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CleggDie Bande des Captain Clegg (1962)

Captain Clegg / Night Creatures

 

Regie: Peter Graham Scott

Musik: Don Banks

Darsteller: Peter Cushing, Yvonne Romain,
Oliver Reed, Michael Ripper, Milton Reid

 

 

clegg05HAMMER war nicht nur Horror – das nur, damit wir das vom Tisch haben.

Bei „Die Bande des Captain Clegg“, der in Großbritannien einfach nur „Captain Clegg“ hiess und in den USA unter dem weitaus dramatischeren Titel „Night Creatures“ vermarktet wurde, handelt es sich um einen der Ausflüge des englischen Studios in den Bereich des Piratenfilmes. Natürlich – man sollte nicht vergessen, dass HAMMER kein Disney ist – ohne Seeschlachten, säbelfechtende Piraten oder gar Schiffe. Die wenigen Aufnahmen auf See, die uns in der Pre-Title-Sequenz begegnen, sind ein geschickter Mix aus verschiedenen Bildelementen, wobei die sichtbaren Schiffe deutlich aus der Feder eines Matte-Artists stammen.

clegg04In dieser Einleitungsszene lernen wir den Rücken von Captain Clegg kennen, der gerade einen Mulatten, der ein etwas zu großes Interesse an des Captains Frau gezeigt hat, verurteilt. Prompt werden dem bulligen Glatzkopf, der hinreissend von Milton Reid dargestellt wird, die Ohren aufgeschlitzt, die Zunge entfernt und er gefesselt auf einer einsamen Insel ausgesetzt.

Vorspann und herausragende Piratenmusik von Don Banks, der später noch öfter für HAMMER arbeiten sollte.

Nach dieser Entspannung lernen wir den Dorfpfarrer Dr. Blyss kennen, der gerade vor seinen Schäfchen predigt. Dieser wird von Peter Cushing – mit einer gewöhnungsbedürftigen Max und Moritz Gedenkfrisur - gespielt und anhand seiner Performance wird es auch klar, warum er diese Rolle Zeit seines Lebens immer als seine liebste bezeichnet hat. Sie ist genau auf seine Person ausgelegt, obwohl es sich ja um eine Figur der Literatur handelt, und ermöglicht es ihm alle Facetten seiner Kunst auszuspielen – selbst ein schelmisches und liebevolles Lächeln findet sich im Laufe des Filmes auf seinem Gesicht.

clegg01Das Dorf des Pfarrers befindet sich an der Ostküste England am Ärmelkanal und die hohen Besteuerungen von Alkohol durch die Krone machen es den Bewohnern unmöglich ihren Lebensunterhalt, der zuvor aus Import und Verkauf von französischen Weinen, weiter zu verdienen. Unter der Leitung von Dr. Blyss hat die Dorfgemeinschaft aber mittlerweile ein gut laufendes Schmuggelgeschäft aufgebaut. Denn hinter der Fassade des gottesfürchtigen Seelsorgers verbirgt sich ein echtes Schlitzohr, das – kein großes Geheimnis hier – in Wirklichkeit die Tarnidentität des ohrenschlitzenden und angeblich gehängten Captain Clegg ist.

Etwaige Spione, die dem lustigen Gangstertreiben auf die Spur kommen, vertreiben die immer wieder auftauchenden Moorgeister; Skelette, die auf eben so fleischarmen Pferden reiten. Einige frühe Einstellungen dieser „reitenden Leichen“ erinnern tatsächlich an solche aus dem 10 Jahre später entstandenen Film mit den „reitenden Leichen“.

clegg03Als dann der Steuereintreiber Captain Collier (Patrick Allen) mit seinem Soldatentrupp auftaucht, bekommt der Film teilweise sogar etwas von einer Gaunerkomödie. Speziell dadurch, dass Allens Charakter eben nicht nur ein tumber Bösewicht ist, sondern auf einer intellektuellen Ebene mit Cushings Blyss steht, gibt es hier einige schauspielerische Duelle auf Augenhöhe zu bewundern, die jedem Filmfan das Herz aufgehen lassen. Zusätzlich wirkt das Katz und Maus Spiel der beiden Parteien dadurch, dass man durchaus auch Sympathien für den „Bösewicht“ übrig hat, erheblich spannender.  

Nebenher können wir noch HAMMER-Ikone Michael Ripper in einer fast schon komödiantischen Rolle sehen, bekommen mit Yvonne Romain was fürs Männerauge (wobei ich mir sicher bin, dass auch Frauen sie hübsch finden werden) und sehen Oliver Reed in einer weiteren seiner frühen „junger Liebhaber“-Rollen.

„Die Bande des Captain Clegg“ entpuppt sich somit als eine echte Wundertüte und bietet neben der erwähnten Gaunerkomödie auch einige Horrormomente und, zum Ende hin, sogar noch eine nicht erwartete dramatische Tiefe.

clegg02Ebenso erstaunlich wie der Film selbst ist seine Entstehungsgeschichte, die in der, dem Bonusmaterial beigefügten, Dokumentation genau erläutert wird und in der, neben der literarischen Vorlage, auch auf den der Produktion vorausgehenden Rechtsstreit mit dem Walt Disney Konzern ein, bei dem sich das Haus der Maus überraschend kompromissbereit gezeigt hat. Dies ist auch ein großes Thema im Audiokommentar der Veröffentlichung, der von Dr. Rolf Giesen, Cushing Spezialisten Uwe Sommerlad und Volker Kronz geführt wird. Der Kommentar ist dieses Mal allerdings erstaunlich trocken geraten, an der fachlichen Kompetenz gibt es aber wie üblich nichts auszusetzen. Zusätzlich findet sich auch noch eine kleine Doku über den Kutschenverleiher George Mossmann, der einige Zeit lang sämtlichen englischen Period-Filmen mittels Gefährten ausgeholfen hat, auf der BluRay – ein schöner Einblick in einen Seitenflügel der Filmproduktion.

Ein paar Trailer, diverse Werberatschläge, das Filmprogramm und die übliche Bildergalerie runden das Paket ab. Zusätzlich gibt es noch ein diesmal sogar 28 Seiten starkes Booklet – ANOLIS (diesmal in Zusammenarbeit mit Koch Media) macht den HAMMER-Fan eben rundum glücklich.

clegg06Genaueres über die Präsentation, technische Details  und Verpackung der Veröffentlichung kann Euch aber der Zocki in unten angezeigten Video sagen.

Von mir gibt es die fast schon übliche Kaufempfehlung, aber haltet Euch noch ein wenig geld zurück – bald kommt der vampirjagende Captain mit Horst Janson und Caroline Munro...

dia

 

 


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    imdb2018

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IT (2017)

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Darsteller: , , ,

 

 

Natürlich kommen auch wir an ES nicht vorbei, selbst wenn das jetzt grammatikalisch nicht ganz richtig klingt.

Nic war für Euch schon Mal im Kino und hätte Ihre Kritik auch in nur einem Wort zusammenfassen können. Welches das ist erfhart ihr aber erst nach einem kühnen Klick auf "weiterlesen". :)

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Jacob Tremblay

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VS Violent Shit – the movie (2015)
Part I – History Lesson


Die Geschichte von EVIL ED gegen Violent Shit (1989) ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Gerade das macht es dann natürlich auch besonders schwer, wenn gerade Ich („Der Pseudo-Intellektuelle mit der Profilneurose“ – Originalton Doc Cyclops Magazin) als einer der ersten deutschen Filmkritiker die Chance erhalte, das Remake dieses „Klassikers“ zu besprechen. Doch bevor es zu diesem – nahezu historischen – Moment kommt, ist es an der Zeit, die Geschichte noch einmal aufzurollen.

Begleitet mich also im Folgenden auf eine Zeitreise in die wilden Achtziger, in denen NERD noch ein Schimpfwort und der Horrorfan als solches in der bundesdeutschen Öffentlichkeit ungefähr gleich hoch im Ansehen stand wie ein Pädophiler. Eine Zeit, in der unser Kanzler männlich und birnenförmig war und wir von den „besorgten Bürgern“ noch durch eine schicke Mauer getrennt waren.

 

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Heute gibt es zwei blutspritzende Remakes aus deustchen Landen bei uns...

 

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Das Staunen beginnt in den ersten 5 Minuten mit der Erkenntnis, dass „Violent Shit: the movie“ so etwas wie eine Geschichte erzählt. Es steigert sich nahezu ins Unermessliche, wenn man wenig später bereits so etwas wie eine Inszenierung erkennen kann. Ohne zu viel vorweg zu nehmen – man kann „Violent Shit: the movie“   tatsächlich mit dem zweiten Teil seines Titels ehren.

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Blood Feast

USA/Deutschland/Frankreich 2016

Regie: Marcel Walz

Drehbuch: Philip Lilienschwarz

Produzent: Emsch Schneider

 

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EVIL ED war - in der Person von Christoph - auf der Premiere der UNGESCHNITTENEN Version von Marcel Waltz "Blood Feast"-Remake und bringt euch nicht nur einen exklusiven Report, sondern auch ein langes Review und ein Interview mit dem Produzenten Emsch Schneider. 

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