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 wicked02Mutant City (1992)

Wicked City

Regie:  Tai Kit Mak

Drehbuch: Hark TsuiHideyuki Kikuchi

Darsteller: Leon Lai,
Michelle ReisJacky Cheung

 

Seit 6. April im Handel - auf 2000 Exemplare limitiert

Als ich „Wicked City“ im Jahr 1987, also 5 Jahren bevor der vorliegende Film entstand, in seiner Anime-Version das erste Mal sah, war ich richtig begeistert. Die animierte Verfilmung der Romanserie von Hideyuki Kikuchi entpuppte sich als erstaunlich komplexe Geschichte über eine Welt in der Dämonen in Menschenverkleidung die normale Gesellschaft unterwandert hatten und einen großen Putsch planten. Es gab eine geheime Polizeiorganisation, die den Kampof gegen die Dämonen aufnahm, aber es gab auch Dämonen und Menschen, die nach einem friedlichen Zusammenleben strebten.

wicked05Visuell bot der Film ebenso einiges Neue. So gab es hier erstmals tentakelbewehrte Monster (ja, noch VOR Urotsukidôji) zu sehen, die Gewaltdarstellung war zwar nicht so übertrieben wie in „Fist of the North Star“), aber trotzdem recht deftig und das SciFi Setting nahm auch schon einiges vorweg, was dann fast zehn Jahre später mit „Ghost in a shell“ in den internationalen Mainstream eingehen sollte.

Bei der hier vorliegenden Realverfilmung, die in deutsch zu „Mutant City“ wurde, gab man sich dann auch reichlich Mühe so viel wir möglich von der animierten Vorlage in die „echte“ Welt zu retten und betrieb dabei einen nicht unerheblichen Aufwand. So verpflichtete man den damals gerade druch seine Auftritte in „Swordsman“ und den „Chinese Ghost Story“-Fortsetzungen zum Star gewordenen 

Jacky Cheung für eine der Hauptrollen, Tsui Hark schrieb das Drehbuch für den Film um und übernahm auch noch einen Posten als Executive Producer und in Sachen Spezialeffekte fuhr man alles auf, was damals möglich war.

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So gibt es unter anderen wirklich großartige praktische Make-Up Effekte zu bewundern, wenn sich in der ersten großen Actionsequenz des Filmes, die übrigens nahezu Einstellung für Einstellung aus dem Anime übernommen ist, eine junge Frau in ein Spinnenwesen verwandelt oder wenn sich die dämonische Hälfte eines Darstellers als eine Art Echsenwesen entpuppt.

Leider wird aber auch allzu oft versucht, die gerade modern gewordenen CGI-Morphing Effekte aus großen US-Produktionen zu verwenden. So werden mehrfach discountermäßige Varianten zu den Flüssigkeitseffekten aus „The Abyss“ präsentiert und selbst für eine „Hommage“ an „Terminator 2“ ist man sich nicht zu schade.

wicked03Zusätzlich nimmt der Film durch die eher absurden Transformationen schon vieles von dem vorweg, was erst ein Jahrzehnt später mit Filmen wie „Tokio Gore Police“ zu uns schwappen sollte und ist seinen finalen Szenen, bei denen es um ein Hochhaus und ein darauf zukommendes Flugzeug geht schon nahezu prophetisch.  

Die Geschichte selbst ist noch mehr überfrachtet, als die der animierten Version und so darf man ein ziemlich großes Stück des Filmes über einer Dreiecksgeschichte folgen, die zwar toll gespielt ist und uns die Charaktere näher bringt, aber das Filmtempo immer wieder zum erliegen bringt. Das mag allerdings auch daran liegen, dass die zahlreichen Actionpassagen mit so viel Phantasie und Talent inszeniert sid, dass man sich wünscht, sie würden niemals enden. Selbst wenn die Kulissen an vielen Stellen offensichtlich aus Pappe sind und man die Drähte, an denen die Schauspieler durch die Gegend gezogen werden deutlich erkennen kann, gelingt es Regie, Schnitt und Choreographie in Zusammenarbeit immer wieder, selbst die irrwitzigsten Einfälle glaubhaft zum Zuschauer zu bringen. Ja, selbst deutlich zu erkennende Barbiepüppchen-Stuntmänner haben mich nicht gestört, im Gegenteil sie vergrößern noch den Charme dieser kleinen B-Film-Perle.

wicked04Anzumerken wäre vielleicht noch, dass die deutsche Synchro aus den Dämonen der Originalversion „Reptiloiden“ macht (wahrscheinlich war der nahende „Jurassic Park“ damals der Grund dafür). Auf der DVD von Schröder-Media kann man zwar die kantonesische Originalversion anwählen, an das Hinzufügen deutscher oder englischer Untertitel hat man beim DVD-Mastering wohl irgendwie nicht gedacht. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich an der Scheibe hab, denn wieder einmal hat Schröder ein gutes Händchen bewiesen und einen fast vergessenen Klassiker aus dem Archiv befreit. Die Bild- und Tonqualität ist dem Medium entsprechend, ein Upscaling für ein eventuelles BluRay-Release hätte keinerlei Vorteile. Als Extras gibt es neben einem Trailer auch noch die etwas längere internationale Fassung mit englischer Synchro in schlechter VHS-Qualität – eine nette Beigabe, die es aber nicht gebraucht hätte, um mich von diesem Release zu überzeugen.

Kaufbefehl – aber schnell zuschlagen, denn dieses Release ist auf 2000 Exemplare limitiert und bereits seit dem 6. April im Handel.

dia

 

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doghouse02

Doghouse (2009)

Regie: Jake West

Darsteller: Danny Dyer
Noel ClarkeEmily Booth

 

Aus dem "Muss ich mal wieder gucken"-Stapel gefischt

Eine Gruppe echter englischer Kerle plant ein Wochenende fernab ihrer Lebensgefährtinnen, um einem von ihnen, der gerade in Scheidung lebt, zu zeigen, das es auch noch andere weibliche Wesen gibt. Was bietet sich da eher an, als eine Reise nach Moodley, einen kleinen Dorf irgendwo im Nichts in dem es einen Frauenüberschuß von 4:1 gibt.

Leider gibt es da ein kleines Problem, denn bedingt durch ein geheimes Regierungsexperiment sind alle Frauen in Moodley zu blutdurstigen und fleischhungrigen Zombies geworden und haben bereits beim Eintreffen unserer Nichthelden die männliche Population des Dorfes auf genau 1,5 reduziert.

 

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wreckposter

Wrecker (2015)




Regie: Michael Bafaro
Darsteller: Anna Hutchinson, Andrea Whitburn

Ab 5.Oktober auf DVD/BluRay



Au weiah. Mit Wrecker kommt mal wieder ein Remake von Spielbergs "DUELL" auf uns zu. Natürlich kann es mit dem Klassiker nicht mithalten, aber dass man aus einer solch tollen Idee solch einen Rohrkrepierer basteln kann ist auch schon fast sowas wie Kunst.

Baddie oder einfach nur mies?

Christopher hat sich das mal angesehen...

 

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shinposter

Shin Godzilla (2016)

Godzilla Resurgence

Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi

 

Darsteller: Hiroki Hasegawa,
Yutaka Takenouchi, Satomi Ishihara

 

 


"Shin Godzilla" spaltet die Fanlager - dem einen ist zu viel Gelaber im Film, dem anderen gefällt es nicht das Godzilla "realistisch" dargestellt wird. Mal ist er zu düster, mal zu ironisch.

Trashbox mag den Film und
bringt Euch nahe warum...

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 dries

I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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STvposter

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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