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discoquer

 (USA 2017)

NUR auf Netflix

Regie: Charlie McDowell

Drehbuch: Justin Lader, Charlie McDowell

Darsteller: Robert Redford, Jason Segel, Rooney Mara, Jesse Plemons

 

 

Disco06Ein Wissenschaftler Thomas (Robert Redford) findet unwiderlegbar heraus, dass es noch etwas nach dem Tod gibt. Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung seiner These hat diese bereits zu eine ungeheuerlichen Selbstmordwelle geführt. Aus diesem Anlaß gibt er erstmals ein Interview.

Das ist es was und Netflix als Plotline vorgibt und das ist es auch, was wir in den ersten fünf Minuten des Filmes zu sehen bekommen, ehe der Vorspann beginnt. Diese fünf Minuten sind leider auch alles was wir von der als Star aufgeführten Mary Steenburgen zu sehen und hören (ich liebe ihre Stimme) bekommen. Zugegeben, das hat mich schon ein wenig geärgert, ich hatte mich auf ein längeres Wiedersehen gefreut, aber dafür entschädigt „The Discovery“ den Zuschauer schnell.

Nach dem Vorpann sind weitere 18 Monate vergangen und die Welt hat sich verändert – aber kaum etwas zum Besseren. Gemeinnützige Organisationen zur Prävention gegen Selbstmord haben überall Live-Uhren mit den genauen Zahlen der sich epedemisch ausbreitenden Selbsttötungen aufgestellt, die ganze Welt scheint sich zum Jahrestag der Entdeckung auf einen weiteren Peak einzustellen.

Disco05Während all der Zeit hat Thomas weiter geforscht und steht kurz vor einem weiteren großen Durchbruch, der es möglich machen soll das Leben nach dem Tod als Videosignal aufzunehmen.

Ohooo, ein Konzeptfilm - eine Art Film also, die eine irrsinnige These anschneidet, aber sie – aufgrund der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse – niemals zu Ende bringen kann. Gerade wenn es um die „letzte Grenze“ geht, haben wir hier schon viele versagen gesehen. Man denke nur an Douglas Trumbulls „Brainstorm“, der uns am Ende mit Engelchen überraschte oder den heutzutage komplett unguckbaren „Flatliners“, der sich mittels Teenagerproblemchen von Todesreise zu Todesreise quälte und am Ende noch nicht mal heiße Luft präsentierte – das unsägliche Remake aus dem letzten Jahr lasse ich mal aussen vor.

Der von Justin Lader und Charlie McDowell geschriebene „The Discovery“ hingegen geht das Thema tatsächlich glaubhaft und nachvollziehbar an und präsentiert eine Lösung, die auf fernöstlich religiösen Säulen fusst und zumindest in der inneren Logik des Filmes „richtig“ wirkt.

Disco04Das gelingt dadurch, dass uns zwei Hauptfiguren präsentiert werden, die das Ganze zuerst von außen betrachten. Da wäre einmal Thomas entfremdeter Sohn Will (Jason Segel), der nach Jahren seinen Vater erstmals wieder trifft und so dessen geheimes Forschungslabor, dass er sich auf einer abgelegenen Insel in einem alten Herrenhaus eingerichtet hat. Durch seine Augen lernen wir die Strukturen in diesem Haus, dass von ehemaligen Selbstmordkandidaten bewohnt und bewirtschaftet wird kennen. Zusätzlich gibt es natürlich auch noch einen Grund, warum sich die beiden entfremdet haben und dieser ist dann auch dafür verantwortlich, dass Thomas überhaupt seine Forschungen durchführt.

Dann gibt es da noch Isla (Rooney Mara), eine junge Frau, die aus gänzlich anderen Gründen auf die Insel gekommen ist und schnell der Faszination der Experimente - und naürlich auch den Reizen von Will - erliegt.

Obwohl der Film samt und sonders auf Action verzichtet, baut er doch eine durchgängige – fast schon Thriller- -Spannung auf, da er sein Thema und seine Figuren ernst nimmt. Das soll nun aber nicht heißen, dass wir es mit einem düsteren Drama zu tun haben. Es gibt ebenso eine Menge rabenschwarzen Humor und zum Finale hin etliche Aspekte, die den Zuschauer positiv gestimmt aus der Filmwelt entlassen.

Disco03Leider aber gibt es auch einige Momente, die nicht so recht gelungen wirken und einige Subplots bei denen man sich eine nähere Betrachtung gewünscht hätte. So gerät zum Beispiel die Grundidee mit der Selbstmordwelle von dem Moment an komplett in den Hintergrund, wenn sich Will dazu entschließt seinen Vater bei seinen Experimenten zu unterstützen und auch in Sachen von Thomas Anhängerschaft/Bediensteten hätte man gerne etwas genaueres erfahren. Dafür verbringt der Film leider zu viel Zeit mit dem recht aufgesetzt wirkenden romatischen Subplot, der sich zugegebenermaßen am Ende wiederum als wichtig erweist, und mit einer Sabotagegeschichte, die nicht so ganz ins Gesamtbild passt und deren Auflösung sich sämtlichen normalen Reaktionen auf eine solche verweigert und fast schon vergessen scheint, bis sie in einem Nebensatz nochmal erwähnt wird.

Trotzdem bietet der Film einige schöne Punkte, die zum Nachdenken anregen und vor allem Rooney Mara und Robert Redford bieten tolle schauspielerische Leistungen, die einen riskierten Blick wert sind. Und wenn man diesen Blick sozusagen durch das Netflix-Abo kostenfrei geniessen kann, dann spricht eigentlich kaum etwas dagegen. Besser als „Flatliners“ oder „Brainstorm“ ist der Film allemal.


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Hp News

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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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