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Jäger der tödlichen Jade / Kung Fu Cannibals / Shogun Island / A Ilha dos Guerreiros / Oi viastes

(USA / Philippinen 1982)



Regie / Buch: Edward D. Murphy

Darsteller: Cameron Mitchell, Geoffrey Binney, Hope Holiday, Jillian Kesner

Musik: Walter Murphy

 

zitat

"Ich weiß, wofür Du das machst… für den Teufel. Sieh Dir diesen Platz an. Das hier ist die Höhle des Teufels."
"Soll das ein Witz sein?"
"Nein, Betty. Der Teufel ist kein Witz."

 

rawforce 004Auf Shogun Island beliefert Thomas Speer die dort lebenden Mönche mit Frauen. Schön und jungfräulich sollen sie sein, aber keine dürren Gerippe. Es ist ein Deal, der dem zwielichtigen Speer, der auffällige Ähnlichkeit mit einem deutschen Führer österreichischem Ursprungs aufweist, und seinen Leuten einen freien Zugang zur Insel, eher gesagt, einer bestimmten Stelle darauf, gewährt, um Jade abzubauen.

In Manila erfährt Speer von John und Mike, die zum Burbank Kung Fu Club gehören, dass diese einen Ausflug mit einem Charterboot zu den sagenumwobenen Shogun Islands, wo angeblich verwundete japanische Soldaten nach Unsterblichkeit suchten, plant. Um dieses Vorhaben schon im Vorfeld zu unterbinden, schickt Speer ihnen in einer Spelunke einige Schläger auf den Hals. Aber unsere Martial Artists, wer hätte es gedacht, erweisen sich als äußerst wehrhaft und wischen mit dem Gesocks den Boden der dreckigen Pinte. rawforce 034Also tüftelt der Böswatz einen Plan aus, unsere Freunde bei dem Besuch eines Massagestudios (also Puffs) mit einer gestellten Razzia, bei der seine rechte Hand Cooper und seine Männer sich als Bullen verkleiden, einzukassieren. Das geht aber gründlich in die Hose, einige von Coopers Männern müssen sogar ihr Leben lassen, weswegen der tumbe Handlanger ihnen Rache schwört.

Auf dem Kahn von Kapitän Harry Dods hat sich zum Abend eine feucht-fröhliche Gesellschaft eingefunden, um über Nacht nach Shogun Island überzusetzen. John, Mike und ihr Kumpel Cho feiern bei einer ausgelassenen Party. Auch Cookie und ihre Cousine Eileen stürzen sich ins Getümmel, und mit steigendem Alkoholpegel bilden sich immer weitere Pärchen für die Nacht.

rawforce 009Der eher introvertierte John hat es sich mit Eileen in der Kajüte bequem gemacht, da entert der angefressene Cooper mit seiner Gang (augenscheinlich irgendwelche Penner aus der hinterletzten Hafenkneipe) das Boot. Sie fallen über die gerade in Paarungslaune befindlichen Passagiere her. Die Jungs vom Burbank Dojo können ihnen bedingt Einhalt gebieten, jedoch verhindern sie nicht, dass Cooper und seine Mannen das Boot in Brand stecken und mit Eileen als Geisel verschwinden. Die Überlebenden können sich mit einem Schlauchboot vom Bord des sinkenden Schiffs und auf die Insel retten. Doch dort stellen sich ihnen nicht nur die Gangster, sondern auch die Mönche und ihre untoten Mitbewohner entgegen…

Hui, war das wieder ein Rambazamba! „Jäger des tödlichen Jade / Raw Force“ schöpft in seiner kruden Melange allerlei zusammengewürfelter Versatzstücke aus dem Vollen; Regisseur und Drehbuchautor Edward D. Murphy bediente gleich eine Handvoll Genre, mischt hier Abenteuer mit Martial Arts-Action, angereichert mit Elementen des Horrorfilms und der Sex-Komödie. Das bei solch einer wilden Mischung nicht alle dieser Wesenszüge voll ausgespielt werden können, sollte einem bei solch einem B-Movie klar sein. rawforce 026Dafür kennt der Film keinen Stillstand, hier geht immer die Luzie ab. Wildes Gekloppe, halb- bis ganz nackte Mädels oder blutige Details – irgendetwas davon gibt es immer zu sehen, manchmal sogar alles davon auf einmal.

Der nominelle Star des ganzen Treibens ist der altehrwürdige Cameron Mitchell. Der umtriebige Mime war in den 60er-Jahren die meiste Zeit am Stiefel unterwegs und sollte Italo-Fans aus seinen Arbeiten für Mario Bava, u.a. „Blutige Seide/6 Donne per Lássassino“ (1964) und „Eine handvoll blanker Messer / I coltelli del Vedicatore“ (1966). 1967 übernahm er eine Hauptrolle in der beliebten Western-Serie „High Chapparal“, die er bis 1971 ausfüllte. Er tingelte von an durch alle möglichen TV-Serien und –Filme, nahm aber auch noch Rollen im Genre-Filmen wie „Der Bohrmaschinen-Killer/The toolbox murders“ (1978) und „Der tödliche Schwarm/The Swarm“ (1978) an. Ab Anfang der 80er-Jahre nahm Mitchell im Herbst seiner Karriere jeden sich bietenden Scheck mit, um Filme wie „Nighttrain to Terror“ (1985), „Das Söldnerkommando / Kill squad“ (1982) und eben auch „Raw Force“ mit seiner Anwesenheit zu beehren. Er brachte hier auch noch seine damalige Freundin Hope Holiday, die in den 60ern ein Starlet des Proletariats war, mit ein.

rawforce 024Im Mittelpunkt des Geschehens stehen allerdings die beiden eher unbekannten Schauspieler Geoffrey Binney, John Dresden und der philippinische Kampfsportler und dortige Action-Star Rey Malonzo, die das Freundes-Trio des Dojo-Ausflugs geben. Ergänzt werden sie von einer ungewohnt starken Frauenfigur der asskickin' Jillian Kesner. Das ehemalige Model durfte schon im Jahr zuvor im Action-Trasher „Nackte Fäuste – die tödliche Karatelady/Firecracker“ (1981) unter der Regie von der philippinischen Exploitation-Legende Cirio H. Santiago das vermeintlich starke Geschlecht in seine Schranken verweisen. Da, bis auf Malonzo, freilich keiner von ihnen ein versierter Martial Arts-Profi war, lassen die Kampf-Choreographien entsprechend zu wünschen übrig; sie befinden sich alle gerade so über dem Niveau einer typischen Barschlägerei. Edward Murphy, der hiernach nur noch einmal als Regisseur in Erscheinung trat – er drehte 1985 die Action-Gülle „Cambodscha Connection/Heated Vengeance“ mit Richard Hatch (Battlestar Galactica) – setzte mehr auf Masse denn Klasse. rawforce 038Abgerundet wird der Cast durch einige hübsche Frauen wie Jennifer Holmes, die schon in „Night Demon“ (1979) mit Cameron Mitchell spielte, Lin Lin Li („Roboter der Sterne“) und Camille Keaton – der Star aus „I spit on your grave“ (1976) lässt sich hier auf einer Toilette vernaschen. Quasi als unvermeidlich zu bezeichnen ist der Auftritt des allgegenwärtigen Filipino Vic Diaz („The Big Bird Cage“, „Frauen in Ketten“) als Anführer der Mönche.

Der Film bietet im großen und ganzen ein ziemliches Kuddelmuddel und bedient erwartungsgemäß jedes Klischee. Allerdings gestaltet er sich stellenweise so herrlich abstrus, etwa wenn man sich im Mittelteil auf dem Boot schon in einer typischen Sexklamotte wähnt, bevor die Bösen kommen und alle niedermetzeln, dass man „Raw Force“ einfach nicht böse sein kann. Es ist ein Film wie eine bunte Tüte: wir haben hier ein paar unbedarfte Handkantenhelden, schöne Frauen, ein Hitler-Lookalike, Kannibalen und Zombies, sogar Piranhas treten zum Ende in Aktion; wer bei dieser prall gefüllten Wundertüte nichts findet, dem ist auch nicht zu helfen. Dass sich dabei nicht alles immer geschmeidig ineinanderfügt, geschenkt. rawforce 005Wir haben es hier ja nicht mit einem hochklassigen Hochglanz-Produkt zu tun, sondern mit billigen, auf den Philippinen abgedrehten Trash. Ach ja, trotz der erwähnten starken Frauenfigur in Form von Jilian Kessner ist der Film aufgrund des munter ausgelebten Sexismus eher für einen Männerrunde oder einen feucht-fröhlichen Party-Abend zu empfehlen.


Horny

 

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Das Grauen auf Schloss Witley / Colour Out of Space / Bootschapper van de duivel

(USA/GB 1965)

 

Regie: Daniel Haller

Vorlage: H.P. Lovecraft

Darsteller: Boris Karloff, Nick Adams, Freda Jackson, Patrick Magee

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Stereo (Tile 3B of a CAEE Educational Mosaic)

(Canada 1969)

Regie: David Cronenberg

Darsteller:

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Nachts, wenn die Leichen schreien / Nachts, wenn die Zombies schreien / Fluch der Dämonen / Hell Rain

(USA / Mexico 1975)

Regie: Robert Fuest

Special-FX: Federico Farfán, Thomas L. Fisher

Darsteller: Ernest Borgnine, Eddie Albert, Ida Lupino, William Shatner,
Tom Skerritt, Joan Prather, John Travolta

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posterquer(USA/Kanada 1991)


Regie: David Cronenberg

Vorlage: William S. Burroughs

Drehbuch: David Cronenberg, Bill Strait

Darsteller: Peter Weller, Judy Davis, Ian Holm, Julian Sands

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Drei Engel auf der Todesinsel / Ninja Amazone

(USA 1984)

Regie/Buch: Jim Wynorski

Darsteller: Melanie Vincz, Raven De La Croix, Robert Tessier, Angus Scrimm, Bill Thornbury

Musik: Alan Howarth
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Rats – mörderische Brut / Killer Rats / Ratazanas

(USA 2003)

Regie: Tibor Takács

Buch: Jace Anderson, Boaz Davidson, Adam Gierasch

Darsteller: Sara Downing, Amy Parks, Sean Cullen, Ron Perlman

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Örümcek / Ankaboot / Pók

(Canada / UK / France 2002)

Regie: David Cronenberg

Buch/Vorlage: Patrick McGrath

Darsteller: Ralph Fiennes, Gabriel Byrne, Miranda Richardson, John Neville

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10.000 PS – Vollgasrausch im Grenzbereich, Amok stin asfalto, Detectives a 100 á hora

(Canada 1979)


Regie: David Cronenberg

Musik: Fred Mollin

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Ronald Sanders

Darsteller: William Smith, John Saxon, Nicholas Campbell

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Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich / Zombie Virus on Mulberry Street / Terror em Manhattan

(USA 2006)

Regie: Jim Mickle

Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici

Darsteller: Nick Damici, Larry Fleischman, Debbie Rochon

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Necromania / Deranged: Confessions of a Necrophile / Besessen

(USA 1974)

Regie: Jeff Gillen, Alan Ormsby

Drehbuch: Alan Ormsby

Makeup-FX: Tom Savini

Darsteller: Roberts Blossom, Robert Warner, Pat Orr

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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Parasiten-Mörder / The Parasite Murders / Frissons / They Came from Within / Orgy of the Blood Parasites

(Canada 1975)

Regie/Buch: David Cronenberg

Produzent: Ivan Reitman

Make-Up-FX: Joe Blasco

Darsteller: Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Barbara Steele

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(UK / Belgium / Ireland 2015)

High-Rise

 Regie: Ben Wheatley

Buchvorlage: J.G. Ballard

Darsteller:Tom HiddlestonJeremy IronsSienna MillerLuke Evans

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(D 2018)
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Vier Mal musste Superman in den letzten 25 Jahren sterben, ehe DC es richtig hinbekommen hat.
Ein Überblick...

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Zombies ate my neighbors!
(SNES, Sega Genesis/Megadrive, 1993. Konami, LucasArts)

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(France 2018)
La vengeance

Regie/Drehbuch: Coralie Fargeat

Kamera: Robrecht Heyvaert

Darsteller: Matilda Anna Ingrid Lutz, Kevin Janssens, Vincent Colombe, Guillaume Bouchède

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Jäger der tödlichen Jade / Kung Fu Cannibals / Shogun Island / A Ilha dos Guerreiros / Oi viastes

(USA / Philippinen 1982)


Regie / Buch: Edward D. Murphy

Darsteller: Cameron Mitchell, Geoffrey Binney, Hope Holiday, Jillian Kesner

Musik: Walter Murphy

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vdpostervdrome rantquerZonekiller / Experiência Alucinante / Network of Blood

  (Kanada/USA 1983)

Regie/Drehbuch: David Cronenberg

FX: Rick Baker

Musik: Howard Shore

Kamera: Mark Irwin

Darsteller: James Woods, Sonja Smits, Debbie Harry, Peter Dvorsky, Jack Creley

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(Schweiz 2018)
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A Inocente Face do Terror / Los mellizos del terror

(USA 1972)

 

Regie: Robert Mulligan

Musik: Jerry Goldsmith

Kamera: Robert Surtees

Darsteller: Chris Udvarnoky, Martin Udvarnoky, Uta Hagen, John Ritter

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(GB 1970)

Regie: Peter Sasdy

Buch: Anthony Hinds

Darsteller: Christopher Lee, Geoffrey Keen, Linda Hayden, Madeline Smith, Michael Ripper, Ralph Bates

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peyton

Eine außergewöhnliche Band
jetzt auf Deutschlandbesuch

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(USA 2013)

Regisseur: Randy Moore

Drehbuch: Randy Moore

Darsteller: Roy Abramsohn, Elena Schuber, Katelynn Rodriguez
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The Spy who dumped me
(USA 2018)

Regisseurin: Susanna Fogel

Drehbuch: Susanna Fogel, David Iserson

Darsteller: Mila Kunis, Kate McKinnon, Justin Theroux, Gillian Anderson

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Planet Saturn lässt schön grüßen / Bluthitze - Das Grauen aus dem All / Der Zombie aus dem Weltall / The Ghoul from Outer Space / Den krypande hämnaren / Smeltende terror

(USA 1977)

Regie/Drehbuch: William Sachs

Make-Up-FX: Rick Baker, Rob Bottin, Greg Cannom

Darsteller: Burr DeBenning, Ann Sweeny, Michael Alldredge
und Alex Rebar als der „melting man“

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Godzilla macht moderne Musik

musikalische Retrospektive durch die Heisei und Millenium Godzilla Filme

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Die Teuflischen von Mykonos

(Greece 1976)
Island of Death, Ta paidia tou Diavolou, Devil's Island – Die Insel des Schreckens,
Killing Daylight, Cruel Destination


Regie/Buch: Nico Mastorakis

 Kamera: Nikos Gardelis

Darsteller: Robert Behling, Jane Lyle, Jessica Dublin, Jannice McConnell, Nikos Tsachiridis

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