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clown06ClownTown (2016)

Regie: Tom Nagel

Kamera: Tom Nagel

Musik: Holly Amber Church

Ko-Produzent: Robert Kurtzman

Darsteller: Brian Nagel, Lauren Compton,
Andrew Staton, Katie Keene

 

Ab 3. Oktober auf DVD/BluRay

 

Zwei Twentysomething Pärchen auf dem Weg zu einem Country-Konzert werden, irgendwo im tiefsten Süden der USA, in eine unheimliche Kleinstadt gelockt, in der einige als Clowns geschminkte Psychopathen das Ruder übernommen haben und sich mit dem Abschlachten diverser Touristen beschäftigen.

ENDE

Nee – ernsthaft, das ist wirklich die komplette Geschichte des vorliegenden Filmes. Weder unsere Hauptfiguren, noch die bösen Clowns sind wirkliche Charaktere sondern dienen nur dazu den oberen Satz mehr oder weniger zu bebildern. „ClownTown“ ist ein simpler Slasher mit Figuren, die sich durchweg falsch verhalten und von denen die letztendlich Überlebendem dem Massaker nur entkommen können, weil sich die Psychopathen auch nicht gerade als die intelligenteste Ansammlung menschlicher Lebewesen auf dem Planeten entpuppen.

clown01Aber mehr will das von Regisseur Tom Nagel zusammen gezimmerte (seht ihr was ich hier gemacht habe?) Filmchen ja auch nicht sein – nicht jeder Film muss sich an „Citizen Kane“ orientieren und bei einer kleinen Produktion, wie der hier vorliegenden, ist das ja auch finanziell schon gar nicht möglich. Das Horrorgenre bietet halt, mit all seinen Auswüchsen, genug Möglichkeiten, um als relativer Anfänger in Sachen Filmemachen trotzdem etwas auf die Beine zu stellen. Da Publikum lässt sich recht leicht zufrieden stellen, ein wenig Blut ein wenig Gekreische und schon klingeln die Kassen.

Doch ab und an schimmert halt bei all diesem Direct-to-DVD-Schmonzes, der sozusagen das Fast-Food des Genres darstellt, auch ein wenig Talent durch und so ist es auch hier.

Nicht etwa, dass die Schauspieler einem irgendwie im Gedächtnis bleiben würden. Bei denen handelt es sich um austtauschbare Darstellergesichter,die noch dazu in der deutschen Synchronisation mit äußerst unpassenden Stimmen versehen wurden. Auch über die Splattereffekte lohnt es sich nicht lange zu philosophieren. Zwar ist als Co-producer des Filmes Robert Kurtzman angegeben, der ja als Teil von KNB einer der besten Effektmänner im internationalen Kino war, er scheint diese Produktion aber eher dazu genutzt zu haben, um einigen seiner Schüler mal eine Möglichkeit zu geben, sich zu profilieren.

clown07So sind die diversen Splatterszenen zwar nett anzuschauen, aber leider – aufgrund des recht „modernen“ Schnittrhytmus und einer generell sehr dunkel gehaltenen Beleuchtung – kaum zu erkennen. Was uns dann auch gleich zum nächsten Punkt bringt, denn auch in Sachen Schnitt und Continuity lässt der Film über weite Strecken zu wünschen übrig. Dauernd fragt man sich als Zuschauer „Wo kommt denn der plötzlich her?“ oder „Warum ist dieser Clown im Gegenschnitt plötzlich nicht mehr da?“. Das sich, wie erwähnt, alle Figuren des Filmes so verhalten, als hätten sie noch nie das Wort Horrorfilm gehört ist da schon fast das kleinste Übel und halt dem Script von Jeff Miller geschuldet.

Nein, es sind genau zwei kreative Fünkchen, die mich dazu gebracht hat, den Film zu Ende zu gucken. Da ist zum ersten Mal die Musik von Holly Amber Church, einer jungen Musikerin, die nicht verleugnet stark von John Carpenter und James Horner beeinflusst zu sein. So findet sich hier ein – natürlich – an Halloween angelegtes Hauptthema, der Film beginnt ja auch mit einer ähnlichen Sequenz wie Carpenters Klassiker, aber in Bezug auf Spannungsmusik geht Church hier eher in den Bereich des klassischen Filmscores und schafft so einige wirklich tolle Momente.

clown02Geholfen wird ihr hierbei von der herausragenden Kamerarbeit von Tom Nagel, der seine Karriere besser in diese Richtung orientieren sollte. Immer wieder überrascht „ClownTown“ mit Einstellungen, die fast an die alten italienischen Meister erinnern. Nahezu jede Sequenz ist extrem atmosphärisch ausgeleuchtet und holt so aus den Drehorten (zumeist eine verlassene Vorstadt irgendwo im Süden der USA) wunderschöne Bilder heraus – der Film ist einfach durchgehend hübsch anzusehen.

Natürlich kann ich jetzt keine wirkliche Empfehlung geben – EVIL ED ist nicht (mehr) dafür bekannt Lobhudeleien für Vorabkopien rauszuhauen – aber wie bereits erwähnt, sind es gerade diese kleinen Horrorproduktionen, die sich am Ende als die größten Talentschmieden erweisen und deshalb kann man schon dankbar sein, dass Labels wie TIBERIUS uns diesen B-Movie-Markt mit ihren Veröffentlichungen eröffnen. Selbst wenn sie jetzt mit der Veröffentlichung am 3. Oktober nicht so viel Umsatz machen, dass sie ihre Bürogebäude mit Goldfolie überziehen können, so wird der Film sicherlich früher oder später bei Netflix auftauchen und so die Lizenzgebühren wieder reinspielen.

Als Nebenherfilm mit ein paar Bier, guten Freunden und vielleicht einem Slasher-Bingo ist „ClownTown“ auf alle Fälle zu gebrauchen und für Leute die schon jetzt ihre Sammlung mit Werken vom zukünftigen Kamera-Oscar-Gewinner Tom Nagel beginnen wollen, führt kein Weg dran vorbei. Okay, okay, ich übertreibe vielleicht ein wenig, aber ich bin mir sicher, dass Euch der Name und der von Holly Amber Church zumindest hier auf der Site demnächst öfter auffallen wird.

clown03Bleibt nur die Frage, was die Einblendung „inspirit durch reale Ereignisse“ (Rechtschreibung übernommen von der Pressefassung) zu Beginn des Filmes bedeuten soll. ;)

In diesem Sinne – einen Daumen...

Dia

 

P.a.:

Leider kann ich über die Ausstattung der BluRay zum jetztigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Sollte sich dahingehend etwas weltbewegendes ereignen, werde ich Euch später darüber informieren und den Artikel dementsprechend ergänzen.

  

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Hp News

poster7Vampiresquer

(GB 1974)

Regie: Roy Ward Baker & Cheh Chang

Drehbuch: Don Houghton

Darsteller: Peter Cushing, David Chiang, Julie Ege, John Forbes-Robertson

 

 Eine Mischung aus Kung-Fu-Spektakel und gothischem Horror schien einst eine gute Idee zu sein. Wie sich der Film über die Jahre gehalten hat kontrolliert für Euch der Sören.

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amacleggClegg

Die Bande des Captain Clegg (1962)

Captain Clegg / Night Creatures

Regie: Peter Graham Scott

Musik: Don Banks

Darsteller: Peter CushingYvonne Romain,
Oliver ReedMichael RipperMilton Reid

Ab dem 12. Mai auf BluRay im Mediabook von ANOLIS 

 

„Die Bande des Captain Clegg“ entpuppt sich als eine echte Wundertüte und bietet eine Gaunerkomödie mit einigen Horrormomente und, zum Ende hin, sogar noch eine nicht erwartete dramatische Tiefe.

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polterquer(USA 2015)

 

Regie: Gil Kenan
Darsteller: Sam Rockwell,
Rosemarie DeWittJared Harris

zur Zeit auf NETFLIX

Da mir der Film heute mal wieder von Netflix vorgeschlagen wurde, konnte ich einfach nicht anders, als das folgende Review einfach nur als Warnung (und gleichzeitig mit dem Gedanken an eine stille Rache fpür die verschwendete Zeit) nochmals zu posten.

Das Lesen macht erheblich mehr Spaß als das Sehen. :)

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jediquer

(USA 2017)

Regie/Buch: Rian Johnson

Musik: John Williams

Darsteller: Daisy Ridley, Adam Driver, Andy Serkis,
Mark Hamill, Carrie Fisher, Billie Lourd
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womanquer

 Frankenstein schuf ein Weib

(GB 1967)

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Drehbuch: Anthony Hinds

Darsteller: Peter Cushing, Susan Denberg, Robert Morris

 Mit dem vierten Frankenstein-Film aus dem Hause HAMMER nahmen sich die Engländer erstmals der Gender-Problematik an. Unser politisch korrekter Alexander hat mal reingeschaut...

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Coverwaxwaxquer

Publisher: Horror Soft

Amiga/PC

 Regie: Alan Bridgman, Mike Woodroffe, Simon Woodroffe

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Habt ihr Lust auf ein Spiel? Eines so richtig mit Massen an Gewalt und Gore?
Dann seid ihr bei Alexanders Kritik zu Waxworks genau richtig.

Nen Download-Link gibt es natürlich auch dabei...

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posterdarkquer

 (D 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

 Mit "Brimstone" läuft - obwohl er wie ein klassischer Western vermarktet wird - momentan der wohl EDdigste Film im Kino, den ihr im Dezember zu Gesicht bekommen werdet. Warum das so ist erklärt Euch unsere Kritik...

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brimstone posterbrimstonequer

 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

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posterYour Name (2016)

Am 11. und 14. Januar 2018 im Kino

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita


 

Mit "Your Name" kommt Japans erfolgreichster Film von 2016 nun auch endlich - leider nur für zwei Tage - in die deutschen Kinos.

Jeder EDdie, der auch nur im Entferntesten eine Liebe zur Science Fiction und noch einen Hauch von Romantik in sich verspürt, sollte sich diese beiden Tage schon einmal rot im Kalender markieren.

 

 

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