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Split (2016)


Regie: M. Night Shyamalan

Drehbuch: M. Night Shyamalan

Darsteller: Hayley Lu Richardson, Jessica Sula,
Anna Taylor-Joy, James McAvoy

 

 

ab 8. Juni auf DVD/BluRay

 

All your perfect imperfections…

Die drei Teenies Claire (Hayley Lu Richardson), Martha (Jessica Sula) und Casey (Anna Taylor -Joy) werden nach einer Geburtstagsfeier verschleppt und wachen in einem Kellerverlies auf. Verzweifelt suchen die Mädchen nach der Motivation des Entführers (James McAvoy), doch dass dieser ganze 23 Identitäten mit jeweils eigenen Antrieben in sich vereint, macht die Sache äußerst schwierig. 

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Währenddessen erhält die behandelnde Psychiaterin Dr. Fletcher eine alarmierende E-Mail. Der flamboyante Barry gilt als Anführer der Identitäten-Clique und sucht dringende Hilfe. Als er in der folgenden Therapie-Sitzung aber auf einem Missverständnis beharrt, beginnt Fletcher zu glauben, Barry wolle ihr etwas verheimlichen. Oder hat sie es gar nicht mit Barry zu tun? Und was hat es mit den Gerüchten um eine 24. Identität auf sich, die von den anderen nur die Bestie genannt wird?

Seit ich James McAvoy in Drecksau gesehen habe, versuche ich mir möglichst keinen Film mit dem leicht irre grinsenden Schotten entgehen zu lassen. So schaffte er es sogar mich in den neuen Shyamalan zu zwingen, einem Regisseur, der regelmäßig mit bemühten Plot Twists nervt und der seit Sixth Sense sein Image als one trick pony geradezu kultiviert hat. Zu verheißend klang die Vorstellung, dass der geniale McAvoy über eine schauspielerische Spielwiese von 23 (oder 24?) Identitäten tollen darf und mich an seiner Freude darüber teilhaben lässt. Meine Erwartung wurde nicht enttäuscht, sondern sogar übertroffen und wäre Split ein schlechter Film, McAvoy würde es einen nicht merken lassen (eine denkbar schlechte Erkenntnis für eine Film-Kritik).

Wie ein neugieriges Kind freut sich der Zuschauer auf den nächsten Auftritt des Entführers. Welche Identität wird wohl als nächstes das Verlies betreten? Welche Ticks und Eigenheiten wird sie haben und wie liebevoll nuanciert wird McAvoy sie dieses Mal verkörpern?

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Die Mädchen und James Mc Avoy bewegen sich dabei durch Kulissen, bei denen sich die Set Designer selbst übertroffen haben. Besonders das liebevoll gestaltete Kinderzimmer der leicht debilen neunjährigen Identität des Entführers bleibt neben einer Szene mit 23 fein säuberlich positionierten Zahnbürsten im Badezimmer in Erinnerung. Diese Liebe zum Detail lässt eine dichte Atmosphäre entstehen, in der sich die Spannung, unterstützt vom guten Script, voll entfalten kann.

Das Drehbuch ist für Shyamalan-Verhältnisse übrigens erstaunlich geradlinig, was im Lichte der sonstigen Eskapaden des Regisseurs positiv zu bewerten ist. Dabei lässt es genug Zeit für die Charakterzeichnung und auch wenn Claire und Martha im Gegensatz zu Casey eher blass bleiben, fühlt der Zuschauer mit allen dreien mit.

Dennoch wird sich niemand wünschen, dass ihnen eine potentielle Begegnung mit der Bestie erspart bleibt. Der Grund dafür liegt in der cleveren Art wie Split Neugierde weckt.

split02Die behandelnde Psychiaterin des Entführers Dr. Fletcher gilt nämlich als Koryphäe auf dem Feld der Dissoziativen Identitätsstörung und ist der festen Überzeugung, dass verschiedene Identitäten physische Auswirkungen auf den Körper des Patienten haben. Konkret bedeutet dies, dass ein blinder Patient eine Identität entwickelt kann, die wieder in der Lage ist, zu sehen. Die vermeintliche Störung würde damit zu einem Segen, mit dem Potential den menschlichen Körper zu perfektionieren. So sorgt die Vorstellung, wie sich die Identität der Bestie wohl auf den Körper des Entführers auswirken mag, für eine boshafte Neugierde, die die Empathie zu den Mädchen überwiegt.

All diese Stärken lassen einige äußerst dümmliche Aktionen der Charaktere wohlwollend verzeihen. Und während man hofft, Shyamalan möge seinen Film nicht zum Ende hin noch mit einem seiner berüchtigten Plot Twists sabotieren, entlässt der Regisseur sein Publikum mit einem charmanten Fan Service in den Abspann, der auf eine ebenbürtige Fortsetzung zu Split hoffen lässt – dem besten Shyamalan-Film seit langer Zeit.

Christoph Laible

 

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Die Giftspritze

Eine kleine Online-Presseschau zum Thema „The last Jedi“

Veröffentlicht am 14. 12. 2017

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poster7Vampiresquer

(GB 1974)

Regie: Roy Ward Baker & Cheh Chang

Drehbuch: Don Houghton

Darsteller: Peter Cushing, David Chiang, Julie Ege, John Forbes-Robertson

 

 Eine Mischung aus Kung-Fu-Spektakel und gothischem Horror schien einst eine gute Idee zu sein. Wie sich der Film über die Jahre gehalten hat kontrolliert für Euch der Sören.

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amacleggClegg

Die Bande des Captain Clegg (1962)

Captain Clegg / Night Creatures

Regie: Peter Graham Scott

Musik: Don Banks

Darsteller: Peter CushingYvonne Romain,
Oliver ReedMichael RipperMilton Reid

Ab dem 12. Mai auf BluRay im Mediabook von ANOLIS 

 

„Die Bande des Captain Clegg“ entpuppt sich als eine echte Wundertüte und bietet eine Gaunerkomödie mit einigen Horrormomente und, zum Ende hin, sogar noch eine nicht erwartete dramatische Tiefe.

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polterquer(USA 2015)

 

Regie: Gil Kenan
Darsteller: Sam Rockwell,
Rosemarie DeWittJared Harris

zur Zeit auf NETFLIX

Da mir der Film heute mal wieder von Netflix vorgeschlagen wurde, konnte ich einfach nicht anders, als das folgende Review einfach nur als Warnung (und gleichzeitig mit dem Gedanken an eine stille Rache fpür die verschwendete Zeit) nochmals zu posten.

Das Lesen macht erheblich mehr Spaß als das Sehen. :)

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jediquer

(USA 2017)

Regie/Buch: Rian Johnson

Musik: John Williams

Darsteller: Daisy Ridley, Adam Driver, Andy Serkis,
Mark Hamill, Carrie Fisher, Billie Lourd
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womanquer

 Frankenstein schuf ein Weib

(GB 1967)

Regie: Terence Fisher

Drehbuch: Anthony Hinds

Darsteller: Peter Cushing, Susan Denberg, Robert Morris

 Mit dem vierten Frankenstein-Film aus dem Hause HAMMER nahmen sich die Engländer erstmals der Gender-Problematik an. Unser politisch korrekter Alexander hat mal reingeschaut...

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Coverwaxwaxquer

Publisher: Horror Soft

Amiga/PC

 Regie: Alan Bridgman, Mike Woodroffe, Simon Woodroffe

Musik: Jezz Woodroffe

Habt ihr Lust auf ein Spiel? Eines so richtig mit Massen an Gewalt und Gore?
Dann seid ihr bei Alexanders Kritik zu Waxworks genau richtig.

Nen Download-Link gibt es natürlich auch dabei...

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 (D 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

 Mit "Brimstone" läuft - obwohl er wie ein klassischer Western vermarktet wird - momentan der wohl EDdigste Film im Kino, den ihr im Dezember zu Gesicht bekommen werdet. Warum das so ist erklärt Euch unsere Kritik...

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brimstone posterbrimstonequer

 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

 Mit "Brimstone" läuft - obwohl er wie ein klassischer Western vermarktet wird - momentan der wohl EDdigste Film im Kino, den ihr im Dezember zu Gesicht bekommen werdet. Warum das so ist erklärt Euch unsere Kritik...

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