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 Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: 

 

 


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

 

phantasm 001Und wieder ist ein Klassiker den nationalen Giftschränken entkommen. Zunächst ab 16, später ab 18, danach abgewertet, indiziert und schließlich vom AG München begraben. Viele Jahre später und fast vergessen wurde er kürzlich vom AG Tiergarten wiederbelebt und seitens der BPjM rehabilitiert. Nun hat die FSK zur Feier des Tages noch eine Jugendfreigabe spendiert und alles ist wieder so wie früher.

Schön. Schön Schön!

Ja, die Rede ist von Phantasm, hierzulande auch bekannt als „Das Böse“. Aber wie böse ist der Streifen eigentlich wirklich? War er es wirklich wert so gegängelt zu werden, oder zieht er seinen Ruhm bloß als kollaterales Opfer von Indizierungswahn und Vertriebsgenozid? Vier Fortsetzungen sprechen schon mal für sich, aber das wirklich bemerkenswerte ist eigentlich seine Existenz als solcher oder besser gesagt seine Entstehungsgeschichte.

Ein erster Blick auf die Crew sagt diesbezüglich schon eine Menge aus:

Drehbuch, Regie, Kamera & Schnitt:

Don Coscarelli

Produzent und Statist:
Dac Coscarelli (Der Papa von Don)

Szenenbild, Makeup, Kostüme und Statist:
Kate Coscarelli (Die Mama von Don)

 

Ja der Film ist ein ziemliches Familienprojekt. Auch wenn Don Coscarelli wahrscheinlich wie ein Hermann Hoffmann am liebsten alles selber gemacht hätte, so hat er trotzdem ein recht glückliches Händchen gehabt, was seine zusätzlichen Mitstreiter angeht. Oh Du kennst gar keinen Hermann Hoffmann? Das ist schade, aber zum Glück in diesem Augenblick ziemlich irrelevant, einfach mal bei Gelegenheit nach "Sender Zitrone" suchen.

Wo war ich? Ach ja, Don Coscarelli hatte bereits zwei Filme gemacht und wollte als nächstes einen Horrorfilm drehen. Das Skript schrieb er alleine in einer einsamen Hütte, in der seine Gedanken mit jedem Tag ein wenig verrückter wurden. Dann galt es einen Geldgeber zu finden, was sich aber derart schwierig erwies, dass irgendwann sein Vater seine Ersparnisse opferte, um seinem Sohn diesen Traum zu verwirklichen.

phantasm 004Der Geldmangel wurde schließlich zum Konzept. So stand die Hälfte der Schauspieler als absolute Laien vielfach zum erstem Mal vor der Kamera und es wurde bei jeder Szene immer das was irgendwie möglich war maximal ausgenutzt. Darum gibt es zum Beispiel sehr viele Kamerafahrten im Mausoleum, weil der Boden dort so eben war, dass diese auch ohne teure Dolly Tracks umgesetzt werden konnten.

Eine reine Drehphase war nicht möglich, also wurde immer mal wieder ein intensives Wochenende gedreht und dann wieder längere Zeit Pause gemacht. So zogen sich die Dreharbeiten fast ein Jahr hin. Dies führte wiederum zu Folgeproblemen, wie zum Beispiel der Größenwandel des sich gerade in einer Wachstumsphase befindliche Michael Baldwin. Doch konnte dieser, genauso wie das gestutzte Haar von Angus Scrimm sehr gut versteckt werden.

phantasm 003Das Team muss unglaublich gut funktioniert haben, denn immer wieder bekam Coscarelli ungeplante Unterstützung. Zum Beispiel hatte der für eine Szene angeheuerte FX Techniker Roger George noch ordentlich Material von einem anderen Dreh übrig und spendete dieses bereitwillig dem Film. Oder Joseph Westheimer, dessen Firma viele Star Trek Effekte gestaltete, baute einen originalen Effekt aus der Serie ein.

Selbst beim Verkauf des Films hatte man Glück. Der Filmkritiker Charles Champlin hatte Mitleid mit Dac Coscarelli und sah sich eine Rohschnitt Fassung an. Er war davon derart angetan, dass er am nächsten Tag dem Präsidenten von Universal Pictures davon erzählte. Die daraus folgende Vorführung bei Universal endete schließlich mit einem Kauf, so dass Papa sein Geld frühzeitig zurückbekam.

Soweit ist das alles schon recht beeindruckend. Aber was für ein Film ist „Phantasm“ letztendlich geworden?

phantasm 005Die im Film erzählte Geschichte beeindruckt im Gegensatz zur Entstehungsgeschichte schon mal so ganz und gar nicht: Der Teenager Mike lebt bei seinem Bruder Jody, der sich seit dem Unfalltod ihrer Eltern um ihn kümmert. Bei einer Beerdigung fällt Mike das seltsame Verhalten des „Tall Man“ auf und er beginnt ihn zu beobachten. Dieser ist über die Nachforschungen ganz und gar nicht erfreut und Mike widerfahren nun immer seltsamere Dinge. Letztendlich glaubt Jody ihm und sie nehmen gemeinsam den Kampf auf.

Die Dialoge und das Verhalten der Figuren gestalten sich unglaublich stereotyp und seltsame Subplots bremsen die Geschichte immer wieder aus. Die große Stärke des Films liegt zweifellos in der fantastischen Atmosphäre, welche durch die großartige Kamera zusammen mit einem starken Soundtrack aufgebaut wird. Wirklich gelungen baut der Film viel Suspense auf und ist, selbst wenn einem der Fortgang eigentlich nicht interessiert, bemerkenswert spannend. Und auch die Effekte funktionieren nach so langer Zeit immer noch hervorragend!

phantasm 007Auch wenn Phantasm immer wieder am Rande der Lächerlichkeit wandelt, so kriegt er doch immer wieder die Kurve. Ich denke, es ist dieser allgegenwärtige Minimalismus in Kombination mit dem jederzeit spürbaren Enthusiasmus, was den Film funktionieren lässt. Die Stimmung ist mystisch, es kann alles passieren und die Erklärungen belaufen sich auf das Nötigste. Dazu kommt noch, dass alle Fäden tatsächlich am Ende wieder zusammenlaufen und so die Geschichte zwar nicht unbedingt besser, aber zumindest rund wird. Eine Tugend, die heute auch nicht mehr jeder Regisseur beherrscht.

Und die Indizierung? Und das Verbot? Und die Einziehung?

phantasm 006Nun ja, es gibt da zwei, vielleicht drei etwas härtere Szenen, die aber zusätzlich zum Schockmoment auch inhaltliche Wendepunkte in der Geschichte markieren. Den Zensoren in dieser Zeit fehlte es aber mitnichten nur an geistiger Fähigkeit dies zu erkennen, sie wollten es schlichtweg auch nicht. Es fiel die geistige Klappe und in ihrem Größenwahn meinten sie, alles was ihnen nicht gefällt durch Verbote aus der Welt schaffen zu können.

 

Vielleicht ist es ihnen heute ja, und sei es auch nur in diesem Fall, mittlerweile peinlich.

Wäre schön, glaube ich aber nicht.

 

Sören


Hier findet ihr alle Termine zur Aktuellen Kinotour


 

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Hp News

benposterbenquer (USA 1972)

Ben, o Rato Assassino

 

Regie: Phil Karlson

Vorlage: Stephen Gilbert

Drehbuch: Gilbert Ralston, Stephen Gilbert

Darsteller: Lee Montgomery, Rosemary Murphy, Joseph Campanella, Arthur O'Connell

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(USA 2015)

Regie / FX / Drehbuch (haha!)Stephen Biro

 Darsteller (rofl!)Ashley Lynn Caputo (echt jetzt?) und Cayt Feinics als Opfer, Jim Van Bebber als Gaststar (warum?)

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(Japan 1999)
Audition / Ôdishon

Regie: Takashi Miike

Drehbuch/Vorlage: Ryû Murakami

Darsteller: Ryo IshibashiEihi ShiinaTetsu SawakiJun Kunimura

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hike

(USA 2007)

53 Minuten

Regie/Buch: Vincente DiSanti

Musik: Ryan Perez-Daple
Darsteller: Drew Leighty, Vincente DiSanti, Katie Schwartz, Thom Mathews 

Jetzt legal auf Youtube

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Pyewacket: Tödlicher Fluch

(Canada 2017)

Regie/Drehbuch: Adam MacDonald

Darsteller: Nicole Muñoz, Laurie Holden, Chloe Rose

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(Canada 2015)

Kinder aus der Hölle / Piccoli demoni

 

Regie: Bruce McDonald

Drehbuch: Pascal Trottier

Darsteller: Chloe Rose, Rachel Wilson, Robert Patrick



Jetzt auf Netflix

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(GB/USA 1972)

Horror of Snape Island / Der Turm der lebenden Leichen / Devils Tower - Der Schreckensturm der Zombies / Beyond the Fog / La tour du diable

 

Regie: Jim O'Connolly

Drehbuch: George Baxt, Jim O'Connolly

Darsteller: Bryant Haliday, Jill Haworth, Dennis Price
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(USA 2018)


Regie:
Federico D'Alessandro

Darsteller: Maika Monroe, Ed Skrein
Musik: Bear McCreary


Jetzt auf Netflix

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(USA 1995)
Das Dorf der Verdammten/El pueblo de los malditos/Neetute küla/Ondskans barn

Regie: John Carpenter

Darsteller: Christopher Reeve, Kirstie Alley, Linda Kozlowski, Michael Paré, Mark Hamill


nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham

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(USA 2006)

The Omen 666

Regie: John Moore

Drehbuch: David Seltzer

Darsteller: Liev Schreiber, Julia Stiles, Mia Farrow, Seamus Davey-Fitzpatrick
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(USA/CANADA 1991 – TV-Film)

Omen IV - Das Erwachen / A Profecia IV: O Despertar

Regie: Jorge Montesi, Dominique Othenin-Girard

Darsteller: Faye Grant, Michael Woods, Michael Lerner, Asia Vieira
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(GB 1964)
Die Kinder der Verdammten/Kinderen van nergens/Uma Aventura Fantástica


Regie: Anton Leader
Darsteller: Ian Hendry, Alan Badel, Barabra Ferris, Clive Powell
Drehbuch: John Briley

nach dem Roman KUCKUCKSKINDER von John Wyndham
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(UK 2008)

 The Children - in ihnen schlummert das Böse/ Histeri (türkisch) / The Day (Produktionstitel)


Regie: Tom Shankland

Darsteller: Eva Birthistle, Stephen Campbell Moore, Jeremy Sheffield

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(USA 2017)

Regie/Drehbuch: Eli Craig

Darsteller: Evangeline Lilly, Owen Atlas, Adam Scott, Bridget Everett, Clancy Brown, Tyler Labine, Sally Field


Jetzt auf Netflix

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(USA 1956)

Die böse Saat / A Tara Maldita / La mauvaise graine

Regie: Mervyn LeRoy

Vorlage (Theater): Maxwell Anderson

Drehbuch: John Lee Mahin, Maxwell Anderson, William March

Musik: Alex North

Darsteller: Patty McCormack, Nancy Kelly, Henry Jones, Evelyn Varden

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(GB 1962)

Sie sind verdammt / Hallucination / On the Brink / Malditos


Regie: Joseph Losey
Darsteller: Oliver Reed, MacDonald Carey, Shirley Ann Field
nach dem Roman „Kinder des Lichts“ von H.L. Lawrence

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(USA 1981)

Barbaras Baby - Omen III / A Profecia III - O Conflito Final / De sju knivarna - Omen III / Tegnet III: De Syv Knive

Regie: Graham Baker

Musik: Jerry Goldsmith

Darsteller: Sam Neill, Rossano Brazzi, Don Gordon
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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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brimstone posterbrimstonequer 

(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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