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GUARDIANS 06 800x444Guardians (2017)
(Zashchitniki)

Regie: Sarik Andreasyan

Darsteller: Anton Pampushnyy, Alina Lanina,
Valeriya Shkirando

So manches mal denke ich mir: „Mensch, dieser Filmhört sich echt cool an“. Dann schaue ich einen Film und denke mir: „Ja, der sieht auch cool aus“.

Und dann wünsche ich mir taub zu sein.

So und nicht anders geht es mir bei Guardians. Warum das so ist, und warum ich mich gegen eine „klassische“ Review entschieden habe könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen…

Es fing wie ein ganz normaler „Eddie“ Job an. Chrischi schrieb mir: „Wir haben ein Pressemuster zu Guardians, machst du die Review?“ Klar, dachte ich mir. Doch ahnte ich nicht, dass dieser Film bereits wie ein Wanderpokal durch unsere Redakteurshände ging. Aus allen Ecken schallte es „ABGELEHNT“!

GUARDIANS 01 800x444Ich schaue den Film. Okay, das kleine Budget sieht man ihm an. Die ersten Minuten flimmern über den Bildschirm. Es werden irgendwelche Superwaffen getestet – fein. Es macht „Krach“. Es macht „Bumm“. Ein Mutant taucht auf, zerlegt alles zu Kleinholz… gut, das ist also unser „Enfant terrible“. Das wahre Unheil beginnt aber erst, nachdem die Akteure ihre Schnauze aufmachen.

Das Wort „Blödelsynchro“ wäre hier noch nett ausgedrückt. Schnell in die IMDB gelauert – komisch, soll doch ein Actionfilm sein und eben nicht „komisch“. Ist er dann aber auch nicht.

Es fallen Dialoge die aus Kacke, Pisse, Furz und Rassismus, sowie diversen weiteren Geschmacklosigkeiten bestehen, dass selbst mir als Comedy-Trash-Brandt-Blödelsynchrofan die (Sack-)Haare zu Berge stehen. Dieser Umstand an sich wäre jetzt kein Problem, würde denn das visuelle Erlebnis mit den akustischen Ergüssen zusammenpassen. Der armenische Regisseur Sarik Andreasyan hat hier eindeutig einen Action-/SciFi-Film abgeliefert. So war es im Ostblock, so war es in den USA. Und bei uns? Wir brauchen eine Extrawurst – in diesem Falle eine rieeeeeeeesen Kackwurst.

GUARDIANS 04 800x444Danke, Capelight. Ich weiss nicht ob ihr den Auftrag für dieses Kabinett des Sprechdurchfalls gegeben habt, aber falls ihr es wart dürftet ihr ja nichts gegen meine Wortwahl haben. Ist ja schließlich Humor, nech!? Nach dem „Genuss“ von 90 Minuten „Stuss“ habe ich einen leichten Anfall von Redakteurstourette.

Kacke, Fotze, Donald Trump, AfD, Scheiße am Stock!

An dieser Stelle sage ich ganz klar – Sarik, mein Gutster. Optisch hat mich dein Film sehr wohl angesprochen. Das kleine Budget hast du mit guten Darstellern, interessanten Charakteren und einer gehörigen Portion Action perfekt ausgenutzt. Klar, die „Mutanten mit Superkräften gegen fiesen Obermutant“ Story ist nicht neu, und sicherlich wolltest du auch ein Stück von Superhelden Kuchen abhaben – aber das macht nichts.

Ich werde mir deinen Film noch einmal ansehen. Im O-Ton mit Untertiteln oder halt in der US Synchro. Gräme dich nicht, Sarik! Ich werde – zumindest in einem kurzen Kommentar – ein Update zu deinen Film bringen, sobald ich eine Fassung gesehen habe die nicht für den deutschen „Ich bin zu blöd um Englisch zu können und Untertitel zu lesen“ Markt bestimmt ist.

GUARDIANS 07 800x444Ich sag es ja immer wieder - O-Ton und Untertitel sind mir allemal lieber als halbgare Synchros. Dass dabei jegliche Aussage des Films verloren gehen kann wird in dem vorliegenden Beispiel mehr als klar. Schade drum‘, ihr Arschkrampen! Da hat man mal was Interessantes vor der Nase, Ripoff hin - Abklatsch her, hat Charaktere mit coolen Fähigkeiten (Gruß an dieser Stelle an Mr. Bär), eine dicke Actionschlacht und dann geht so ein Heckenpenner hin und versaut einem den Spaß mit einer Lokalisierung, wie sie nur Primaten mit verknoteten DNA-Strängen lustig finden können.

Ab in den Gulasch..äh.. Gulag mit ihnen. Da können sie dann in aller Ruhe La(t)rinen putzen, nachdem ich die nach bester Stalin Art, nach dem Genuss von verdorbenem Borschtsch, verschissen habe!

Ich muss sowieso mal aufs Klo...

 

Victor

 

UPDATE:

Heroes Edition“ - Ab 28.07. im Handel

 

Da hat man sich im Hause Capelight die Kritik seitens diverser Rezensenten wirklich mal zu Herzen genommen. Der dickste Kritikpunkt – die „Blödelsynchro“ wurde überarbeitet, und so bietet der Film nun eine originalgetreue Übersetzung des Originals. Vorbei die Zeiten der „Dünpfiffwitze“. Nicht nur, dass die Neusynchro deutlich professioneller klingt, nein, sie macht den Film zu dem, was er wirklich ist.

Ein unterhaltsames Marvel Ripoff, das zwar nicht besonders originell ist, für das recht kleine Budget allerdings Spaß macht. Endlich liegt „Guardians“ in einer guckbaren Version vor. Nicht nur das – als Entschädigung bringt uns Capelight eine wunderschöne „Heroes“ Edition, in der neben beiden Synchronfassungen zusätzlich ein fancy Schuber enthalten sein wird.

Danke, Capelight. So geht Kundenservice! Daran können sich einige mal ein Beispiel nehmen. Wer sich an der Flachwitzorgie der Erstveröffentlichung gestört hat, darf nun beherzt zugreifen. Mal sehen, ob der Regisseur seine Ankündigung wahr macht, und „Guardians“ zu einem eigenen Franchise aufbaut.

Wünschenswert wäre es.

 

 

 

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Kommentare   

0 # SynchroSpifico 2017-06-29 07:34
Ich hab den Film nach einer viertel Stunde im Original geguckt, die Synchro ist die pure Frechheit. Sowas erlaubt man sich auch nur bei einem russischen Film. Warum nicht mal die Avengers ähnlich "lustig" beglücken? Weil Disney einem dann ein neues A***h reißt.
Ich kann dir aber sagen, der Film ist auch im Original schlecht. Für sein Budget sieht er sicher nicht schlecht aus, aber inhaltlich ist das alles doch pure Grütze. Der Bösewicht ist lächerlich, die Helden im Grunde auch. Mein Favorit ist der Winter Soldier-Verschnitt mit den KIingen, der das geilste Bahnhofs-Stricher-Schnurrbärtchen aller Zeiten hat. Ich hab dem Film eine 2/10-Wertung gegeben.
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Hp News

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
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ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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Blade Runner 2049 (2017)


Regie: Denis Villeneuve

Kamera: Roger Deakins

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Darsteller: Harrison Ford, Ryan Gosling,
Jared Leto, Ana de Armas

 

Da heute alle Horrorsites dem Datum geschuldet nur über Jason und Co., bzw. sonstige Slasher berichten werden, ist es klar, dass EVIL ED hier einen anderen Weg geht.

Christopher hat für Euch das Sequel des Jahres gesichtete und wird versuchen Euch mit seiner Kritik zu überzeugen, dass ihr die begrenzte Zeit, die dieses visuelle Meisterwerk noch läuft, nutzt, um ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

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Funhouse (1981)
Das Kabinett des Schreckens

Regie: Tobe Hooper

Drehbuch: Lawrence Block

Darsteller: Elizabeth Berridge,
Shawn CarsonHerb Robins

 


Die Arbeiten des kürzlich verstorbenen Tobe Hooper waren nicht immer unumstritten.

"Funhouse" war (noch vor Poltergeist) ein erster Versuch sich vom Bad Boy-Image zu lösen und etwas "mainstreamiger" zu werden. Trotzdem enthält der Film noch viele Elemente, wie man sie nur in einem Hooper Film findet.

 

Bernd hat die flotte Geisterbahn nochmals besucht...

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Within (2016)

aka Crawlspace

Regie: Phil Claydon

Drehbuch: Gary Dauberman

Darsteller: Michael VartanErin MoriartyNadine VelazquezJoBeth Williams

ab 12. Oktober auf DVD/BluRay

 

Spielberg City USA – eine junge Familie, bestehend aus Vater John (Michael Vartan), Mutter Melanie (Nadine Velazquez) und der 16-jährigen Hannah (Erin Moriarty), bezieht ihr neues Domizil in der „Evergreen Terrace“ oder „Two Pines“. Töchterlein verbüßt gerade noch einen vierwöchigen Hausarrest, da sie ihre heimliche Abschiedsparty in der alten Wohnung ein wenig übertrieben hat. Zumindest scheint der Hausfrieden ansonsten ganz in Ordnung zu sein, was man vom Frieden im neuen Haus nicht gerade sagen kann.

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Child's play 3 (1991)
Chucky 3


Regie: Jack Bender

Drehbuch: Don Mancini

Darsteller: Justin Whalin,
Jeremy Sylvers, Brad Dourif


Bei seinem dritten Auftritt hatte Chucky schon einiges von seiner ursprünglichen Faszination verloren und so ent"puppt" sich der Film als eine nette Routineangelegenheit ohne bleibende Werte.

Frank hat für uns trotzdem nochmal einen Blick riskiert...

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Der Nachtmahr (2015)

Regie: AKIZ (Achim Bornhak)

Drehbuch:  AKIZ

Darsteller: Carolyn GenzkowJulika Jenkins
Wilson Gonzalez OchsenknechtAlexander Scheer

Auf DVD/BluRay von Koch-Media

 

 Die 17-jährige Tina (Carolyn Genzkow)hat alles, was man sich als Teenager wünschen kann. Ihre schulischen Leistungen sind über dem Durchschnitt, ihr Freundeskreis groß und ihr Lebenstandard sehr hoch. 

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb - bricht sie immer wieder aus und feiert mit ihren Freunden wilde Partys, bei denen Alkohol und Drogen in rauen Mengen konsumiert werden. So ist es eigentlich auch kaum überraschend, dass sie unter Alpträumen leidet. Alpträume, die scheinbar immer mehr in die reale Welt dringen und sich schließlich als ein gnomenhaftes Lebewesen manifestieren.

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