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(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki, Mone Kamishiraishi, Ryô Narita


 

Eines Mal direkt vorab – „Your Name“ hat im Jahr 2016 alle Publikumsrekorde in Japan gebrochen und, nach einer auch international erfolgreichen Auswertung, mittlerweile „Spirited Away“ (2001, zu deutsch „Chioros Reise in die Welt der unglaublich dummen deutschen Titel“) als finanziell erfolgreichster Anime aller Zeiten abgelöst. Auch in Sachen „dümmster deutscher Titel“ könnte sich noch etwas tun, wenn der Film dann letztendlich am 11. und 14. Januar in ausgewählten Kinos zur Vorführung gelangt, falls man sich entscheiden sollte, ihn nicht unter dem Originaltitel, sondern mit der geplanten Verdeutschung zu starten, die zumindest einen wichtigen Plotpoint spoilert und die ich deshalb im folgenden Artikel geflissentlich ignorieren werde.

yourname02Der Film beginnt wie fast schon klischeehafte Bodyswitch-Komödie im Stil von „Freaky Friday“ (1977, dt. „Ein ganz verrückter Freitag“ – na also, geht doch...). Die Teenager Mitsuah, die als Priesteranwärterin in einem kleinen Dorf an einem Meteroitenkrater im japanischen Hinterland lebt und Taki, der als Architekturstudent mitten im Zentrum von Tokio lebt und seine Brötchen und sein Studium als Kellner finanziert, wachen eines Morgens im Körper des anderen auf und sind am nächsten Tag wieder in ihrer eigenen Welt. Da sich dieses Ereignis scheinbar alle zwei Tage wiederholt und beide sich nicht daran erinnern können, was währenddessen in ihrer jeweils eigenen Welt geschieht, kommen sie recht schnell auf die Idee über ihre Handys per Tagebucheinträgen in Verbindung zu bleiben.

Langsam bekommen sie die Situation in den Griff und tauchen – ebenso wie der Zuschauer – immer mehr in diese beiden doch sehr unterschiedlichen Welten ein, beginnen, sich gegenseitig zu helfen und Einfluß auf das Leben des anderen zu nehmen und – soviel darf man schon fast als gegeben voraussetzen – verlieben sich ineinander.

yourname07Natürlich schwebt über dem Ganzen ein Geheimnis, doch als sich unsere beiden Helden gerade dessen Lösung nähern, reißt der Kontakt plötzlich ab und von diesem Zeitpunkt an wird der Film zu einem herzzerreißenden Science Fiction Drama, dass sich als erstaunlich ernsthaft und erwachsen herausstellt und dem Publikum interessante philosphische Fragen mal eben en passant präsentiert.

Mehr werde ich natürlich nicht über die Geschichte verraten, das werden andere „Kritiker“ sicherlich gerne übernehmen, erwähnen sollte man aber noch, dass der Anfang, den ich eben beschrieben habe so ziemlich der sperrigste Part des Filmes ist. Das mag natürlich an der Nähe zum oben bereits erwähnten Körpertausch-Genre liegen, dessen Grundstory man gefühlt bereits tausend Mal gesehen hat. Dessen ist sich Regisseur/Drehbuch- und Vorlagenautor Makoto Shinkai offensichtlich auch bewusst und so inszeniert er – abgesehen von den üblichen Ausrutschern in den von mir gehassten asiatischen Humor – diesen Teil recht konventionell. Zwar sind alle Bilder wunderschön anzusehen – fast den gesamten Film würde man sich ausgedruckt als Poster in die Wohnung hängen können – und ebenso sind alle Charaktere und selbst die kleinste Nebenfigur liebenswert und lebendig gestaltet, aber gleichzeitig verstrickt sich der Film hier auch in die gängigen Klischees, beginnend damit, dass Taki als Running Gag jeweils beim Erwachen in Mitsuahs Körper seine/ihre Brüste befühlt und dabei immer von deren kleiner Schwester erwischt wird.

yourname04Nach dem Ende der Einleitung hingegen, wenn der Film dann endlich seinem grandiosen und absolut zufriedenstellenden Finale zuläuft, wird er von Minute zu Minute mitreissender und irgendwie „größer“. Wir bekommen unter anderem eine Sequenz geboten die komplett nur anhand einer Einstellung von Mitsuahs Beinen erzählt wird oder eine an das „Jupiter and beyond“-Segment aus Kubriks „2001“ erinnernde Szene, die komplett mit Buntstiften gezeichnet ist. Generell ist „Your Name“ ein visueller Leckerbissen und bietet auf der einen Handlungsebene wunderschöne Bilder aus der japanischen Provinz, die nicht nur zufällig an die besten Arbeiten von Hayao Miyazaki erinnern, während die Bebilderung des modernen Tokio und dessen Bewohnern schon fast dokumentarisch realistisch rüber kommt.

Auch die Idee einen, in der Geschichte verankerten, roten Faden sozusagen als "roten Faden" des Filmes zu nutzen sorgt für etliche gänsehauterzeugende Momente und das Ende - wie bereits erwähnt - ist komplett zufriedenstellend und entlässt den Zuschauer mit feuchten Wangen aus der Dunkelheit des Saales.

yourname06Sicherlich findet man, wenn man den Film im Nachhinein Revue passieren lässt, etliche Logiklöcher, aber wären diese nicht vorhanden, dann wäre die Geschichte nach 40 Minuten zu Ende gewesen und man hätte auf eines der schönsten Kinoerlebnisse des Jahres verzichten müssen. Denn, das muss ich hier nochmal klar stellen, „Your Name“ hat all seinen Erfolg verdient und dass er hier in Deutschland nur mit einem limitierten Kinostart vermarktet wird, zeugt einmal mehr von fehlendem Weitblick. Sicherlich würde der Film es schwer haben, sich gegen Krachbumm-Kommerz-Blockbuster wie einen Marvelfilm, einen DC-Flop oder gar Star Wars durchzusetzen, aber ein offizieller Start in der Arthouse Schiene mit der Geduld auf die Mundpropaganda zu warten, hätte sich sicherlich ausgezahlt.

So wird der Film an den erwähnten beiden Tagen sicherlich ein paar €uro einspielen und eventuell wird seine Klasse noch bis zum DVD/BluRay-Start in Erinnerung bleiben, aber jeder, der ihn nur auf Scheibe entdeckt wird darüber fluchen, dass er ihn nicht auf der großen Leinwand bewundern durfte. Da kann man nur noch hoffen, dass er für den besten Animationsfilm nominiert wird und so vielleicht noch eine zweite Chance bekommt.

yourname03Allen Eddies mit einer Liebe zur seriösen Science Fiction und einem Hang zur Romantik kann ich en Film nur ans Herz legen.


 

 

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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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