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HD03

Hard Target (1993)

Harte Ziele

Regie: John Woo

Darsteller: Jean-Claude Van Damme,
Lance HenriksenYancy Butler,
Arnold VoslooWilford Brimley

 

 

Ab 09.Februar 2017 auf Blu-Ray erhältlich

 

Happy Birthday to me,

happy birthday to me,

vielen Dank Koch Me-di-a,

happy birthday to me.

 

Heute ist ein besonderer Tag.

Nicht nur, dass ich Geburtstag habe - Nein - Koch Media haut heute auch ein besonders tolles Steelbook auf den Markt.

Jawoll, John Woos Hollywood Debut bekommt, nach jahrelanger Indizierung, endlich die Veröffentlichung, die er verdient hat.

Nur mal ganz kurz zur Geschichte.

Mitten in New Orleans veranstaltet der cholerische Fiesling Emil Fouchon (Lance Henriksen) Menschenjagdspiele für gelangweilte Gutsituierte. Die Opfer sind Obdachlose, da diese (normalerweise) nicht vermisst werden. Doch die Situation ändert sich, als die junge, gut betuchte Natasha Binder (Yancy Butler) in der Stadt auftaucht, um ihren Vater aufzusuchen. 

HD05Dieser ist mittlerweile nicht nur obdachlos, sondern auch Wurmfutter dank Fouchon und seinen Mannen. Da Natasha bei der streikenden Polizei (werden die von OCP bezahlt?) wenig Hilfe erwarten kann, nimmt der arbeitslose Seebär Chance Boudreaux (Jean-Claude Van Damme) sie unter seine Fittiche. Zwar muss sie diesen bezahlen - immerhin muss er seine Schulden bei der Gewerkschaft abdrücken, um wieder arbeiten zu können - dafür bekommt sie aber auch ein Rundum-Sorglos-Paket, inklusive Fährtensuche und Beschützer gegen die bösen Buben.

Im Klartext bedeutet dies, dass Chance (mit langer Fettlöckchen-Mähne) bedeutsame Blicke in die Welt wirft und sich, in hübsch choreographierter Zeitlupe, zunächst mit Händen und Füssen, später mit allen in News Orleans erhältlichen Automatikwaffen, gegen die Obdachlosenkiller zur Wehr setzt.

Über die Handlung dieses Neunziger Actionrelikts muss man nicht viele Worte verlieren. Diese borgt sich der Film beim bereits 1932 erschienenen Graf Zaroff - Genie des Bösen. Aber wen juckt die Handlung, wenn man dafür das Hollywood-Debüt von Heroic Bloodshed-Ikone John Woo vorgesetzt bekommt?

Dieser verabschiedete nach seiner Actionbombe Hard Boiled für fünfzehn Jahre aus der Hongkonger Filmszene und versuchte sein Glück im fernen Hollywood.

HD04Hiermit spaltete er allerdings die Fanlager in zwei Gruppen. Die Einen vermissten seinen Hang zur Melodramatik und vor allem die Gewalt aus seinen früheren Werken.  Zugegeben, an die emotionale Wucht eines Bullet in the Head konnte Woo in Hollywood nicht mehr anknüpfen (zurück in Hongkong sollte ihm dies auch bislang nicht gelingen).

Statt dessen setzte man hier auf comichafte Charaktere und Elemente, was nicht von ungefähr kam. Universal traute dem US-Debütanten auch mangels damaliger Sprachkenntnisse die alleinige Regie nicht zu. Also stellte man ihm Sam Raimi während der Dreharbeiten zur Seite, dessen Einfluss man in diversen Szenen (zum Beispiel die fliegenden Pfeile) zu spüren bekommt.

So durfte Fangruppe zwei, denen kurzweilige Action wichtiger war als Tragödie, jubeln.  

Leider musste der Film einst ganze sieben mal der MPAA vorgelegt werden, ehe diese ihr okay für ein R-Rating gaben. Heute hätte der Film sicherlich keine Zensurprobleme mehr gehabt.

Bevor jedoch die MPAA ihr Schnittmassaker an Harte Ziele (im übrigen wohl eine der dümmsten Eindeutschungen ever) ausüben konnte, tobte sich Van Damme selbst an Woos erster Schnittfassung aus. Deren Laufzeit betrug beinahe zwei Stunden und bot wesentlich mehr Szenen mit Obergangster Fuchon und seiner rechten Hand van Cleef (Arnold Vosloo).

HD06Hier spürt man die gut funktionierende Chemie zwischen den beiden Antagonisten deutlich. Etwas, was man vom Gespann Van Damme/Butler weniger behaupten kann. Doch JCVD stutzte das Auftreten der Gangster gewaltig, da er der Auffassung war, die Leute zahlten für einen Van Damme-, nicht Henriksen/Vosloo-Film. Möglicherweise fühlten sich die „Mussels from Brussels“ auch einfach nur an die Wand gespielt.

Seit vielen Jahren existiert eine Sneak-Preview Fassung in mieser Qualität, die eben diese fehlenden Szenen zeigt (sowie etwas mehr Bumm-Bumm im Finale und einen Van Damme, dessen Motorrad deutlich auf Schienen bewegt wird).

Doch Schwamm drüber, der Film bot bereits in seiner Kinofassung eine Menge comichaften Spass mit herrlichen Zeitlupen Schiesser- und Prügeleien, einer grandiosen Klapperschlangenfalle, die man so noch nicht gesehen hat, einer grandiosen Motorrad-Zirkusnummer und einem herrlichen Bösewicht-Duo, welches klar von Henriksen dominiert wird.

In Deutschland bekam man seinerzeit erstaunlicherweise die R-Rated Fassung, ohne weitere Bearbeitung seitens der FSK, zu Gesicht, womit erstmals eine Woo´sche Actionoper ohne Zensurschere daher kam.

HD02Einige Zeit später erschien dann in England ein Tape mit der Unrated-Version, die zwar immer noch die bereits erwähnten Handlungsszenen vermissen lässt, in Punkto Gewalt aber, insbesondere im Finale, deutlich brutaler daher kommt. Diese Fassung erschien dann auch in Deutschland auf DVD, allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem der Film bereits auf der bösen Indizierungsliste verweilte.

Doch dieses Dasein hat nun ein Ende. Der Film wurde rehabilitiert und darf ab heute unzensiert in der alten, bislang nur auf VHS erhältlichen, Kinofassung und Unrated-Version im hübschen Steelbook von Koch Media käuflich im Markt Ihres Vertrauens erworben werden.

Die Bildqualität kann man mit gestochen scharf ziemlich treffend beschreiben. Hierdurch wird zwar der Stuntman Van Dammes in der Motorradszene überdeutlich erkennbar (ebenso wie der brennende Gangster mit Schutz vorm Gesicht), den Unterhaltungswert schmälert es jedoch kaum. 

Des weiteren bietet die BluRay noch eine Bildergalerie, sowie den Kinotrailer in deutscher und englischer Sprachfassung. Das I-Tüpfelchen stellt allerdings der informative Audiokommentar von John Woo–Fachmann Thomas Gaschler dar, der selbst einige Zeit am Set von Hard Target verbracht hat.

 

Fazit:

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Was war ich damals aufgeregt, als ich im zarten Alter von 18 Jahren, pünktlich zur Eröffnung des ersten Lübecker Multiplex-Kinos, diesen Film auf der Leinwand erblicken durfte. Dank vieler ironischer Brechungen und einer hervorragenden Choreographie in den Kampfszenen, funktioniert das Ganze heute auch noch hervorragend. Insbesondere Lance Henriksen, der in der deutschen Fassung obercool von Eastwood-Stammsprecher Klaus Kindler vertont wurde (im Trailer wars noch Jürgen Thormann) , rockt die Hütte.

Klare Kaufempfehlung. 

Chrischi

 

 

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Hp News

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
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ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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Blade Runner 2049 (2017)


Regie: Denis Villeneuve

Kamera: Roger Deakins

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Darsteller: Harrison Ford, Ryan Gosling,
Jared Leto, Ana de Armas

 

Da heute alle Horrorsites dem Datum geschuldet nur über Jason und Co., bzw. sonstige Slasher berichten werden, ist es klar, dass EVIL ED hier einen anderen Weg geht.

Christopher hat für Euch das Sequel des Jahres gesichtete und wird versuchen Euch mit seiner Kritik zu überzeugen, dass ihr die begrenzte Zeit, die dieses visuelle Meisterwerk noch läuft, nutzt, um ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

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Funhouse (1981)
Das Kabinett des Schreckens

Regie: Tobe Hooper

Drehbuch: Lawrence Block

Darsteller: Elizabeth Berridge,
Shawn CarsonHerb Robins

 


Die Arbeiten des kürzlich verstorbenen Tobe Hooper waren nicht immer unumstritten.

"Funhouse" war (noch vor Poltergeist) ein erster Versuch sich vom Bad Boy-Image zu lösen und etwas "mainstreamiger" zu werden. Trotzdem enthält der Film noch viele Elemente, wie man sie nur in einem Hooper Film findet.

 

Bernd hat die flotte Geisterbahn nochmals besucht...

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Within (2016)

aka Crawlspace

Regie: Phil Claydon

Drehbuch: Gary Dauberman

Darsteller: Michael VartanErin MoriartyNadine VelazquezJoBeth Williams

ab 12. Oktober auf DVD/BluRay

 

Spielberg City USA – eine junge Familie, bestehend aus Vater John (Michael Vartan), Mutter Melanie (Nadine Velazquez) und der 16-jährigen Hannah (Erin Moriarty), bezieht ihr neues Domizil in der „Evergreen Terrace“ oder „Two Pines“. Töchterlein verbüßt gerade noch einen vierwöchigen Hausarrest, da sie ihre heimliche Abschiedsparty in der alten Wohnung ein wenig übertrieben hat. Zumindest scheint der Hausfrieden ansonsten ganz in Ordnung zu sein, was man vom Frieden im neuen Haus nicht gerade sagen kann.

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Child's play 3 (1991)
Chucky 3


Regie: Jack Bender

Drehbuch: Don Mancini

Darsteller: Justin Whalin,
Jeremy Sylvers, Brad Dourif


Bei seinem dritten Auftritt hatte Chucky schon einiges von seiner ursprünglichen Faszination verloren und so ent"puppt" sich der Film als eine nette Routineangelegenheit ohne bleibende Werte.

Frank hat für uns trotzdem nochmal einen Blick riskiert...

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Der Nachtmahr (2015)

Regie: AKIZ (Achim Bornhak)

Drehbuch:  AKIZ

Darsteller: Carolyn GenzkowJulika Jenkins
Wilson Gonzalez OchsenknechtAlexander Scheer

Auf DVD/BluRay von Koch-Media

 

 Die 17-jährige Tina (Carolyn Genzkow)hat alles, was man sich als Teenager wünschen kann. Ihre schulischen Leistungen sind über dem Durchschnitt, ihr Freundeskreis groß und ihr Lebenstandard sehr hoch. 

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb - bricht sie immer wieder aus und feiert mit ihren Freunden wilde Partys, bei denen Alkohol und Drogen in rauen Mengen konsumiert werden. So ist es eigentlich auch kaum überraschend, dass sie unter Alpträumen leidet. Alpträume, die scheinbar immer mehr in die reale Welt dringen und sich schließlich als ein gnomenhaftes Lebewesen manifestieren.

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