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(USA 2015)

Regie/Buch: Alec Gillis

FX: Alec Gillis und Studio ADI

Darsteller: Lance Henriksen, Camille Balsamo, Matt Winston

 

 

Von Zeit zu Zeit gibt es Filme, deren Entstehungsgeschichte erheblich interessanter ist, als das fertige Werk (Richard Stanleys „Island of Dr. Moreau“) – so fern es überhaupt fertig gestellt wird (Jodorowskis „Dune“, „Superman“ mit Nicholas Cage). Auch „Harbringer Down“ hat eine solch interessante Vergangenheit – und damit meine ich nicht die Tatsache, dass 350.000 $ des Budgets durch eine Kickstarter-Kampagne hereingekommen sind.

harbingerl001Wenn man es ganz genau nimmt war der Grundstein für diesen Billighorror eine richtig große Produktion, namentlich das 2011er Remake/Prequel von John Carpenters „The Thing“, für dessen Spezialeffekte eine mittelgroße Firma namens Studio ADI verpflichtet wurde, deren Leiter Alec Gillis mehr oder weniger an jedem Blockbuster der späten 80er bis 90er beteiligt war. Regisseur Matthijs van Heijningen Jr. wurde schon in der Vorproduktion nicht müde in jedem Interview zu erwähnen, dass er sich bemühen wollte den Geist der Vorlage beizubehalten und deshalb komplett auf praktische Effekte setzen würde.

Aber Pustekuchen. Wie jeder, der den Film gesehen hat weiß, wurde – wahrscheinlich dank eines findigen Produzenten – jeder einzelne Effekt entweder mittels kräftig buntem und offensichtlichem CGI „überarbeitet“ oder gleich ganz ersetzt. Das führte erstens dazu, dass der Film recht dürftig anzusehen war, da er vom Realismus her eher in Richtung „The phantom menace“ ging und zweitens das Zielpublikum – namentlich die Millionen von Fans des „Originalfilms“ – dem Werk nach den ersten Kritiken fern blieben. Zwar ist „The Thing“ 2011 kein Totalauswahl, aber im Gegensatz zu Carpenters Version hat er keinerlei Wiederguckwert, sondern ist eher eine Art Einwegflasche – nett zum einmal nebenher gucken, danach wird er im Regal verstauben.

ADI und Gillis waren nach der Premiere ziemlich überrascht und in keinster Weise begeistert, da ein Großteil der Dreharbeiten tatsächlich mit ihrer Arbeit durchgeführt wurde, davon aber letztendlich nichts mehr zu sehen war.

Wenn man sich das von ihnen auf Youtube verbreitete (und nebenstehende) Video ansieht, in dem sie einige Makeup- und Animatronic-Tests vorstellen, und das mit dem Film vergleicht, ist es auch verständlich, dass Gillis „not amused“ war.

Sicherlich hatte seine Firma ihre Bezahlung erhalten, ihrem Renomee hatte der Film allerdings mehr geschadet als genutzt.

Gillis war in seiner Ehre gekränkt und musste einfach beweisen, dass er es besser konnte. So strickte er ein – nur ganz unbedeutend an „The Thing“ angelehntes – Drehbuch zusammen und wand sich über Kickstarter an seine und die Ding-Fans. Zusätzlich zur erfolgreichen Kampagne steuerte er noch freies Firmenkapital von Studio ADI dazu und die Dreharbeiten zu „Harbinger Down“ gingen, von vielen Horrorfans in den sozialen Medien mit Interesse verfolgt, an den Start.

harbingerl002Die Geschichte ist erst Mal grundsätzlich simpel gestrickt und spielt sich – dem Budget geschuldet – nahezu komplett auf dem titelgebenden Fischkutter ab. Dieser ist auf Fangfahrt im arktischen Meer und hat neben dem grummeligen alten Kapitän (Lance Henriksen) und einer Besatzung, die sich auch auf der Nostromo wohl gefühlt hätte, auch noch drei Wissenschaftler (oder besser einen Professor und zwei Studentinnen) an Bord, die „was mit Walen“ forschen wollen. Dazu kommt es natürlich nicht, denn sie finden im ewigen Eis eine russische Raumkapsel die genau am 25. Juni 1982 (hint-hint, nudge-nudge) abgestürzt ist und seitdem verschollen war. An Bord des schockgefrosteten Raumschiffes befindet sich auch noch ein, zwar kalter aber gut erhaltener, Pilot und – nu wirds gruselig – eine unbekannte Art von Wasserbären. Logisch, dass diese in der Lage sind Menschen zu übernehmen und sie in für sich nutzbare Nahrung zu verwandeln.

harbingerl008Naja, den Rest kann man sich halt denken, denn offensichtlich handelt es sich über weite Strecken um ein von anderen Filmen „inspiriertes“ Werk mit mehrfachem deutlichen Augenzwinkern in Richtung Carpenters Ding. Aber selbst wenn man diese Tatsache wohlwollend übersieht, darf man nicht ignorieren, dass es „Harbinger Down“ nicht einmal in Details schafft die Atmosphäre und Spannung seines Idols zu erreichen. Storytechnisch liegt das halt darin begründet, dass hier der Paranoia-Gedanke, der bekanntlich Carpenters Film so spannend machte komplett verschwunden ist. In Harbinger sind sich alle Protagonisten immer genau darüber bewusst, wer von ihnen „alienverseucht“ ist – und logischerweise geht es dem Zuschauer auch nicht anders.

harbingerl007Ein weitere Minuspunkt sind die uninteressanten bis schablonenhaften Charaktere, die den Film bevölkern. Bis auf Lance Henricksen, der seinen Kapitän mit kleinen Ticks ausstattet und Camille Balsamo, deren Figur zumindest eine Vergangenheit zu haben scheint, handelt es sich halt um Figuren wie den „Inuit-Mechaniker“, den „schwarzen Techniker“, den „übergroßen Dicken mit dem Herz aus Gold“ oder „die böse Russin“ (kein Witz!) – also Alienfutter, das von Beginn an deutlich klar macht, wer am Ende das „final Girl“ sein wird.

Auch optisch findet man hier wenig Überraschungen. Bis zum Auftauen der Bärchen sieht der Film noch aus wie ein typischer B-Movie, um dann sofort ins technische Blau zu wechseln. Besonders furchtbar stellt sich dabei dar, dass es Gillis offensichtlich liebt das Publikum mittels Taschenlampen und sonstigen Strahlern zu beleuchten. Das ist – wie bei den Lens-Flares eines J.J.Abrams – anfangs noch nett anzusehen, nervt aber spätestens nach 30 Minuten nur noch. Auf der anderen Seite bietet sich hier aber auch ein prima Trinkspiel an.

harbingerl005Aber mal ganz ehrlich – niemand hat sich den Film wirklich angesehen, weil er atemberaubende Spannung oder eine visuelle Erfahrung erwartet hat. „Harbinger Down“ wurde uns als „So hätte das 2011er Ding aussehen können“ verkauft. Dummerweise ist aber auch hier nicht wirklich viel positives zu finden.

Selbst wenn man mal davon absieht dass man relativ zu Beginn des Filmes mit computeranimierten Walen konfrontiert wird, die einfach nur schludrig aussehen, können auch die handgemachten Make-Up-Effekte nicht wirklich überzeugen. Sicherlich sind die Designs teilweise recht hübsch und die erste große Effektszene, in der aus dem Rücken eines der Besatzungsmitglieder drei Wasserbärenbeine austreten ist ganz ansehnlich, aber das wars dann schon.

harbingerl004Die restlichen Effektszenen werden dann in Dunkelheit oder hinter wilden und unübersichtlichen Schnittorgien versteckt. Das sie dann trotzdem noch wie abgefilmtes Plastik wirken, mag auch daran liegen, dass hier ein Effektmann und kein Regisseur am Werk war.

Natürlich gibt es Effekt-Techniker, die besser als jeder Regisseur wissen wie man ihre Arbeit zu filmen hat, damit sie natürlich aussieht, aber der Effektmann Gillis ist nunmal kein Tom Savini oder Rick Baker und der Regisseur Gillis kein George Romero, der sich bei solchen Fällen von seinem Effektmann beraten lässt.

„Harbinger Down“ ist somit ein gutes Beispiel für einen Film hinter dem eine Menge guter Willen und ein offensichtlicher Gedanke an Rebellion gegen das Studiosystem steckt, der aber unter der Selbstüberschätzung und Unfähigkeit seines Regisseur leidet.

harbingerl006Somit gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund sich „Harbinger Down“ zuzulegen – wie gesagt, die Geschichte dahinter ist interesanter als das endgültige Werk -, allerdings taucht die BluRay momentan ab und an bei 1 €-Läden auf und diese Ausgabe war er mir dann doch wert.


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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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(D 2012)

Regie/Drehbuch/Musik: Leander Haußmann, Sven Regener

Darsteller: Uwe Dag Berlin, Michael Gwisdek, Annika Kuhl,
Tom Schilling, Benno Fürmann, Detlev Buck

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Blood Feast

USA/Deutschland/Frankreich 2016

Regie: Marcel Walz

Drehbuch: Philip Lilienschwarz

Produzent: Emsch Schneider 

Darsteller: Robert RuslerCaroline WilliamsSophie MonkSadie KatzHerschell Gordon Lewis

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Nosferatu - eine Symphonie  des Grauens / Nosferatu, a Symphony of Terror /
Terror of Dracula / Die zwölfte Stunde - Eine Nacht des Grauens

(Deutschland 1922)

Regie: F.W. Murnau

Drehbuch: Henrik Galeen

Vorlage: Bram Stoker 

Musik: Hans Erdmann

Darsteller: Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder
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Antibodies / Antimatter

(Deutschland 2005)

Regie/Drehbuch: Christian Alvart

Kamera: Hagen Bogdanski

Musik: Michl Britsch

Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Heinz Hoenig, André Hennicke, Norman Reedus
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Du lebst noch 7 Tage

(Deutschland / Tschechien / USA 2000)

Regie: Sebastian Niemann

Drehbuch: Dirk Ahner

Musik: Egon Riedel

Darsteller: Amanda Plummer, Sean Pertwee, Nick Brimble
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(Deutschland 2016)

 Regie: Wolfgang Groos

Musik: Helmut Zerlett

Buchvorlage: Boy Lornsen

Darsteller: Arsseni Bultmann, Jördis Triebel, Ralph Caspers, Bjarne Mädel, Friedrich Mücke

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(Deutschland 2014) 

Regie/Drehbuch:  Maximilian Erlenwein

Darsteller: 

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ab 4. Mai auf DVD/BluRay

(GB, IR, USA 2017)

Regie: Yorgos Lanthimos

Musik: diverse Klassik

Darsteller: Nicole Kidman, Colin Farrell, Barry Keoghan,
Sunny Suljic, Raffey Cassidy, Alicia Silverstone

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Pyewacket: Tödlicher Fluch

(Canada 2017)

Regie/Drehbuch: Adam MacDonald

Darsteller: Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose

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Der weiße Hund von Beverly Hills / Trained to Kill / Die Weiße Bestie

(USA 1982)

Regie: Sam(uel) Fuller

Musik: Ennio Morricone

Darsteller: Kristy McNicholPaul WinfieldBurl IvesDick MillerPaul BartelMarshall Thompson

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Mörderspinnen / Mörderspinnen greifen an

(USA 1977)


Regie: John „Bud“ Cardos

Darsteller: William Shatner, Tiffany Boiling, Woody Strode

Spinnen Trainer: Jim Brockett

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Avengers | Infinity War (Nachspanntitel)

(USA 2018)

Regie: Anthony Russo, Joe Russo

Darsteller: Alle, einige Gäste und ein herrlicher Beweis,
das Stunt-Casting für einen großen Lacher auch funktionieren kann

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Der weisse Hai 3 / Jaws 3 People 0 / Der weisse Hai 3-D

(USA 1983)

Regie: Joe Alves

Drehbuch: Richard Matheson, Carl Gottlieb

Darsteller: Dennis Quaid, Bess Armstrong, Louis Gossett Jr., Lea Thompson

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Roar - Die Löwen sind los / Roar - Ein wüstes Abenteuer / Il grande ruggito

(USA 1981)

Regie: Noel Marshall

Drehbuch: Noel Marshall, Ted Cassidy

Kamera: Jan de Bont

Darsteller: Noel Marshall, Tippi Hedren, Melanie Griffith, John Marshall, Jerry Marshall, Kyalo Mativo

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(Spanien / GB 2004)
Terminator 2018 / Rottweiler - A halálkutya

Regie: Brian Yuzna

Darsteller: William Miller, Irene Montalà, Paulina Gálvez, Paul Naschy

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(USA 2018)

10 Folgen á 40 – 54 Minuten

Komplett verfügbar auf Amazon Prime

Buchvorlage: Dan Simmons

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