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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Sound-Design: Paul Davies

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

 

 

a beautiful day 006„I want you to hurt them...“

(Ein Auftraggeber setzt die Regeln fest)

 

Joe (Joaquin Phoenix) ist der, den man in Extremsituationen jemanden an den Hals wünscht. Ihr wisst schon, der aus dem hingerotzten Spruch „Dem würd ich jetzt am liebsten mal jemanden als Besuch schicken, der dem die Zähne geraderückt.“

Joes Werkzeug bei seiner Arbeit ist ein Kugelkopf-(Ausbeul-) Hammer, Joes Ziel die Köpfe seiner Aufträge. Joe geht bei seiner Arbeit sehr methodisch, sauber und absolut ohne jegliche störende Emotion oder Empathie vor. Generell ist Joe nicht gerade der Mittelpunkt jeder Party, sein Beruf schränkt seine sozialen Kontakte eh ein wenig ein, einzig und alleinn gegenüber seiner alten und kränkelnden Mutter ist er überhaupt noch in der Lage Gefühle zu zeigen. Immer wieder versucht er durch Selbstmordversuche, generell in der Art, die er selbst leicht abbrechen kann, den Grund für seine Andersartigkeit zu ergründen, was zwar immer wieder kurze Erinnerungsfetzen an einen Vorfall aus der Vergangenheit hervorbringt, die sich aber nicht zu einem Ganzen zusammenfügen lassen.

a beautiful day 002Ein Senator erteilt ihm den Auftrag nach seiner entführten Tocher zu suchen und den Tätern dabei bewusst Schmerz zuzufügen – eigentlich ein Job wie jeder andere für Joe, aber während er den Falls recherchiert und sich den „Bösewichten“ nähert kommen plötzlich immer mehr Erinnerungsfetzen an den scheinbar charakterbildenden Moment in seiner frühen Kindheit in ihm hoch. Erst zu spät wird ihm bewusst, dass er auf sein Unterbewusstsein hätte hören müssen.

Was ich jetzt hier so flapsig zusammengefasst habe, ist weder ein normaler leicht goutierbarer Actionmovie in Liam Neeson Verpackung, noch ein ironisch überzeichneter Thriller. „You Were Never Really Here“ ist eine durchweg trockene und sehr düstere Charakterstudie, die in Bezug auf Bild und Sound mit deutlichen Horrorelementen und drastischen Splatterszenen arbeitet, dabei aber keine Zeit an das so beliebte katharsich befreiende Lachen verschwendet. Joe ist nun generell ja keine wirkliche positive Identifikationsfigur und zusätzlich gibt es für ihn (und somit auch den Zuschauer) wenig Grund zur Freude.

a beautiful day 005Somit macht der Film es dem Zuschauer auch nicht wirklich einfach ihn lieb zu haben. Er packt ihn eher an der Gurgel und drückt langsam über die gesamte Laufzeit immer mehr zu.

Regisseurin Lynne Ramsay, die bereits 1999 mi dem brillanten schottischen Coming of Age-Drama „Ratcatcher“ ihre Qualität als „Ich hau dem Zuschauer in die Fresse“-Spielleiterin bewiesen und 2011 mit „We need to talk about Kevin“ den vielleicht unangenehmsten Film zum Thema Schulmassaker abgeliefert hat, legt hier noch ein Schippe drauf. Denn wo in den anderen beiden erwähnten Filmen dem Zuschauer zumindest noch im Umfeld des Hauptcharakters „normale“ Identifikationsfiguren zur Verfügung standen, bietet „You were never really here“ keine Möglichkeit aus der Geisteswelt Joes auszubrechen und da wir – im Gegensatz zu Joe – durchaus in der Lage sind mit den Opfern mitzufühlen ist das kein einfacher Weg, den wir mit ihm gehen.

a beautiful day 003Dank der überragenden Leistung von Joaquin Phoenix, erwischen wir uns aber doch immer wieder dabei, dass wir plötzlich auf seiner Seite sind. Wobei ich hier das Wort „erwischen“ ganz bewusst eingesetzt habe, denn meist macht Joe in solchen Momenten wieder etwas, bei dem uns klar wird, dass wir es bei ihm mit einem überaus gefährlichen Psychopathen zu tun haben, dem ein Menschenleben - im wahrsten Sinn der Worte – nichts bedeutet.

Phoenix spielt diese Figur mit einer Intensität und Schärfe, dass sich bei manchem seiner wenigen – Joe ist kein Alleinunterhalter – Dialoge, die er auf den Punkt genau FAST unverständlich nuschelt, die Haare auf meinen Unterarmen aufgestellt haben. Joaquin Phoenix wurde in Cannes 2017 als bester Schauspieler ausgezeichnet. Auch für mich übertrifft er hier seine wirklich großartigen Leistungen in „The Master“ und „Her“ nochmals. Sein Joe ist eine ähnliche Figur wie Frank Zito, jemand der durch den kleinsten Anlaß explodieren kann, aber auch nach einem äußerst brutalen Mord wieder ganz „normal“ erscheint. Allerdings hatte der Maniac zumindest noch Probleme mit seinen Taten und zumindest im Nachhinein Gewissensbisse, für Joe ist das Ganze ein Job wie jeder andere, was seine Taten für den Zuschauer noch grausamer und unerwarteter erscheinen lässt.

a beautiful day 001Wie oben schon angedeutet nutzt der Film dann speziell in solchen Momenten auch die Mechaniken des Horrorfilmes, wobei hier ganz besonders das Sounddesign von Paul Davies hervorzuheben ist, das für einige funkionierende (und faire) Jump-Scares verantwortlich ist - besonders das Geräusch eines auf Schädelknochen treffenden Hammers ist ... beeindruckend.

Nun sollte man mich hier nicht falsch verstehen. Natürlich ist „A beautiful day“ (so der alterative und deutsche Titel, der vielleicht noch etwas zynischer ist) kein Splatterepos. Es gibt einige auf den Punkt gesetzte Make-Up-FX, aber auch viele wirklich gute „Weniger ist mehr“-Momente, in denen Lynne Ramsays Talent wirklich deutlich wird.

Am Ende des wunderschönen Tages ist, so viel darf ich wohl spoilern, zwar das Geheimnis von Joes Erinnerungen gelöst und sein Charakter hat eine wichtige Entwicklung gemacht, aber ob es sich um ein Happy End handelt muss wohl jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden.

Auf alle Fälle empfiehlt es sich für jeden Freund des gepflegten Psycho-Horrors den Film - so lange noch möglich - im Kino zu sehen, denn er drückt einen ganz schön tief in den Kinosessel.

Dia

 

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Hp News

benposterbenquer (USA 1972)

Ben, o Rato Assassino

 

Regie: Phil Karlson

Vorlage: Stephen Gilbert

Drehbuch: Gilbert Ralston, Stephen Gilbert

Darsteller: Lee Montgomery, Rosemary Murphy, Joseph Campanella, Arthur O'Connell

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(USA 2015)

Regie / FX / Drehbuch (haha!)Stephen Biro

 Darsteller (rofl!)Ashley Lynn Caputo (echt jetzt?) und Cayt Feinics als Opfer, Jim Van Bebber als Gaststar (warum?)

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(Japan 1999)
Audition / Ôdishon

Regie: Takashi Miike

Drehbuch/Vorlage: Ryû Murakami

Darsteller: Ryo IshibashiEihi ShiinaTetsu SawakiJun Kunimura

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hike

(USA 2007)

53 Minuten

Regie/Buch: Vincente DiSanti

Musik: Ryan Perez-Daple
Darsteller: Drew Leighty, Vincente DiSanti, Katie Schwartz, Thom Mathews 

Jetzt legal auf Youtube

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Pyewacket: Tödlicher Fluch

(Canada 2017)

Regie/Drehbuch: Adam MacDonald

Darsteller: Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose

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(Canada 2015)

Kinder aus der Hölle / Piccoli demoni

 

Regie: Bruce McDonald

Drehbuch: Pascal Trottier

Darsteller: Chloe Rose, Rachel Wilson, Robert Patrick



Jetzt auf Netflix

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(GB/USA 1972)

Horror of Snape Island / Der Turm der lebenden Leichen / Devils Tower - Der Schreckensturm der Zombies / Beyond the Fog / La tour du diable

 

Regie: Jim O'Connolly

Drehbuch: George Baxt, Jim O'Connolly

Darsteller: Bryant Haliday, Jill Haworth, Dennis Price
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(USA 2018)


Regie:
Federico D'Alessandro

Darsteller: Maika Monroe, Ed Skrein
Musik: Bear McCreary


Jetzt auf Netflix

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(USA 1995)
Das Dorf der Verdammten/El pueblo de los malditos/Neetute küla/Ondskans barn

Regie: John Carpenter

Darsteller: Christopher Reeve, Kirstie Alley, Linda Kozlowski, Michael Paré, Mark Hamill


nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham

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Omen 2006 poster

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(USA 2006)

The Omen 666

Regie: John Moore

Drehbuch: David Seltzer

Darsteller: Liev Schreiber, Julia Stiles, Mia Farrow, Seamus Davey-Fitzpatrick
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(USA/CANADA 1991 – TV-Film)

Omen IV - Das Erwachen / A Profecia IV: O Despertar

Regie: Jorge Montesi, Dominique Othenin-Girard

Darsteller: Faye Grant, Michael Woods, Michael Lerner, Asia Vieira
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(GB 1964)
Die Kinder der Verdammten/Kinderen van nergens/Uma Aventura Fantástica


Regie: Anton Leader
Darsteller: Ian Hendry, Alan Badel, Barabra Ferris, Clive Powell
Drehbuch: John Briley

nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham
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(UK 2008)

 The Children - in ihnen schlummert das Böse/ Histeri (türkisch) / The Day (Produktionstitel)


Regie: Tom Shankland

Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield

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LEposterlittleevilquer

(USA 2017)

Regie/Drehbuch: Eli Craig

Darsteller: Evangeline Lilly, Owen Atlas, Adam Scott, Bridget Everett, Clancy Brown, Tyler Labine, Sally Field


Jetzt auf Netflix

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(USA 1956)

Die böse Saat / A Tara Maldita / La mauvaise graine

Regie: Mervyn LeRoy

Vorlage (Theater): Maxwell Anderson

Drehbuch: John Lee Mahin, Maxwell Anderson, William March

Musik: Alex North

Darsteller: Patty McCormack, Nancy Kelly, Henry Jones, Evelyn Varden

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(GB 1962)

Sie sind verdammt / Hallucination / On the Brink / Malditos


Regie: Joseph Losey
Darsteller: Oliver Reed, MacDonald Carey, Shirley Ann Field
nach dem Roman „Kinder des Lichts“ von H.L. Lawrence

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(USA 1981)

Barbaras Baby - Omen III / A Profecia III - O Conflito Final / De sju knivarna - Omen III / Tegnet III: De Syv Knive

Regie: Graham Baker

Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller: Sam Neill, Rossano Brazzi, Don Gordon
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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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brimstone posterbrimstonequer 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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phantasmposterphantasmquer

Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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