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Headshot (2016)

 

Regie: Kimo StamboelTimo Tjahjanto


Darsteller:
Iko Uwais, Chelsea Islan,
Sunny Pang, Julie Estelle

 

 

 

 


Ab 08. Juni auf BluRay und DVD
ab sofort UNCUT bei NETFLIX

 

 

Endlich ist die gute alte Zeit wieder da.

Die, in der die FSK einem Film die Freigabe verweigert, damit die deutsche Filmlandschaft sauber bleibt. Und es handelt sich hier nicht um menschliche Tausendfüssler oder serbische Filmchen, sondern um einen Actionfilm aus Indonesien.

Aber wie konnten die Jungs von der „Freiwilligen Selbstkontrolle“ (ich liebe diesen schwülstigen Namen) auch eine „leichte Jugendgefährdung“ feststellen. Die reicht nämlich aus, um das Siegel zu verweigern.

Merke: Ein Film ab 18 darf nicht jugendgefährdend sein.

hs01Dankenswerterweise scheute Koch Media den Gang zur SPIO/JK nicht und so kommt man hierzulande in den ungeschnittenen Genuss von Headshot – zumindest solange, bis die Bundesprüfstelle ihre Krallen ausgefahren hat. Die haben ja auch nur noch selten die Gelegenheit, eine Indizierung auszusprechen.

Aber bevor das hier in einem Monolog über den Unsinn mehrerer 18er-Freigaben verfalle, kommen wir lieber zum vorliegenden Film.

Dieser beginnt mit dem Gefängnisausbruch vom zum Tode verurteilten Gangsterboss Lee (Sunny Pang), der seine Mitinsassen so fest im Griff hat, dass diese in einem Feuergefecht mit den Wachen allesamt in den sicheren Tod laufen, um ihm die Flucht zu ermöglichen. Und diese Schießerei ist schon nicht ohne, wenn beide Seiten aus kurzer Distanz mit Sturmgewehren aufeinander einballern.

Jetzt, wo wir unseren Antagonisten als richtiges Goldstück kennengelernt haben (und der wird im Laufe des Streifens noch viiiiieeeel netter, glaubt mir), wechseln wir zum Helden des Filmes. Dieser hört auf den Namen Ishmael und wird mit einer Kugel im Kopf am Strand angespült. Da er von Iko Uwais, dem Star aus den beiden The Raid–Filmen, dargestellt wird, reicht eine Kugel natürlich nicht aus um ihn zu stoppen. Denn Ishmael ist ein harter Hund – wie hart, darf er in den kommenden zwei Stunden beweisen.

hs08Doch zunächst einmal muss er im Krankenhaus wieder auf die Beine kommen. Hierbei beginnt er eine romantische Liaison mit der Krankenschwester Ailin (Chelsea Islan), welche versucht ihm beim Heilen seiner, durch den Kopfschuss entstandenen, Amnesie hinweg zu kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass plötzlich eine Horde Killer im Auftrag von Lee Jagd auf den indonesischen Jason Bourne macht.

Doch das hier ist nicht Star Wars und somit muss sich Iko Uwais nicht kampflos seinem Schicksal ergeben, stattdessen darf er wieder so richtig zulangen.

Iko haut den Lukas.

Und damit beginnt quasi ein bis zum Schluss andauerndes Finale, welches von wenigen Dialogszenen unterbrochen wird.

hs03Tja, und dieses „Finale“ hat es wahrlich in sich. Zwar sind sie nicht so akrobatisch wie in den beiden Vorgängerfilmen (für die hat das Stuntteam um Uwais herum ja auch zwei Jahre trainieren dürfen/müssen), auf eine hervorragende Choreographie müssen wir trotzdem nicht verzichten. Dafür stehen splitternde Knochenbrüche auf dem Drehplan.

Und nicht nur das. Wenn die Bösewichte auf der Suche nach Ishmael eine ganze Ladung Businsassen niedermähen und einem kleinen Mädchen mit vorgehaltener Waffe lächelnd sagen, dass Mama ja nun im Himmel sei, dann geht das dem Zuschauer echt an die Nieren.

Wir lernen aber auch wie man sich verteidigt, wenn mal keine Knarre zur Hand ist. Einfach die Kugel per Hand durchs Auge ins Gehirn pressen. Fertig ist der Lack.

hs07Ja, der Film ist knochenhart. Kein Film für Pussys oder die FSK. Aber das hatten wir ja schon.

Ansonsten möchte ich noch erwähnen, dass Sunny Pang sich im Finale als hervorragender Kung Fu-Kämpfer outet.

Und dann ist da noch Julie Estelle, die bereits in The Raid 2 eine „Hammer“-Frau war. Hier ist sie eher „messerscharf“. Seid gespannt.

Einziger Minuspunkt ist die unnötig schmalzige Schlussszene, die wirkt, als habe sie irgendwer hintendran geklatscht.

Die Scheibe von Koch Media bietet neben der (wie bereits erwähnt) ungekürzten Fassung eine Reihe von Making-Ofs, die sehr schön auf die Kampfchoreographien eingehen. Also ein „rundum-sorglos“ Paket.

hs10Fazit:

Endlich einmal wieder ein Streifen für wahre Männer. Ein Film, der bei mir einen Ehrenplatz neben Werken wie The Raid, Dredd und John Rambo erhält. Schnell zugreifen, bevors der Zensor macht.

 

 

Chrischi

 

 

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Hp News

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Doghouse (2009)

Regie: Jake West

Darsteller: Danny Dyer
Noel ClarkeEmily Booth

 

Aus dem "Muss ich mal wieder gucken"-Stapel gefischt

Eine Gruppe echter englischer Kerle plant ein Wochenende fernab ihrer Lebensgefährtinnen, um einem von ihnen, der gerade in Scheidung lebt, zu zeigen, das es auch noch andere weibliche Wesen gibt. Was bietet sich da eher an, als eine Reise nach Moodley, einen kleinen Dorf irgendwo im Nichts in dem es einen Frauenüberschuß von 4:1 gibt.

Leider gibt es da ein kleines Problem, denn bedingt durch ein geheimes Regierungsexperiment sind alle Frauen in Moodley zu blutdurstigen und fleischhungrigen Zombies geworden und haben bereits beim Eintreffen unserer Nichthelden die männliche Population des Dorfes auf genau 1,5 reduziert.

 

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Wrecker (2015)




Regie: Michael Bafaro
Darsteller: Anna Hutchinson, Andrea Whitburn

Ab 5.Oktober auf DVD/BluRay



Au weiah. Mit Wrecker kommt mal wieder ein Remake von Spielbergs "DUELL" auf uns zu. Natürlich kann es mit dem Klassiker nicht mithalten, aber dass man aus einer solch tollen Idee solch einen Rohrkrepierer basteln kann ist auch schon fast sowas wie Kunst.

Baddie oder einfach nur mies?

Christopher hat sich das mal angesehen...

 

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Shin Godzilla (2016)

Godzilla Resurgence

Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi

 

Darsteller: Hiroki Hasegawa,
Yutaka Takenouchi, Satomi Ishihara

 

 


"Shin Godzilla" spaltet die Fanlager - dem einen ist zu viel Gelaber im Film, dem anderen gefällt es nicht das Godzilla "realistisch" dargestellt wird. Mal ist er zu düster, mal zu ironisch.

Trashbox mag den Film und
bringt Euch nahe warum...

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I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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