setzen, oder der improvisierte Auftritt eines Gorilla, den er nur einbaute, weil das Kostüm sowieso am Set lag. Die Rahmenhandlung ist dabei natürlich deutlich vom Bruce Lee-Klassiker "Der Mann mit der Todeskralle" (1974) abgekupfert, bei dem sich Wynorski großzügig bedient. Sie hält die vielen Einzel-Sketche zusammen, denn eigentlich ähnelt der Film schon sehr den beliebten Spoof Comedies, wie sie das berühmte ZAZ-Gespann (Zucker-Abrahams-Zucker) oder Starkomiker Mel Brooks damals fabrizierten. Auch der gute Score von Alan Howarth, damals John Carpenters Hauskomponist, trägt dazu bei, dass ganze als einheitlichen Film über die Zeit zu bringen.

EngelArbeitskleidungHauptdarstellerin Melanie Vincz macht als schlagkräftige Angel nicht immer eine gute Figur, sie war ansonsten auch eher im TV unterwegs. Gleiches gilt auch für Angela Aames als Kumpeline Heather McClure, und so ist es an Raven De La Croix, wohl am besten bekannt aus Russ Meyers "Up!" (1976), etwas Starpower (und dicke Möpse) in das dynamische Frauen-Trio zu bringen. Sie trat hier außerdem als Produzentin auf, wahrscheinlich um ihre eigene Modelinie (für Frauen mit großen Oberweiten?), die sie im Film zur Schau trägt, zu promoten. Dass alle drei Mädels nun keine guten Schauspielerinnen sind und auch ihr komödiantisches Timing in manchen Szenen zu wünschen übrig lässt, übertüncht Wynorski hier schon auf seine unnachahmliche Weise, nämlich in dem er ihre Textilien großzügig knapp berechnet.

EngelAngusAls weitere Namen für das Plakat des Films konnte er sich mit Angus Scrimm und Bill Thornbury zwei Schauspieler sichern, die zum einen sogar Talent besaßen und zum anderen durch den Erfolg von Don Coscarelli Independent-Horrorfilm "Phantasm – Das Böse" (1979) zu einiger Bekanntheit gekommen waren. Thornburys Auftritt ist dabei recht kurz ausgefallen, als Angels Bruder Rob Wolfe stirbt er schon nach gut 15 Minuten. Angus Scrimm hingegen darf als Oberbösewicht Dr. Shin Do, der durch die Steine zum mystischen Wesen Lee Chuck (als Hommage an Bruce Lee und Chuck Norris) aufsteigen will, richtig aufdrehen. Und Wynorski scheint dem guten Mann dazu angehalten haben, mal ordentlich auf die Kacke zu hauen. Erwähnt werden sollten noch Robert Tessier ("Ein stahlharter Mann") als Befehlshaber der Privatarmee Shin Dos (die die Mädchen schon am Hafen erwartet, um sie mit auf die Insel zu nehmen; in voller Montur, das Emblem an eine Hakenkreuzfahne erinnernd, und bis an die Zähne bewaffnet), sowie Blackie Dammett ("Die 9 Leben der Ninja"), der einen wirklich formidablen Baddie und Verräter abgibt, unverständlicherweise aber nicht über Nebenrolle der Marke Bartender oder Drug Dealer #1 hinausgekommen ist.

EngelMatteZumindest für Trashfans ist "Drei Engel auf der Todesinsel" – der deutsche Titel schielt, wie auch Wynorskis Script, auf die erfolgreiche TV-Serie mit drei ebenfalls hübschen Mädels – ein wirklich sehenswertes Erstlingswerk des Filmverrückten und Workaholics. Ich kenne, ehrlich gesagt, ansonsten keinen Film von Jim Wynorski, der mich noch einmal so blendend zu unterhalten wusste. Man merkt dem Film zwar an, dass er ein Neuling als Regisseur war, aber auch, dass er die da erst kurze Zeit bei Corman genutzt hatte, um die Grundbegriffe des Filmemachens durch Beobachtung zu verinnerlichen; einem Trend zu folgen, ist die halbe Miete, Möpse gehen immer, und wenn Du nicht viel Geld hast, arbeite effizient (und mit Stock Footage). Und vor allem anderen: Liebe, was Du tust.

EngelAntrittUnd genau diese Liebe Wynorskis zum Film strahlt "Drei Engel auf der Todesinsel" in jeder Szene aus. Er eignet sich damit hervorragend zu einem verlängerten Trashfilm-Abend mit ähnlich gelagerten Filmen wie "Force: Five – Die Macht der Fünf" (1981), Andy Sidaris' "Seven – Die Super-Profis" (1979) oder dem  bereits besprochenen "Raw Force – Jäger des tödlichen Jade" (1982).


Horny

 

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escapeposterklapperquerDie Klapperschlange, 1997: fuga da New York, New York 1997

(USA 1981)

Regie: John Carpenter

Drehbuch: John Carpenter, Nick Castle

Darsteller: Kurt Russell, Lee Van Cleef, Harry Dean Stanton, Adrienne Barbeau, Ernest Borgnine,
Isaac Hayes, Donald Pleasence, Tom Atkins

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Snowflake / Chaos

(D 2017)

Regie: Adolfo J. Kolmerer, William James

Drehbuch: Arend Remmers

Darsteller: Reza Brojerdi, Erkan Acar, Alexander Wolf, David Masterson

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Assault – Anschlag bei Nacht, Das Ende

(USA 1976)



Regie, Drehbuch, Schnitt, Musik: John Carpenter

Darsteller: Austin Stoker, Laurie Zimmer, Darwin Joston, John Carpenter

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Finsterer Stern / Spreng planeten! / Estrella oscura

(USA 1974)

Regie: John Carpenter

Drehbuch: John Carpenter, Dan O'Bannon

Special-FX: Dan O'Bannon, Ron Cobb

Darsteller: Brian Narelle, Cal Kuniholm, Dan O'Bannon, Dre Pahich

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 Retro City Rampage DX (2014)
(PC, PS3, PS4, XBOX360, 486er, Nintendo Switch)

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Bloodlust / Bloodlust: The Vampire of Nuremberg / Mosquito the Rapist

(Schweiz 1976)

Regie: Marijan Vajda

Drehbuch: Mario d'Alcala

Darsteller: Werner Pochath, Birgit Zamulo, Ellen Umlauf

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Teil 2 unseres großen Rückblicks über ALLE bisherigen Halloween-Teile.
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The man who fell to earth (1976)

Der Mann, der vom Himmel fiel

 Regie: Nicolas Roeg

Drehbuch: Paul Mayersberg

Buchvorlage: Walter Tevis

Kamera: Anthony B. Richmond

Darsteller: David Bowie, Rip Torn,  Candy Clark

 

Die heute auf BluRay und DVD veröffentlichte neue Version, beruht auf einer brandneuen 4K Abtastung, die in England aufgrund des anstehenden Jubiläums durchgeführt wurde und deren außergewöhnliche Qualität man sogar auf der mir vorliegenden DVD-Version deutlich erkennen kann. Nie zuvor (außer bei Kinobesuchen in den 70er und 80er Jahren) konnte man die perfekte Farbdramaturgie des Filmes so sehr spüren, konnte man die teilweise psychedelische Wirkung einzelner Sequenzen wirklich fühlen.

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The Fog-Nebel des Grauens / A Bruma Assassina / A köd

(USA 1980)

Regie: John Carpenter

Darsteller: Adrienne Barbeau, Jamie Lee Curtis, Janet LeighTom Atkins

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Christine - La macchina infernale / Christine: O Carro Assassino / De Satanische Schuit

(USA 1983)

 

Regie: John Carpenter

Drehbuch: Bill Phillips

Vorlage: Stephen King

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Die Fürsten der Dunkelheit / El príncipe de las tinieblas / Paradigm

(USA 1987)

Regie: John Carpenter

Drehbuch: Martin Quatermass (Ja, ich weiß!)

Musik: John Carpenter, Alan Howarth

Bauten: Daniel A. Lomino

Darsteller: Donald Pleasence, Victor Wong, Lisa Blount, Peter Jason und Alice Cooper als “Street Schizo“

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EES005 Peter Vogl  EVIL ED Special 005


Peter Vogl
und der "kleine Horror"

Release Date: 19.11.2018

ca. 30 Minuten

 

 

Für unsere Podcast-Freunde gibt es heute auch mal wieder was. Ein kleines aber feines Interview mit dem österreichischen Autor Peter Vogl, dessen neues Buch wir ja bereits besprochen haben.

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 Demolition Man

Acclaim Entertainment, Virgin Interactive, Alexandria Inc., SNES, 1994

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Halloween 1978 theatrical posterhallo01 quer

Teil 1 unseres großen Rückblicks über ALLE bisherigen Halloween-Teile.
Dieses Mal nimmt sich Horny Teil 1 - 6 vor...
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Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

(USA 2018)

 

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(D 2014)

Regie/Buch: Benjamin Bechtold

Kamera: Hartmut Schotte

Musik: Christoph Heyd

Darsteller: Josephine EhlertMario KrichbaumVlasto Peyitch, Nikolai Will
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Die Unglaublichen 2 / Les indestructibles 2 / De utrolige 2

(USA 2018)

Buch und Regie: Brad Bird

Darsteller (Stimmen): Craig T. Nelson, Holly Hunter, Bob Odenkirk, Samuel L. Jackson

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Eine Film Enzyklopädie von Peter Vogl

2018, erschienen im MÜHLBEYER Filmbuch-Verlag

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Die Nacht der lebenden Toten, Night of Anubis, Yasyan Ölülerin Gecesi

(USA 1968)


Regie: George A. Romero

Darsteller: Duane Jones, Judith O'Dea, Karl Hardman, Marilyn Eastman

Idee & Drehbuch: George A. Romero, John A. Russo

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Mit Disney droht ein neuer Streamingdienst
und der bisherige Marktführer sucht nach Wegen siene Position zu behalten...

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(USA / Belgien / GB 2018)

Regie: Panos Cosmatos

Musik: Jóhann Jóhannsson

Darsteller: Nicolas Cage, Andrea RiseboroughLinus RoacheNed DennehyOlwen Fouéré

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Draculas Rückkehr / Blodsugeren Dracula / Dracula et les femmes

(GB 1968)

Regie: Freddie Francis

Drehbuch: Anthony Hinds

Musik: James Bernard

Darsteller: Christopher Lee, Rupert Davies, Veronica Carlson, Barry Andrews, Michael Ripper

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Amami mortalmente / La necrofila / Secrets of the Death Room

 (USA 1972)


Regie: Jacques Lacerte
Darsteller: Mary Charlotte Wilcox, Lyle Waggoner, Christopher Stone, Timothy Scott

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(USA 1976)
DIE INSEL DER UNGHEUER


Regie: Bert I. Gordon

Darsteller: Marjoe Gortner, Pamela Franklin, Ralph Meeker, Jon Cypher

Special Effects: Rick Baker (uncredited)

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Pánico en el Transiberiano, The Possessor, Terreur dans le Shanghai-Express

(GB / Spanien 1973)

 
Regie: Eugenio Martin

Drehbuch: Arnaud d'Usseau, Julian Zimet

Darsteller: Christopher Lee, Peter Cushing, Alberto de Mendoza, Julio Pena, Telly Savalas

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Ein klassischer Science Fiction-Roman
und was er uns heute noch zu sagen hat

 

Autor: John Brunner

Erscheinungsjahr: GB 1972 / Deutschland 1978 / Neuübersetzung 1997

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