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Ég man þig
(Island 2017)

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Regie/Drehbuch: Óskar Thór Axelsson

Darsteller: Jóhannes Haukur Jóhannesson, Ágústa Eva Erlendsdóttir, Elma Stefania Agustsdottir

 

 

remember06Der neue isländische Film hat ja spätestens seit „Der Eid“ (2016) bei mir einen Stein im Brett. Ich liebe die kargen und harten Landschaften, die rauhen Menschen, die ganz eigenen Lichtverhältnisse und die ruhige und unaufgeregte Art des Filmemachens der Nordmänner und -frauen. Das sorgt für eine sehr außergewöhnlich kalte Atmosphäre, die man teilweise auch - allerdings dort aufs massentaugliche angepasst - in den beliebten skandinavischen Krimis findet.

Auch beim Ansehen von „I remember you“ empfiehlt es sich daher sich in eine dicke Wolldecke einzupacken und heiße Getränke in Reichweite zu haben, da die Raumtemperatur im Laufe der 105 Minuten Laufzeit wahrscheinlich gefühlt um 10°C sinken wird. Ach ja, das Handy oder ähnliche Ablenkungen sollte man natürlich auch bei Seite räumen, denn „Ég man þig“ (so der wie eine South Park-Episode klingende Originaltitel) füttert dem Zuschauer seine komplexe Geschichte nicht püriert, sondern verlangt schon, dass man selbst den Löffel zum Mund führt und auch ab und an mal kaut.

remember01Das beginnt schon damit, dass der Film zwei komplett unabhängig voneinander verlaufende Geschichten parallel erzählt. Zuerst einmal folgen wir dem Psychiater Freyr (Jóhannes Haukur Jóhannesson), der mit einer seltsamen Welle von scheinbaren Unfällen und Selbstmorden alter Menschen konfrontriert wird, die ein gemeinsames Zentrum zu haben scheinen, das allerdings 50 Jahre in der Vergangenheit liegt. Zusätzlich leidet Freyr aber auch noch darunter, dass sein – damals achtjähriger – Sohn zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden ist. Dass seine ehe daran zerbrochen ist ist dabei nur ein weiterer kleiner Stachel.

Auf der anderen Handlungsebene folgen wir dem Ehepaar Líf (Ágústa Eva Erlendsdóttir) und Garðar (Thor Kristjansson), die zusammen mit der guten Freundin Sara (Elma Stefania Agustsdottir – oh diese Namen) in einem verlassenen Dorf auf einer Island vorgelagerten Insel, ein altes Haus zu einem Bed&Breakfast umbauen und renovieren wollen.

remember03Logisch, dass es an solch einem entlegenen Ort weder fliessendes Wasser, noch Strom noch Handyempfang gibt. Während der Zuschauer nun langsam dahinter kommt, dass in dieser Dreierfreundschaft irgendetwas nicht stimmt und dass auch in der Vergangenheit dieser Charaktere ein verlorenes Kind eine wichtige Rolle spielt, kommt es zu ersten „Geistersichtungen“.

Tatsächlich ist „I remember you“ ein echter Geisterfilm, aber im Gegensatz zum massenkonformen James Wan-Grusler, benötigt der Film keine Hackmesserschnitte und laute Einsätze des kompletten Orchesters um eine unangenehme Atmosphäre zu erzeugen. Er nutzt eher die tief ausgeloteten Figuren, das in jeder Hinsicht außergewöhnliche Setting und seine sehr ausgefeilte Erzählweise, die vom Zuschauer auch mal verlangt, dass er selbst 2 und 2 zusammenzählt, um eine durchgehend unheimliche Atmosphäre aufzubauen.

remember05Ähnlich wie „The VVitch“ im vorletzten Jahr wird er damit im Höchstfalle 30 % der Leute gefallen, die jetzt diesen Text lesen und ebenso wie in Robert Eggers kleinem Meisterwerk des subtilen Horrors ist auch hier die eigentliche Geschichte, der eigentliche Grund für den Film NICHT im vordergründigen Geister-Plot zu suchen. Es geht in „I remember you“ eher um das Thema Verlust und wie man damit umgeht und ebenso, wie man darauf keine end- bzw. allgemeingültige Antwort finden kann, gibt einem auch der Film am Ende auf viele Fragen bewusst keine zufriedenstellenden Antworten.

Natürlich laufen die beiden Handlungsebenen am Ende zusammen und ebenso natürlich ist der Weg bis dorthin mit vielen unangenehmen Szenen gepflastert. Was Regisseur Óskar Thór Axelsson aber auszeichnet ist seine äußerst kreative Art mit diesen zu erwartenden Punkten umzugehen. Speziell, wenn es darum geht den Zuschauer zu erschrecken setzt er eher auf Momente im Hintergrund einer Szene, die der Zuschauer entweder halt mitbekommt oder nicht. Wenn der Film dann allerdings mal etwas weniger subtil wird und – wenig überraschend – auch mal jemand stirbt, dann bekommen wir ebenfalls nicht die gewohnten visuellen Schocks, sondern werden mit Szenen konfrontriert, die tatsächlich weh tun und unangenehm sind.

remember04Sicherlich ist wie gesagt die kalte und fast schon komplett humorbefreite Atmosphäre des Filmes nicht jedermanns Sache und Zuschauer mit eher ADS geprägtem Sehverhalten, werden Schwierigkeiten haben, sich auf die komplexe Geschichte einzulassen, bei der man sich vieles selbst zusammenreimen muss. Für Zuschauer aber, die gerne auch mal über den Tellerrand hinausblicken und noch in der Lage sind sich einfach mal 105 Minuten einem Film total hinzugeben, für Leute, die auch gerne mal einen Film abseits des Mainstreams entdecken – also im Endeffekt für EDdies ist „Ég man þig“ (ich musste diesen herrlichen Titel einfach nochmal erwähnen) genau die richtige Abendunterhaltung.

Aber wie gesagt – Wolldecke, Heissgetränk und totale mediale Abschottung sind dabei Pflicht, sonst versaut ihr Euch selbst den Spaß.

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Das Grauen auf Schloss Witley / Colour Out of Space / Bootschapper van de duivel

(USA/GB 1965)

 

Regie: Daniel Haller

Vorlage: H.P. Lovecraft

Darsteller: Boris Karloff, Nick Adams, Freda Jackson, Patrick Magee

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Stereo (Tile 3B of a CAEE Educational Mosaic)

(Canada 1969)

Regie: David Cronenberg

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Nachts, wenn die Leichen schreien / Nachts, wenn die Zombies schreien / Fluch der Dämonen / Hell Rain

(USA / Mexico 1975)

Regie: Robert Fuest

Special-FX: Federico Farfán, Thomas L. Fisher

Darsteller: Ernest Borgnine, Eddie Albert, Ida Lupino, William Shatner,
Tom Skerritt, Joan Prather, John Travolta

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posterquer(USA/Kanada 1991)


Regie: David Cronenberg

Vorlage: William S. Burroughs

Drehbuch: David Cronenberg, Bill Strait

Darsteller: Peter Weller, Judy Davis, Ian Holm, Julian Sands

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Drei Engel auf der Todesinsel / Ninja Amazone

(USA 1984)

Regie/Buch: Jim Wynorski

Darsteller: Melanie Vincz, Raven De La Croix, Robert Tessier, Angus Scrimm, Bill Thornbury

Musik: Alan Howarth
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Rats – mörderische Brut / Killer Rats / Ratazanas

(USA 2003)

Regie: Tibor Takács

Buch: Jace Anderson, Boaz Davidson, Adam Gierasch

Darsteller: Sara Downing, Amy Parks, Sean Cullen, Ron Perlman

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Örümcek / Ankaboot / Pók

(Canada / UK / France 2002)

Regie: David Cronenberg

Buch/Vorlage: Patrick McGrath

Darsteller: Ralph Fiennes, Gabriel Byrne, Miranda Richardson, John Neville

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10.000 PS – Vollgasrausch im Grenzbereich, Amok stin asfalto, Detectives a 100 á hora

(Canada 1979)


Regie: David Cronenberg

Musik: Fred Mollin

Kamera: Mark Irwin

Schnitt: Ronald Sanders

Darsteller: William Smith, John Saxon, Nicholas Campbell

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Mulberry Street - Die Nachbarschaft verändert sich / Zombie Virus on Mulberry Street / Terror em Manhattan

(USA 2006)

Regie: Jim Mickle

Drehbuch: Jim Mickle, Nick Damici

Darsteller: Nick Damici, Larry Fleischman, Debbie Rochon

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(USA 1974)

Regie: Jeff Gillen, Alan Ormsby

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Makeup-FX: Tom Savini

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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Parasiten-Mörder / The Parasite Murders / Frissons / They Came from Within / Orgy of the Blood Parasites

(Canada 1975)

Regie/Buch: David Cronenberg

Produzent: Ivan Reitman

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Darsteller: Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry, Barbara Steele

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(UK / Belgium / Ireland 2015)

High-Rise

 Regie: Ben Wheatley

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Vier Mal musste Superman in den letzten 25 Jahren sterben, ehe DC es richtig hinbekommen hat.
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Zombies ate my neighbors!
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(USA / Philippinen 1982)


Regie / Buch: Edward D. Murphy

Darsteller: Cameron Mitchell, Geoffrey Binney, Hope Holiday, Jillian Kesner

Musik: Walter Murphy

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vdpostervdrome rantquerZonekiller / Experiência Alucinante / Network of Blood

  (Kanada/USA 1983)

Regie/Drehbuch: David Cronenberg

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Musik: Howard Shore

Kamera: Mark Irwin

Darsteller: James Woods, Sonja Smits, Debbie Harry, Peter Dvorsky, Jack Creley

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(Schweiz 2018)
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(USA 1972)

 

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Regie: Peter Sasdy

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Eine außergewöhnliche Band
jetzt auf Deutschlandbesuch

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Drehbuch: Randy Moore

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The Spy who dumped me
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Regie/Drehbuch: William Sachs

Make-Up-FX: Rick Baker, Rob Bottin, Greg Cannom

Darsteller: Burr DeBenning, Ann Sweeny, Michael Alldredge
und Alex Rebar als der „melting man“

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Godzilla macht moderne Musik

musikalische Retrospektive durch die Heisei und Millenium Godzilla Filme

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Die Teuflischen von Mykonos

(Greece 1976)
Island of Death, Ta paidia tou Diavolou, Devil's Island – Die Insel des Schreckens,
Killing Daylight, Cruel Destination


Regie/Buch: Nico Mastorakis

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Darsteller: Robert Behling, Jane Lyle, Jessica Dublin, Jannice McConnell, Nikos Tsachiridis

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