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nichalloweenStephen King –
Meister des Horror
persönliche Erinnerungen
der Autorin Nic Parker

 

 

Meine Leidenschaft für Stephen King begann in meinen jungen Teenager Jahren, als ich anfing zu den Horror Comics immer mehr Bücher zu verschlingen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, welche Durchschlagskraft Werke wie "Carrie", "Das Jahr des Werwolfs" (Der Werwolf von Tarker Mills), "Christine", "Friedhof der Kuscheltiere" und "The Shining" bei mir hatten.

King war direkt, King war neu und King hatte Ideen satt. Da wurde der beste Freund des Menschen zur Killertöle, ein vom Körper absorbierter Zwilling machte sich selbstständig, ein schickes Auto beeinflußte einen harmlosen Teenager – bei King gab es einfach alles! Und er verstand es wie kein anderer aus dem was das Genre zu bieten hat zu schöpfen: Vampire, Werwölfe, Telekinese, Außerirdische, Parallelwelten, etc. und alles hat er stets zu seinem ganz eigenen Garn neu versponnen – und damit bis heute unerreichte Meisterwerke geschaffen!

esBevor die ganzen Horror Clowns ‚in’ waren kreierte er mit Es einen fetten Wälzer, der einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen lies und bei dem man froh war, noch zuhause zu wohnen und nicht alleine sein zu müssen nach dieser Lektüre.

King war der König unter den Horrorautoren und natürlich wurden die meisten seiner Bücher verfilmt, was einem als Fan dann gleich noch zum Gang ins Kino bewegte. Die Verfilmungen waren dabei mehr oder weniger gelungen.

"Das letzte Gefecht", "Sie", "Stark – The Dark Half", "Friedhof der Kuscheltiere", "Christine" und "In einer kleinen Stadt" gehören zu meinen liebsten Stephen King Verfilmungen, wobei ich die größten Hoffnungen für die kommende Kinoversion von IT hege...

Regiegrößen wie Brian de Palma (Carrie), Stanley Kubrick (The Shining), George A. Romero (Stark – The Dark Half) und John Carpenter mit Christine gaben sich die Ehre Kings Bücher zu verfilmen.

Unpopulär ist meine Meinung zu The Shining von Kubrick, da ich Jack Nicholson als echte Fehlbesetzung ansehe und die generell übertriebene Verehrung von Kubrick nur bis zu einem gewissen Teil nachvollziehen kann. Nicholson ist ein toller Schauspieler, doch wirkt er als Jack Torrance bereits vor dem Einzug in das Overlook bedrohlich und diabolisch. Die spätere Miniserie von Mick Garris hingegen hatte mit Steven Weber einen netten, harmlosen Charakter, der sich erst durch die Mächte des Hotels zu einem Psychopathen wandelte – was wesentlich näher an Kings Buchvorlage rankam.

Zurück zu Kings schriftstellerischem Oevre. Die Vorfreude auf den nächsten King war lange Zeit stets groß doch irgendwann kam bei mir ein fader Beigeschmack auf.

dead zoneKing war so groß geworden, daß er scheinbar überhaupt nicht mehr redigiert wurde und sein Verlag nur noch die reine Rechtschreibkorrektur machen ließ. Der Verlag dachte sich wohl Laß ihn doch zweihundert Seiten mehr schreiben, wie seinem Protagonisten die Milchzähne ausgefallen sind, wie ihm der erste Flaum am Sack wuchs und wann er die ersten Pickel am Arsch bekam – Hauptsache mehr Seiten = mehr Kohle.

Ich fand das nur noch unerträglich.

So ziemlich zur gleichen Zeit fing auch Dean R. Koontz an zu schwächeln. Koontz produzierte immer wieder den gleichen männlichen Protagonisten mit treuem Hund als Freund und irgendwie steckte immer ein Experiment der Regierung dahinter.

Nichts Neues zu bringen war auch Kings größter Fehler.

Kings Geschichten waren wiederholt in einer kleinen Stadt in Maine angesiedelt, bevölkert vom dortigen Lokalkolorit bestehend aus den Jungen, den Alten und zwischendrin tummeln sich die Bösen. Auch die Tatsache, daß Kings Protagonisten meist Autoren oder Lehrer sind fand ich irgendwann nur noch schrecklich öde und abgenudelt.

Ich weiß jetzt gar nicht mehr wann ich King den Rücken zugewandt habe, aber da gab es plötzlich diesen vor neuen und abgefahrenen Ideen strotzenden Clive Barker und ich entdeckte Ramsey Campbell, James Herbert, Anne Rice, Neil Gaiman…kurzum, es gab viele Autoren, die mich einfach besser unterhielten.

carrieIch glaube daß meine King Pause fast eine Dekade anhielt und was ich so von Freunden hörte hatte ich nicht viel verpaßt. Ich denke vieles war teils wohl auch seinen gesundheitlichen Problemen geschuldet und man kann den Mann nur bewundern wie er sich wieder berappelt hat. Nicht alle seine neueren Werke sind der große Wurf, aber das ist wohl bei jedem Autor so.

Inzwischen lese ich den König auch wieder gerne und muß sagen daß ihm mit Sachen wie Doctor Sleep, Der Anschlag, Finderlohn oder auch Mr. Mercedes wieder große Würfe gelungen sind, was mich wirklich freut.

King ist einer von uns, einer aus dem Volk und ein Horrorfan. Seinen umfangreichen Output muß ihm erstmal einer nachmachen. Und er ist ein Guter, der sich nicht scheut, Dumpfbacken wie Donald Tumb öffentlich so richtig bloßzustellen und fertig zu machen.

In diesem Sinne hoffe ich, daß er uns noch lange erhalten bleibt und gönne ihm auch das Zitat aus Army of Darkness:

‚All Hail to the King, Baby!’


Nic

Nic Parker ist Redakteurin bei Moviestar, führt ein eigenes englischsprachiges Blog
und hat Anfang des Jahres
ihren ersten Roman auf den Markt geworfen.

Eine Kritik zu "Descent to hell" findet ihr hier.

 

 

 

Hp News

poster7Vampiresquer

(GB 1974)

Regie: Roy Ward Baker & Cheh Chang

Drehbuch: Don Houghton

Darsteller: Peter Cushing, David Chiang, Julie Ege, John Forbes-Robertson

 

 Eine Mischung aus Kung-Fu-Spektakel und gothischem Horror schien einst eine gute Idee zu sein. Wie sich der Film über die Jahre gehalten hat kontrolliert für Euch der Sören.

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amacleggClegg

Die Bande des Captain Clegg (1962)

Captain Clegg / Night Creatures

Regie: Peter Graham Scott

Musik: Don Banks

Darsteller: Peter CushingYvonne Romain,
Oliver ReedMichael RipperMilton Reid

Ab dem 12. Mai auf BluRay im Mediabook von ANOLIS 

 

„Die Bande des Captain Clegg“ entpuppt sich als eine echte Wundertüte und bietet eine Gaunerkomödie mit einigen Horrormomente und, zum Ende hin, sogar noch eine nicht erwartete dramatische Tiefe.

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polterquer(USA 2015)

 

Regie: Gil Kenan
Darsteller: Sam Rockwell,
Rosemarie DeWittJared Harris

zur Zeit auf NETFLIX

Da mir der Film heute mal wieder von Netflix vorgeschlagen wurde, konnte ich einfach nicht anders, als das folgende Review einfach nur als Warnung (und gleichzeitig mit dem Gedanken an eine stille Rache fpür die verschwendete Zeit) nochmals zu posten.

Das Lesen macht erheblich mehr Spaß als das Sehen. :)

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jediquer

(USA 2017)

Regie/Buch: Rian Johnson

Musik: John Williams

Darsteller: Daisy Ridley, Adam Driver, Andy Serkis,
Mark Hamill, Carrie Fisher, Billie Lourd
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womanquer

 Frankenstein schuf ein Weib

(GB 1967)

Regie: Terence Fisher

Drehbuch: Anthony Hinds

Darsteller: Peter Cushing, Susan Denberg, Robert Morris

 Mit dem vierten Frankenstein-Film aus dem Hause HAMMER nahmen sich die Engländer erstmals der Gender-Problematik an. Unser politisch korrekter Alexander hat mal reingeschaut...

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Coverwaxwaxquer

Publisher: Horror Soft

Amiga/PC

 Regie: Alan Bridgman, Mike Woodroffe, Simon Woodroffe

Musik: Jezz Woodroffe

Habt ihr Lust auf ein Spiel? Eines so richtig mit Massen an Gewalt und Gore?
Dann seid ihr bei Alexanders Kritik zu Waxworks genau richtig.

Nen Download-Link gibt es natürlich auch dabei...

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posterdarkquer

 (D 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

 Mit "Brimstone" läuft - obwohl er wie ein klassischer Western vermarktet wird - momentan der wohl EDdigste Film im Kino, den ihr im Dezember zu Gesicht bekommen werdet. Warum das so ist erklärt Euch unsere Kritik...

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brimstone posterbrimstonequer

 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

 Mit "Brimstone" läuft - obwohl er wie ein klassischer Western vermarktet wird - momentan der wohl EDdigste Film im Kino, den ihr im Dezember zu Gesicht bekommen werdet. Warum das so ist erklärt Euch unsere Kritik...

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posterYour Name (2016)

Am 11. und 14. Januar 2018 im Kino

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita


 

Mit "Your Name" kommt Japans erfolgreichster Film von 2016 nun auch endlich - leider nur für zwei Tage - in die deutschen Kinos.

Jeder EDdie, der auch nur im Entferntesten eine Liebe zur Science Fiction und noch einen Hauch von Romantik in sich verspürt, sollte sich diese beiden Tage schon einmal rot im Kalender markieren.

 

 

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