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In dieser Kategorie wird sich unser Autor Frank Rinsche der musikalischen Seite des fantastischen Films widmen..ob Review, Komponistenportrait oder Rück-und Überblicke in die Geschichte, lasst euch überraschen.

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Melodien zum Mitbrüllen

Ein Streifzug durch King Kongs Filmmusiken



Da seit kurzem Mit Kong Skull Island ein Reboot der King Kong Geschichte in unseren Kinos läuft, ist es an der Zeit soundtrackmäßig zurückzuschauen und nachzuhören, wie unterschiedlich Kongs Gepolter und Gebrülle durch die Filmjahrzehnte mit Musik unterlegt wurde.

Ich habe mich in meinem ersten Eintrag in dieser Soundtrack Ecke bereits mit der Wichtigkeit des Films und Max Steiners Musik von "King Kong und die weiße Frau" (Cooper, Schoedsack/1933) beschäftigt.

Hier nachlesen bitte

Bereits im gleichen Jahr kam mit Son of Kong eine direkte Fortsetzung in die Kinos. Das war für damalige Verhältnisse recht ungewöhnlich und trotz allem ist eine damit eine unterhaltsamer und gelungene Weiterführung des Kong Mythos gelungen. Um Zeit und wohl auch Geld zu sparen, wurde hier allerdings Max Steiners Musik vom genialen Erstling wiederverwendet.

Erwähnenswert, wenn auch kein wirklicher Kong Film, ist als nächstes wohl Mighty Joe Young, nicht nur wegen seiner Qualität, sondern weil er dieselben Regisseure und teilweise den gleichen Cast wie der Ur Kong hat und weil dies das Debüt von Ray Harryhausen, dem wohl bekanntesten Spezialisten für das Stop Motion Trickverfahren darstellte. Musikalisch begleitet wurde der große Affe diesmal von Roy Webb, der in seiner langen Karriere rund 200 Filmmusiken schuf. Webb hat mehrmals als Arrangeur mit Max Steiner gearbeitet und schuf somit auch einen klassischen Abenteuer Score, brach damit aber auch an einigen Stellen, um den komödiantischen Touch des Films zu unterstützen.

Um uns der nächsten Inkarnation des King Kong zu widmen müssen wir den Blick über den großen Teich nach Japan werfen. Einer der skurrilsten und unterhaltsamsten Kaiju Eiga ist King Kong vs. Godzilla, der bezeichnenderweise bis heute der Godzilla Film mit den meisten Kinobesuchern in Japan ist.

Akira Ifukube – KING KONG VS. GODZILLA

Kira Ifukube schrieb hierfür einen seiner zahlreichen Scores zu japanischen Monsterfilmen und wie immer ist das Ergebnis eine unverwechselbare Mischung aus Marschthemen und schweren Monstermotiven  mit der Prise östlicher Eigenart und einem ohrwurmverdächtigem Beschwörungschor der einheimischen Inselbewohner.

 

Und wir bleiben noch in Japan denn mit King Kong escapes kam nach einigen Jahren eine weitere Riesenafferei in die Kinos. Der Plot liest sich irrsinnig, der Film ist ein großer Spaß und die Musik von Akira Ifukube wieder unverwechselbar:

King Kong Escapes
Akira Ifukube soundtrack medley

Auch wenn sich der Meister, bei der Menge an Musik nicht verwunderlich, hier schon mal selbst zitiert, ist noch genug Originalität und Ideenfluss vorhanden (Notiz an mich: Ifukube Portrait)

 

Große Affen werfen ihre Schatten voraus und bereits seit Anfang der 70er wurde über ein aufwändiges Remake von King Kong  gemunkelt und 1976 wurde dies nun auch zur Wahrheit: King Kong lässt den Zuschauer gespalten zurück, da seine Ernsthaftigkeit das Thema teilweise verfehlt. Tricktechnisch macht er allerdings Spaß, da hier auf die japanische Man in Suit Technik zurückgegriffen wurde und man zum letzten Mal einen King Kong als tatsächliche Präsenz im Film spürte (bevor einige Jahre später die Computer die Herrschaft über die Spezialeffekte  übernahmen).

King Kong John Barry Playlist

John Barrys Score spiegelt perfekt die Schwere und wuchtige Präsenz von King Kong wider, außerdem wirkt er oft ominös und an den richtigen Stellen auch lyrisch.

 

King Kong lives hieß die sich lose am Vorgänger orientierende Fortsetzung und John Scott war diesmal für die Musik verantwortlich und herausgekommen ist ein farbenfroher und rücksichtslos altmodischer  Score, den Steiner selbst kaum besser schreiben hätte können.

King Kong lives John Scott Playlist

Peter Jackson machte nie einen Hehl daraus, dass der Original King Kong großen Einfluss auf seine Entscheidung hatte, Filme zu machen und so war es nach seinem Erfolg mit der Herr der Ringe Reihe keine Überraschung, dass er als nächstes Projekt King Kong ankündigte. Nach einem Streit mit Howard Shore wurde James Newton Howard zur Vertonung des Filmes engagiert. Howards Score schafft es, genauso episch zu wirken wie Jacksons filmische Vision. Dazu braucht er nur wenige Motive, trotzdem hält auch in den ruhigen Szenen der musikalische Bogen.

King Kong James Newton Howard Playlist

Und nun also Kong Skull Island, für den Henry Jackman was aus seinem talentiertem Ärmel schüttelte....

 

Der Score überwältigt Anfangs mit Wucht, viel Blech und Stimmen. Dann allerdings setzt wieder das,  für moderne Filmmusik  typische Ostinato mit flirrenden Streicherfiguren und das aus 2 oder 3 Tönen bestehende Hauptthema ein...und kommt wieder und wieder und wieder. Jackman würzt alles dann hin und wieder mit 70er Gitarren und schrägen Harmonien aber mehr als den Anschein einer guten Idee hat das insgesamt nicht.

Damit schließe ich den Reigen für diesmal und hoffe, dass ich etwas Neugier auf die musikalische Seite des großen Affens wecken konnte.

Frank Rinsche

KONG: SKULL ISLAND -Kritik

Unser großer KONG-Podcast

 

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Hp News

 dries

I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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STvposter

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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harry cover

EVIL ED spielt:
Dirty Harry (NES)

(aka Dirty Harry – The war against Drugs)
1990, Mindscape

 

 

Wer kennt und liebt ihn nicht, den ikonischen Copfilm von Don Siegel aus dem Jahr 1971? Clint Eastwood schaffte seinen Sprung aus dem Wilden Westen hinein in ein modernes und dynamisch gedrehtes San Francisco als Antiheld Harry Callahan.

Seine Magnum wurde sein Markenzeichen.

Ehrfürchtig blicken wir in den Lauf seiner Waffe, wenn er fragt „Do you feel lucky? Well, do you, punk?“ und seine buschigen grünen Augenbrauen passend zu den grünen Haaren uns beeindrucken, bevor er von klobigen Gegnern mit Netzen beworfen wird und orientierungslos durch eine Stadt läuft... so ist es zumindest, wenn man die Filmvorlage mit dem NES-Spiel aus dem Jahr 1990 vermischt. 

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bluClownTown (2016)

Regie: Tom Nagel

Ko-Produzent: Robert Kurtzman

Darsteller: Brian Nagel, Lauren Compton,
Andrew Staton, Katie Keene

Ab 3. Oktober auf DVD/BluRay

Zwei Twentysomething Pärchen auf dem Weg zu einem Country-Konzert werden, irgendwo im tiefsten Süden der USA, in eine unheimliche Kleinstadt gelockt, in der einige als Clowns geschminkte Psychopathen das Ruder übernommen haben und sich mit dem Abschlachten diverser Touristen beschäftigen.

ENDE

Na gut, ein bissken mehr hab ich noch zu sagen, also weiterclicken. :)

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coverKrieg im Weltenraum (1959)
Uchû daisensô

Regie: Ishirô Honda

Spezialeffekte: Eiji Tsuburaya

Musik: Akira Ifukube

Darsteller: Ryô IkebeKyôko Anzai

Ab 18. August als Nummer 8 der 
“Rache der Galerie des Grauens”
von Anolis


 

In „Krieg im Weltenraum“ geht es, was speziell in Bezug auf die sonstigen Betitelungen von TOHO-Filmen in Deutschland überraschend ist, um einen Krieg im Weltraum. Böse Ausserirdische vom Planeten Natal (hmmmh, ein Schelm wer hier an Geburt denkt) haben eine Basis auf dem Mond errichtet und starten von dort aus zerstörerische Angriffe auf die Erde.

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