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Bewertung: 4 / 5

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marvelversity 

Hach, waren das noch Zeiten, als "Blade" einfach ein cooler Actionheld war. Als Comic-Verfilmung - man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen!

Comic-Verfilmungen!

Nichts gegen Comics, aber im Grunde genommen kurz und einfach der trivialste Scheißdreck überhaupt, eine handvoll säkularisierte Mythen und etwas verbürgerlichte Heldenepik mit einem Schuß von Nietzsches Übermensch, verrührt zu einer mal ganz schmackhaften („The Dark Knight“, „Captain America: The Winter Soldier“…), teils aber auch äußerst unbekömmlichen synthetischen Suppe („The Dark Knight Rises“ oder gar „Spawn“), serielle Kommerzprodukte aus der Fließbandproduktion, mit dem Gehalt einer Schachtel Marlboro Lights oder einer Flasche Heinz-Ketchup.

Und sowas wird dem Publikum heutzutage als Beitrag zum ethnischen oder irgendeinem beliebigen anderen Diskurs vorgesetzt?

Ernsthaft?

gift08 l002Leute, nenene, es gab auch schon vor dem momentan als Nonplusultra abgefeierten, afroamerikanisches Problembewusstsein monstranzartig vor sich hertragenden „Black Panther“ farbige Actionhelden! "Action Jackson", "Beverly Hills Cop", "Shaft", "Bad Boys"…

Und hatten die das nötig, sich großspurig Schlagworte wie "diversity" aufs Banner zu heften? Oder waren diese Filme nicht viel eher von selbst so gut, dass man auch als böser, weißer, heterosexueller Mann ins Kino gegangen ist, die präsentierten Figuren super fand, die DVDs gekauft hat und auf den ganzen Unsinn von wegen Rasse und Hautfarbe schlicht und einfach geschissen hat? Ganz einfach weil all der Nazi- und KuKluxKlan-Gedankenmüll gar keine Rolle mehr gespielt hat?

Ich frage mich manchmal echt, was in den letzten zehn, fünfzehn Jahren schiefgelaufen ist. In Punkto Wiederaufkeimen rassistischen Gedankenguts, aber auch von der anderen Seite her: kann man farbige oder meinetwegen auch homosexuelle Kunstfiguren nicht einfach wieder unbeschwert, ohne pseudotiefgründiges Marketing präsentieren?

gift08 l001Beispielsweise so wie Willem Dafoe in "The Boondock Saints" - der war eben einfach schwul, völlig normal, ohne da irgendwie groß mit dem apodiktischen Zeigefinger so zu tun, als hätte man jetzt wunderwas für einen großartigen Meisterstreich an Aussage und philosophischem Gehalt fabriziert. Durch diese Darstellungsform (Anderssein als Normalität, als etwas, das kurz und einfach alltäglich ist ohne groß diskutiert werden zu müssen) gräbt man dem rechten Gesockse doch meiner Ansicht nach viel effektiver das Wasser ab als durch die - seien wir ehrlich: vor allem bei einem Comicfilm reichlich verlogene und kommerziellem Kalkül entsprungene - Wichtigtuerei, mit der sich Handelswaren inzwischen heuchlerisch vermarkten und mit der die superschlauen Kulturkritiker belegen, dass sie sich von vorne bis hinten verarschen lassen. Außerdem wirkt die beiläufige, unaufgeregte Inszenierung von „diversity“ kurz und einfach unverkrampfter, wohingegen es zumindest mir eher so geht, dass mich das bierernste Getue, die langen Gesichter mit wichtiger Miene, dieses stocksteife Herumreiten auf sozialer Relevanz einfach nur abstößt, obwohl ich weder Rassist, Sexist noch homophob bin.

gift08 l003Lasst die Pädagogik doch einfach dort wo sie hingehört: im Klassenzimmer oder meinetwegen in Filmen wie „Amistad“ oder „Malcolm X“. Den durchschnittlichen Dunkeldeutschen erreicht ihr mit eurer Message sowieso nicht, der wird den „Black Panther“ viel eher sogar gerade aufgrund der euphorischen Besprechungen, die sich gegenseitig an Toleranz zu überbieten versuchen, schon aus purem Trotz als Beleg für die von der „Lügenpresse“ beklatschte „Vernegerung“ (ekelhafte Begriffe, ich weiß) der westlichen Kultur abtun und gar nicht erst anschauen.

Anderes Beispiel, um klarer zu machen, was mich an "Black Panther" bzw. dem Hype darum so stört:

Kennt noch jemand den Steven Seagal-Klopper "On Deadly Ground"? Muss man nicht gesehen haben, es geht darin um einen fiesen Ölmulti, der in Alaska Umweltschmutz veranstaltet und von Steven dafür Dresche kriegt. Eindeutige Aussage, gar nicht schlecht, mit schönen Landschaftsaufnahmen und toller Musik.

gift08 l005Aber dann: nach erfolgreicher Mission hält die Kampfwurst Seagal einen rund zehnminütigen ökologischen Vortrag und macht durch dieses peinliche Dozieren nicht wie beabsichtigt seine Message deutlich, sondern sabotiert den kompletten Film. Ganz einfach deshalb, weil man sich Actiongülle von Seagal garantiert nicht ansieht, weil man sich aufdringlich schulmeistern lassen will. Denn dann kann man auch zur nächsten Podiumsdiskussion vom BUND ohne seine Ersparnisse in eine Kinokarte oder die Leihgebühr zu stecken.

Die Art und Weise, wie aktuelle Themen heutzutage aufbereitet werden, hat aber sehr viel mit Seagals vermessener Selbstinszenierung zu tun - man präsentiert sich gewichtig und wichtig, wird zum Prediger und Propheten - und nervt am Ende doch nur mit all den Phrasen, die das Publikum ohnehin schon zur Genüge aus der Tagespresse kennt. Und das ist der eigentliche Betrug am Zuschauer: anstatt im Rahmen eskapistischen Vergnügens ein Kommunikationsangebot zu machen (das hat, so ekelhaft und politisch der Film auch sein mag sogar Pasolinis "Salo" noch hinbekommen: eine These in den Raum zu stellen und gleichzeitig den Rezipienten dazu aufzufordern, aus dem Gezeigten eigene Schlüsse zu ziehen, kurz: zum Nachdenken anzuregen) wird die "richtige" Interpretation als Antwort auf die ebenso stumpfsinnige wie jegliche Form von Kunstverstand vermissen lassende Lehrerfrage "Was will uns der Autor damit sagen?" gleich mitgeliefert.

gift08 l004So machen dann nichtmal mehr die bunten Abenteuer von Superhelden Spaß, weil der öde Alltag mit all seiner Diskriminierung oder meinetwegen auch Umwelt- oder sonstigen Problemen auf der Kinoleinwand oder spätestens im Feuilleton einfach nur noch lückenlos fortgesetzt und die Freizeit politisiert wird.

Wer das braucht kann sich doch auch einfach diesen unsäglichen Thälmann-Film von der DEFA anschauen.

Alexander

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Hp News

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(USA 2007)
Teufelskind Joshua / Devil´s Child / Joshua - Der Erstgeborene

Regie: George Ratliff 
Darsteller: Sam Rockwell, Vera Farmiga, Jacob Kogan

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(USA 1978)

Förbannelsen / Predskazanje II / La maledizione di Damien

Regie: Don Taylor, Mike Hodges

Darsteller: William Holden, Lee Grant, Jonathan Scott-Taylor, Robert Foxworth,
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(Deutschland 1964)
The Mysterious Magician / El mago contra Scotland Yard / Massemorderen fra Back-Street

Regie: Alfred Vohrer

Drehbuch: Herbert Reinecker

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Lowitz, Eddi Arent, René Deltgen
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(UK 1960)
Das Dorf der Verdammten
/ Het dorp der vervloekten / The Midwich Cuckoos

Regie: Wolf Rilla
Darsteller: , , ,

nach dem Roman „Kuckuckskinder“ von John Wyndham
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(USA 2018)

Hereditary - Das Vermächtnis / El Legado Del Diablo

Regie/Drehbuch: Ari Aster

Musik: Colin Stetson

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro 
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(USA, NL, D, B, S, GB 2016)

Regie/Buch: Martin Koolhoven

Kamera: Rogier Stoffers

Darsteller: Dakota Fanning, Guy Pearce, Kit Harington, Emilia Jones

Ab heute fürs Heimkino erhältlich

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(USA 1976)

Das Omen / A Profecia / Pretkazanje / De vervloeking

Regie: Richard Donner

Darsteller: Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Harvey Stephens 
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(USA 1971)

Ratman's Notebooks / Rotat / La revolución de las ratas

Regie: Daniel Mann

Darsteller: Bruce Davison, Sondra Locke, Elsa Lanchester, Ernest Borgnine

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Orphan - Das Waisenkind / Esther / Ottolapsi (finnisch)

(United States/Canada/Germany 2009)

Regie:  Jaume Collet-Serra

Darsteller:Isabelle FuhrmanVera FarmigaPeter Sarsgaard

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Das Böse / Fantasma / The Never Dead / Morningside

(USA 1979)

Regie/Drehbuch: Don Coscarelli

Musik: Fred Myrow

Darsteller: A. Michael Baldwin, Bill Thornbury, Reggie Bannister, Angus Scrimm


Endlich aus dem Giftschrank befreit und
Jetzt sogar auf Kinotour 

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Sprössquer
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(USA/GB 2016)
She Who Brings Gifts / Melanie: Apocalipsis Zombi / The Last Girl - Celle qui a tous les dons

Regie: Colm McCarthy

Drehbuch/Vorlage: Mike Carey

Darsteller: Sennia Nanua, Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close

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(USA 1956)

Die Schreckenskammer des Dr. Thosti / A Torre dos Monstros / Dr. Cadman's Secret

Regie: Reginald Le Borg

Darsteller: Basil Rathbone, Herbert Rudley, Akim Tamiroff,
Lon Chaney Jr., John Carradine, Bela Lugosi, Tor Johnson

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Tears of Kali – The Dark Side of New Age, Lacrime di Kali, La Face Sombre Du New Age

(Deutschland 2004)

Regie/Drehbuch: Andreas Marschall
Darsteller: Pietro Martellanza, Mathieu Carriére

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(USA 2017)

ab 31. Mai auf DVD/BluRay

Regie: Alexander Payne

Buch: Alexander Payne, Jim Taylor

Darsteller: Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Udo Kier, Kristen Wiig

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(Deutschland 1983 - TV-Film)

Regie: Rainer Boldt

Drehbuch: Rainer Boldt, Hans Rüdiger Minow

Darsteller: Jo Bolling, Werner Eichhorn, Thomas Kollhoff

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We are the night / Bloody Party / Geceler Bizim

(Deutschland 2010)


Regie: Dennis Gansel

Darsteller: Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
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Gewinnspiel

"Wie sollen wir heißen?"

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(D 1973)

Regie: Ulli Lommel

Buch, Idee, Ausstattung: Kurt Raab

Produktion: Rainer Werner Fassbinder

Darsteller: Kurt Raab, Jeff Roden, Ingrid Caven, Brigitte Mira, Rosel Zech, Rainer Werner Fassbinder 
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(Deutschland 1974)

Regie: Heinz Schirk

Drehbuch: Karlhans Reuss, Derrick Sherwin

Produktion: Saarländischer Rundfunk

Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann
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(Deutschland 1970)
Mark of the Devil

Regie & Drehbuch: Michael Armstrong & Adrian Hoven

Darsteller: Herbert Lom, Udo Kier, Olivera Katarina, Herbert Fux, Adrian Hoven

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(Deutschland 1973)
Mark of the Devil 2

 Regie: Adrian Hoven

Mit: Erika Blanc, Anton Diffring, Percy Hoven, Adrian Hoven, Reggie Nalder

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posteryournamequer(Japan 2016)

ab 18.Mai auf DVD/BluRay 

Regie/Drehbuch/Vorlage: Makoto Shinkai

Musik: Radwimps

Darsteller: Ryûnosuke Kamiki,
Mone Kamishiraishi, Ryô Narita

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(USA 2018)

Regie: Ron Howard

Musik: John Powell, John Williams (Han Solo-Theme)

Drehbuch: Jonathan Kasdan, Lawrence Kasdan

Darsteller: Alden Ehrenreich, Joonas Suotamo, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover

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Hellraiser - Das Tor zur Hölle / Sadomasochists from Beyond the Grave / Le Pacte / Puerta al infierno / Pekelník

(UK 1987)

Vorlage, Drehbuch und Regie: Clive Barker

Musik: Christopher Young

Mit: Andrew Robinson, Clare Higgins, Ashley Laurence, Sean Chapman, Doug Bradley

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(USA 2018)

Regie: David Leitch

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick, Ryan Reynolds

Darsteller: Ryan Reynolds, Josh Brolin, Morena Baccarin, Zazie Beetz

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(Deutschland 1987)


Regie: Jörg Buttgereit

Musik: John Boy Walton, Bernd Daktari Lorenz

FX: Franz RodenkirchenBernd Daktari Lorenz

Darsteller: Bernd Daktari Lorenz, Beatrice Manowski, Harald Lundt
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A beautiful day

(USA / GB / France 2018)

Regie/Drehbuch: Lynne Ramsay

Buchvorlage: Jonathan Ames

Darsteller: Joaquin Phoenix, Judith Roberts, Ekaterina Samsonov

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Porno Venezia

(Deutschland 2003)

Regie/Drehbuch: Andreas Bethmann

Darsteller (?): Marianna Bertucci, Jens Hammer, Jesús Franco, Lina Romay
und diverse Pornomädels und -jungs

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Mara and the Firebringer

(Deutschland 2015)

Regie/Buchvorlage: Tommy Krappweis

Historische Beratung: Professor Rudolf Simek

Darsteller: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst, Eva Habermann

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