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Night of the virgin (2016)
La noche del virgen

Spanien

Regie: Roberto San Sebastián

Musik: Jorge Granda

Darsteller: Javier Bódalo, Miriam Martín, Víctor Amilibia

 

Ab 17. November auf DVD/BluRay

 

Ahh – spanischer Horror. Atmosphärisch dichte Bilder mit einem Hang zur Naivität im Storybereich. Trotzdem möchte man die Zeit, die man mit Naschy und den reitenden Leichen in den 70ern verbracht hat nicht missen.

Und dann Jess Franco...bei dem man ab und an tatsächliche Geniestreiche („Jack the Ripper“, 1977) fand, dessen Hauptausstoß – und das darf man bei der Masse seiner Werke sicher so nennen – allerdings im eher unerträglich langweiligen Bereich lag. Da änderten auch exzessive Gewalt- und Sexspielereien nichts dran.

Aber in neuerer Zeit blitzten immer wieder Geniestreiche des phantastischen im spanischen Kino auf. Man denke nur an die (speziell wegen ihrer unterschiedlichen Herangehensweisen geniale) REC. – Serie (2003-2014), den klassisch gruseligen „The Orphanage“ (2007) oder den überraschenden Mindfuck Movie „Timecrimes“ (2007), der das Debut von Regisseur Nacho Vigalondo war, dessen Karriere jetzt endlich durchzustarten scheint. Immer noch ist es vor allem die atmosphärische Gestaltung, die den Zuschauer zu aller erst mitreißt, aber mittlerweile passen auch die Drehbücher und die Schauspieler dazu. Das spanische Horrorkino war niemals besser als derzeit.

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Wenn man einen Vergleich ziehen will, dann erinnert "Night of the Virgin" am Ehesten an Filme wie die Werke von Álex de la Iglesia, dem wir sicher auch später einmal ein Special widmen werden, wobei hier eigentlich und tatsächlich jeder Vergleich hinkt.

Zumindest lässt sich die Geschichte recht spoilerfrei in wenige Worte packen. Die titelgebende – und männliche – Jungfrau Nico (Javier Bódalo) wird in der Silvesternacht 2015/2016 von der etwa doppelt so alten Medea (Miriam Martín) in ihre Wohnung abgeschleppt. Die Wohnung entpuppt sich als ein Messiepalast, Medea als Anhängerin der gesichtslosen nepalesischen Göttin Nashea, der „Göttin derer, die nicht geboren werden dürfen“ (Lange Geschichte, wird im Film aber gut erklärt). Auf alle Fälle braucht Medea und möchte Nico Sex, aber ehe es dazu kommt erscheint Medeas Ex-Lover Araña (Víctor Amilibia) und verschanzt sich vor der Tür, was Nico, der mittlerweile auch mitbekommen hat, dass irgendetwas mit seiner Herzensdame nicht stimmt und dementsprechend einen Fluchtreflex hat, in die Mitte eines teuflischen Dreiecks setzt.

night01Aus dieser recht simplen Grundkonstellation zaubert Jungregisseur Roberto San Sebastián nun etwas, dass ich als eine schreiend komische absurde Komödie sehe, bei meiner (noch) 26-jährigen Tochter allerdings eher mit Abscheu und Unverständnis aufgenommen wurde.

Ahh, mag jetzt der ein oder andere unter Euch denken: „Das klingt nach Troma!“, aber da liegt ihr ziemlich falsch. Denn auch wenn Hauptdarsteller Javier Bódalo von Optik und Mimik her wie der kleine Bruder von Melvin, dem späteren Toxic-Avenger, aussieht und auch wenn sich der ganze Film tatsächlich hauptsächlich um einen durchzuführenden Sexualakt dreht, befinden wir uns hier technisch und inhaltlich auf einem ganz anderen Niveau. „Night of the virgin“ sieht einfach toll aus, die schmuddelige Wohnung Medeas, in der sich nahezu die gesamte Handlung abspielt, ist wunderbar detailliert ausgestattet (was das Badezimmer betrifft schon fast ZU detailliert) die Kamera findet immer neue und interessante Perspektiven im doch eher beschränkten Raum.

night05Was unsere drei Hauptcharaktere betrifft erweist sich das Drehbuch auch als höchst kreativ und verschiebt Loyalität und Sympathie der Figuren untereinander und dem Zuschauer gegenüber recht geschickt und erhöht damit den Unterhaltungsfaktor ungemein. Zusätzlich sind die Dialoge auch noch äußerst witzig und vermeiden – trotz des darauf abzielenden Sujets – zumeist den primitiven Pippi-Kakka-Humor, der speziell Fans von Rob Zombie immer zu Begeisterungsstürmen verleitet. Sicherlich sind auch hier Worte wie joder, carajo und puta (zumindest in der Originalfassung) oft zu hören, der wirkliche Humor ist aber tatsächlich erheblich subtiler und um die Ecke gedacht (bspw. gibt es einen herrlichen Gag über David Bowie), weshalb er auch “normalen” Zuschauern eher verborgen bleiben wird.

night07Ebenso subtil arbeitet die Musik „gegen“ die Bilder, denn auch wenn der überwiegend elektronische Score von Jorge Granda durchaus heftige Einsätze hat, so wiegt er den Zuschauer doch die meiste Zeit über sozusagen auf melodischen rosa Wölkchen, selbst – oder besser gerade wenn – es auf der Leinwand heftig zur Sache geht. Auch diese Form des sublimalen Filmemachens dürfte an den meisten Zuschauern, die sich nur wegen dem versprochenen Ekelfaktor ins Kino begeben eher vorbei gehen.

Nicht entgehen wird Otto Normalverbraucher allerdings die gewaltige Flut an diversen Körperflüssigkeiten, die sich über die Darsteller und somit auch das Publikum ergiesst. Es beginnt mit einem eher “harmlosen” Einstieg mit Sperma und Menstruationsblut, aber was „Night of the Virgin“ in der letzten halben Stunde präsentiert ist schon recht überraschend – selbst für eher hartgesottene Zuschauer wie mich.

night03Sicherlich ist das Ganze nicht sonderlich realistisch gestaltet, wenn man mal von einen dampfenden und mit Bröckchen verzierten Magenauswurf absieht, aber die Masse machts und in dieser Beziehung geht der Film keine Kompromisse ein.

Erstaunlicherweise hat dieses Mal selbst die FSK erkannt, dass es sich bei dem Film um eine absurde Komödie handelt und ihn mit einem FSK18 und ohne Schnittauflagen durchgewunken, so dass man sich auf die am 17. November erscheinende Scheibe von PIERROT LE FOU so richtig freuen kann – zumindest wenn man meinen Humor teilt.

„Night of the Virgin“ lief auf den diversen Fantasy-Filmfesten und war sogar einige Zeit als Kinokopie für Spezialvorstellungen auf Tour. Wer ihn verpasst hat darf jetzt also gefahrlos zuschlagen.


Dia

 

UPDATE:

Auf DVD und BluRay findet sich noch ein herrliches 25-minütiges Special namens "Absurd Stuff", dass deutlich zeigt, dass das gesamte Team während der Dreharbeiten zu diesem "Familienfilm" (Originalton des Regisseurs) einfach einen Riesenspaß hatte und wie viel Arbeit speziell in der Szene steckt in der die beiden schwulen Nachbarn ineinander stecken.

Zum Brüllen. :)

 

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Hp News

benposterbenquer (USA 1972)

Ben, o Rato Assassino

 

Regie: Phil Karlson

Vorlage: Stephen Gilbert

Drehbuch: Gilbert Ralston, Stephen Gilbert

Darsteller: Lee Montgomery, Rosemary Murphy, Joseph Campanella, Arthur O'Connell

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(USA 2015)

Regie / FX / Drehbuch (haha!)Stephen Biro

 Darsteller (rofl!)Ashley Lynn Caputo (echt jetzt?) und Cayt Feinics als Opfer, Jim Van Bebber als Gaststar (warum?)

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(Japan 1999)
Audition / Ôdishon

Regie: Takashi Miike

Drehbuch/Vorlage: Ryû Murakami

Darsteller: Ryo IshibashiEihi ShiinaTetsu SawakiJun Kunimura

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hike

(USA 2007)

53 Minuten

Regie/Buch: Vincente DiSanti

Musik: Ryan Perez-Daple
Darsteller: Drew Leighty, Vincente DiSanti, Katie Schwartz, Thom Mathews 

Jetzt legal auf Youtube

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Pyewacket: Tödlicher Fluch

(Canada 2017)

Regie/Drehbuch: Adam MacDonald

Darsteller: Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose

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(Canada 2015)

Kinder aus der Hölle / Piccoli demoni

 

Regie: Bruce McDonald

Drehbuch: Pascal Trottier

Darsteller: Chloe Rose, Rachel Wilson, Robert Patrick



Jetzt auf Netflix

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(GB/USA 1972)

Horror of Snape Island / Der Turm der lebenden Leichen / Devils Tower - Der Schreckensturm der Zombies / Beyond the Fog / La tour du diable

 

Regie: Jim O'Connolly

Drehbuch: George Baxt, Jim O'Connolly

Darsteller: Bryant Haliday, Jill Haworth, Dennis Price
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(USA 2018)


Regie:
Federico D'Alessandro

Darsteller: Maika Monroe, Ed Skrein
Musik: Bear McCreary


Jetzt auf Netflix

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(USA 1995)
Das Dorf der Verdammten/El pueblo de los malditos/Neetute küla/Ondskans barn

Regie: John Carpenter

Darsteller: Christopher Reeve, Kirstie Alley, Linda Kozlowski, Michael Paré, Mark Hamill


nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham

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(USA 2006)

The Omen 666

Regie: John Moore

Drehbuch: David Seltzer

Darsteller: Liev Schreiber, Julia Stiles, Mia Farrow, Seamus Davey-Fitzpatrick
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(USA/CANADA 1991 – TV-Film)

Omen IV - Das Erwachen / A Profecia IV: O Despertar

Regie: Jorge Montesi, Dominique Othenin-Girard

Darsteller: Faye Grant, Michael Woods, Michael Lerner, Asia Vieira
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(GB 1964)
Die Kinder der Verdammten/Kinderen van nergens/Uma Aventura Fantástica


Regie: Anton Leader
Darsteller: Ian Hendry, Alan Badel, Barabra Ferris, Clive Powell
Drehbuch: John Briley

nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham
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(UK 2008)

 The Children - in ihnen schlummert das Böse/ Histeri (türkisch) / The Day (Produktionstitel)


Regie: Tom Shankland

Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield

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(USA 2017)

Regie/Drehbuch: Eli Craig

Darsteller: Evangeline Lilly, Owen Atlas, Adam Scott, Bridget Everett, Clancy Brown, Tyler Labine, Sally Field


Jetzt auf Netflix

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(USA 1956)

Die böse Saat / A Tara Maldita / La mauvaise graine

Regie: Mervyn LeRoy

Vorlage (Theater): Maxwell Anderson

Drehbuch: John Lee Mahin, Maxwell Anderson, William March

Musik: Alex North

Darsteller: Patty McCormack, Nancy Kelly, Henry Jones, Evelyn Varden

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(GB 1962)

Sie sind verdammt / Hallucination / On the Brink / Malditos


Regie: Joseph Losey
Darsteller: Oliver Reed, MacDonald Carey, Shirley Ann Field
nach dem Roman „Kinder des Lichts“ von H.L. Lawrence

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(USA 1981)

Barbaras Baby - Omen III / A Profecia III - O Conflito Final / De sju knivarna - Omen III / Tegnet III: De Syv Knive

Regie: Graham Baker

Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller: Sam Neill, Rossano Brazzi, Don Gordon
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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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