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hai alarmquer

(D 2012)

Regie/Drehbuch/Musik: Leander Haußmann, Sven Regener

Darsteller: Uwe Dag Berlin, Michael Gwisdek, Annika Kuhl,
Tom Schilling, Benno Fürmann, Detlev Buck

 

Hier als AMAZON-Prime-Kunde kostenlos ansehen

 

 

Hai ALARM005Nach dem in keinster Weise bemerkenswerten TV-Film „Hai-Alarm auf Mallorca“ (2004), in dem Ralf Möller mal wieder seine Schauspielkunst beweisen konnte, hatte ich eigentlich das Thema deutscher Hai-Film für abgehandelt erklärt. Sollte sich jemals noch ein deutscher Regisseur an dieses Thema wagen, so könnte das nur ein RTL2-Praktikant mit seiner großen Chance sein, oder ein Regisseur, dem eh alles egal ist. Zusätzlich war es natürlich auch nicht mehr möglich den eigentlich ganz witzigen Titel „Hai-Alarm“ zu nutzen, da der auf Ewigkeit mit dem Makel des „gewollt und nicht gekonnt“ behaftet war.

Nein, der neue deutsche Hai war gestorben – nicht etwa ruhig und schmerzlos, sondern unter schrecklichen Qualen zerquetscht unter einem alptraumhaften Versuch einen deutschen Exploitationfilm zu drehen, ohne auch nur den Hauch von Eigenständigkeit oder den Funken einer neuen Idee zu präsentieren. Des deutschen Filmfans Traum von einem Haigenständigen Hai-Film, mit hai-budget Effekten, einem Hai-Class Drehbuch und haissen Darstellern war am Ende, ehe ihn überhaupt jemand wirklich gehabt hat.

Hai ALARM008Doch zum Glück gibt es ja noch Leander Haußmann, der seit seinem ersten Kinofilm „Sonnenallee“ (1999), den er als 40-jähriger Jungregisseur gedreht hat, immer wieder bewiesen hat, dass der vielfach gescholtene deutsche Humor, gar nicht so übel wie sein Ruf ist. Seien es „Herr Lehmann“ (2003), „NVA“ (2004) oder „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ (2008) – Haußmann verstand es immer wieder mit den Erwartungen des Publikums zu spielen. Er kombinierte billigsten Schenkelklopferhumor mit tiefster Ironie, versetzte die absurdesten Handlungsstränge mit einem Hauch schmerzhafter Wahrheiten und schuf so „Lustspiele“, die man zwar außerhab Deutschlands eher nicht verstehen konnte, die aber auch nicht zu verheimlichen versuchten, dass sie deutsche Komödien sind.

Zusammen mit seinem musikalischen Wegbegleiter Sven Regener schrieb er also nun ein Drehbuch zu einem „neuen deutschen Hai“, dass sich grundsätzlich natürlich ein wenig bei Steven Spielbergs Klassiker „Jaws“ bedient, aber recht schnell von einer einfachen Parodie abweicht und richtig schön deutsch wird. Die Wurzeln des Filmes liegen daher zu selben Teilen im deutschen Schlager- und Heimatfilm, der Otto-mäßigen Hau-Drauf-Komödie und der bitterbösen Gesellschaftssatire eines Dürrenmatt oder Loriot. Eine Mischung also, die auf keinen Fall funktionieren kann oder darf.

Hai ALARM002Die Geschichte ist hierbei nahezu Nebensache und lässt sich recht kurz zusammenfassen. Im Örtchen Friedrichshagen am Müggelsee, in dem man es immer noch nicht verwunden hat im Jahr 1920 zu Berlin eingemeindet worden zu sein, wird der ortseigene Bademeister Müller (Michael Gwisdek) im Ufernähe von einem Hai eine Hand kürzer gemacht. Unter dem Druck von Polizist Müller (Detlev Buck) und einigen anderen Stadtratsmitglieder, gibt Bürgermeister Müller (Henry Hübchen) nach Rücksprache mit der Spzialistin für Stadtmarketing, Frau Müller (Annika Kuhl), die den potentiellen touristischen Nutzen einer internationalen Sensation natürlich direkt erschnuppert hat, Hai-Alarm.

Da hilft auch nicht das Flehen des „reichen Mann von Friedrichshagen“ (so der offizielle Rollenname von Benno Fürmann), der Teil des Ortes mit Strandzugang wird abgesperrt, somit auch seine Brauerei, sein Strand und seine sämtlichen anderen Besitztümer.

Hai ALARM006Für zusätzliche Verwirrung sorgen noch ein Fischexperte (Tom Schilling, wieder einmal großartig absurd) und der Haijäger Snake Müller (Uwe Dag Berlin), der jahrelang auf Hawaaii gelebt und gearbeitet[1] hat, bis seine selbst gefälschte Green Card auslief und der nun in die Heimat zurückgekehrt ist.

Dieses chaotische Figurenensemble nimmt nun alles aufs Korn, was spießbürgerlich, bürokratisch überfrachtet oder parolenbrüllend patriotisch ist, parodiert ganz nebenher natürlich „Jaws“ und schafft den Spagat zwischen „Nonstop Nonsens“ und „Pappa ante portas“. Da man sich dafür ganz schön verbiegen muss, gibt es sicherlich einige Rohrkrepierer, aber dafür aber auch Szenen die vor Kreativität, technischer Finesse und schnell reagierenden Schauspielern nur so überlaufen (Ja, ich rede von der Plansequenz, die ich gleich zwei Mal zurückgespult habe).

Als zweischneidiges Schwert allerdings entpuppt sich die Idee, die Handlung komplett aus dem Schlagerfilmbereich zu übernehmen – inclusive der üblichen Dreiecksgeschichte, den Verwechslungsspielchen und der Auflösung, in der alle Handlungsstränge und Mitspieler nochmal zusammengeführt werden.

Das ist einerseits – sozusagen als Genreparodie in der Genreparodie – recht witzig zu entdecken, sorgt aber auch für einige Musikeinlagen, die definitiv zu lang sind und ihr Erheiterungspotential jeweils schon im ersten Refrain verbrauchen. Zusätzlich sind die Songs von Haußmann und Regener auch eher im Liedermacherbereich angesiedelt und geben sich alle Mühe jegliche Nähe zum Schlager zu vermeiden.

Ja, es ist mir klar, dass das gewollt irritieren soll, aber spätestens beim zweiten Mal nervt es nur noch.

Allerdings ist die Friedrichshagen-Hymne (ab 1:30 in obigem Video) äußerst gut gelungen, das gebe ich zu.

Die Haifilm-Parodie hingegen verläuft zwar handlungsmässig grob in vorhersehbaren Bahnen, verzichtet aber glücklicherweise darauf das große Vorbild zu imitieren oder direkt anzusprechen. Im Gegensatz zum Spielberg-Film bekommt der Hai zum Beispiel hier eine richtige Background-Story, die mit einigen der Figuren (Tipp, sie heissen Müller) verbunden ist und statt eines Chief Brody bekommen wir hier einen uniformierten Polizisten namens Müller, der halt Detlev Buck ist[2].

Hai ALARM003Für unsere Splatterfreaks lohnen sich genau die ersten drei Minuten und euer Verlangen nach Haisichtungen solltet ihr auch ein wenig herunterschrauben, aber der gesamte Film steckt voller liebevoller Details, sprüht über vor Schaffensfreude und Ideenreichtum und ist gleichermaßen für RTL2- wie für ARTE-Zuschauer goutierbar.

AMAZON-Prime-Kunden können sich kostenlos über einige der Hürden des Filmes tragen lassen, andere müssen ein paar €uro ausgeben, falls sie durch diese Zeilen Lust bekommen haben oder halt darauf warten, dass der Film mal im TV läuft.

 dia

 

[1] „Ich jage nicht nur Haie, ich töte und esse sie - und ich foltere sie auch.“

[2] „Hier ist abgesperrt wegen Hai-Alarm.“
„Wir müssen da durch“
„Geht nicht – weil Hai-Alarm.“ Usw.usf.



ofdb logo   imdb2018


    Jetzt auf AMAZON-Prime

 

Hp News

benposterbenquer (USA 1972)

Ben, o Rato Assassino

 

Regie: Phil Karlson

Vorlage: Stephen Gilbert

Drehbuch: Gilbert Ralston, Stephen Gilbert

Darsteller: Lee Montgomery, Rosemary Murphy, Joseph Campanella, Arthur O'Connell

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(USA 2015)

Regie / FX / Drehbuch (haha!)Stephen Biro

 Darsteller (rofl!)Ashley Lynn Caputo (echt jetzt?) und Cayt Feinics als Opfer, Jim Van Bebber als Gaststar (warum?)

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(Japan 1999)
Audition / Ôdishon

Regie: Takashi Miike

Drehbuch/Vorlage: Ryû Murakami

Darsteller: Ryo IshibashiEihi ShiinaTetsu SawakiJun Kunimura

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InselFBlogoinsellogoquer
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hike

(USA 2007)

53 Minuten

Regie/Buch: Vincente DiSanti

Musik: Ryan Perez-Daple
Darsteller: Drew Leighty, Vincente DiSanti, Katie Schwartz, Thom Mathews 

Jetzt legal auf Youtube

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pyeposterklein

pyequert

Pyewacket: Tödlicher Fluch

(Canada 2017)

Regie/Drehbuch: Adam MacDonald

Darsteller: Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose

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(Canada 2015)

Kinder aus der Hölle / Piccoli demoni

 

Regie: Bruce McDonald

Drehbuch: Pascal Trottier

Darsteller: Chloe Rose, Rachel Wilson, Robert Patrick



Jetzt auf Netflix

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(GB/USA 1972)

Horror of Snape Island / Der Turm der lebenden Leichen / Devils Tower - Der Schreckensturm der Zombies / Beyond the Fog / La tour du diable

 

Regie: Jim O'Connolly

Drehbuch: George Baxt, Jim O'Connolly

Darsteller: Bryant Haliday, Jill Haworth, Dennis Price
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tau postertauquer

(USA 2018)


Regie:
Federico D'Alessandro

Darsteller: Maika Monroe, Ed Skrein
Musik: Bear McCreary


Jetzt auf Netflix

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(USA 1995)
Das Dorf der Verdammten/El pueblo de los malditos/Neetute küla/Ondskans barn

Regie: John Carpenter

Darsteller: Christopher Reeve, Kirstie Alley, Linda Kozlowski, Michael Paré, Mark Hamill


nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham

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Omen 2006 poster

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(USA 2006)

The Omen 666

Regie: John Moore

Drehbuch: David Seltzer

Darsteller: Liev Schreiber, Julia Stiles, Mia Farrow, Seamus Davey-Fitzpatrick
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(USA/CANADA 1991 – TV-Film)

Omen IV - Das Erwachen / A Profecia IV: O Despertar

Regie: Jorge Montesi, Dominique Othenin-Girard

Darsteller: Faye Grant, Michael Woods, Michael Lerner, Asia Vieira
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(GB 1964)
Die Kinder der Verdammten/Kinderen van nergens/Uma Aventura Fantástica


Regie: Anton Leader
Darsteller: Ian Hendry, Alan Badel, Barabra Ferris, Clive Powell
Drehbuch: John Briley

nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham
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(UK 2008)

 The Children - in ihnen schlummert das Böse/ Histeri (türkisch) / The Day (Produktionstitel)


Regie: Tom Shankland

Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield

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LEposterlittleevilquer

(USA 2017)

Regie/Drehbuch: Eli Craig

Darsteller: Evangeline Lilly, Owen Atlas, Adam Scott, Bridget Everett, Clancy Brown, Tyler Labine, Sally Field


Jetzt auf Netflix

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(USA 1956)

Die böse Saat / A Tara Maldita / La mauvaise graine

Regie: Mervyn LeRoy

Vorlage (Theater): Maxwell Anderson

Drehbuch: John Lee Mahin, Maxwell Anderson, William March

Musik: Alex North

Darsteller: Patty McCormack, Nancy Kelly, Henry Jones, Evelyn Varden

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(GB 1962)

Sie sind verdammt / Hallucination / On the Brink / Malditos


Regie: Joseph Losey
Darsteller: Oliver Reed, MacDonald Carey, Shirley Ann Field
nach dem Roman „Kinder des Lichts“ von H.L. Lawrence

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(USA 1981)

Barbaras Baby - Omen III / A Profecia III - O Conflito Final / De sju knivarna - Omen III / Tegnet III: De Syv Knive

Regie: Graham Baker

Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller: Sam Neill, Rossano Brazzi, Don Gordon
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joshquer

(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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omen 2 poster02 quer

(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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hexposterhexerquer

(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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villpostervillagequer

(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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hereposterhereditary quer

(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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brimstone posterbrimstonequer 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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omenquer

(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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willposterwillquer

(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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phantasmposterphantasmquer

Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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