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In dieser Rubrik präsentiert uns Christian Jürs (cjuers@gmx.de) Kritiken vergessener Perlen der 80er Jahre.
Gutes, Schlechtes, Wildes und Absurdes - alles ist erlaubt - nur Langeweile nicht. 

Bewertung: 0 / 5

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rsc07Return to Sleepaway Camp (2008)



Regie: Robert Hiltzik

Darsteller: Vincent PastorePaul DeAngelo,
Isaac HayesFelissa Rose

Ach, was war das letzten Sommer schön. Ich konnte mich um all die Kultkiller kümmern:

Jason, Cropsy, Angela.... hust... ja, auch um den „Herrn“ Angela, der (!) im ersten Teil der Sleepaway Camp-Saga auf Beutezug ging. Gespielt wurde dieses Zwitterwesen von Felissa Rose, die eigentlich ganz süß ist und hoffentlich keinen Schniedel in der Büx versteckt hält. Frau Rose nahm allerdings kurz nach ihrem „Durchbruch“ eine längere Schauspielpause (Schauspiel müsste man eigentlich auch in Anführungsstriche setzen, diese waren allerdings bereits aufgebraucht) und wurde von Pamela Springsteen, der Schwester vom Boss, in den Teilen 2 und 3 ersetzt. Es sollte noch ein weiteres Sequel namens Sleepaway Camp IV: The Survivor folgen. Doch „leider“ (ich kann nicht anders) blieb dieses Meisterwerk der Horrorkunst unvollendet und wurde schließlich 2012 mit Archivmaterial aus den anderen Filmen zu einem unerträglichen Brei zusammengeklöppelt.

rsc02Doch bereits im Jahre 2008 - zum 25 jährigen Jubiläum des Originals - meldete sich Regieikone Robert Hiltzik mit diesem direkten Sequel zu der Nummero Uno zurück. Und somit auch zu seiner zweiten Regiearbeit ever.

Fleißiges Kerlchen.

Springsteens Eskapaden ignoriert der Meister im Übrigen komplett, was eigentlich schade ist, waren diese Teile doch wenigstens unterhaltsam.

Ich weiß noch genau, dass ich mich letztes Jahr noch schwer tat und mich erfolgreich gegen eine Rezension des finalen (?) Wegschlafstreifens wehren konnte. Doch vor einigen Wochen meinte Victor: „Guck Dir den nochmal an. Der ist klasse. Als sei er in den 80ern gedreht worden.“

Naja, dann bleibt mir wohl nix anderes übrig. Victor vertrau ich blind.

rsc05Und so sind wir diesmal zu Besuch in Camp Manabe – einem Camp, ganz in der Nähe des damaligen „Camps des Grauens“ (da sind die „“ wieder) Arawak, was dreißig Jahre später auch immer noch im Gedächtnis der Campleiter feststeckt. Doch dieser Ort ist etwas ganz besonderes: Ein Feriencamp, ausschließlich mit Arschlöchern gefüllt.

Im Ernst, wir beobachten zunächst eine Horde Kids, die ihre Abgase anzünden. Total crazy, diese Jugendlichen. Als allerdings Alan (Michael Gibney) „mitspielen“ möchte (wieviele Tüdelchen sind eigentlich Weltrekord?), ist der Ofen aus. Alan ist ein dicker, zurückgebliebender Junge mit schmutzigem T-Shirt (welches er im Film nie wechselt!) und Hang zur Aufdringlichkeit. Gleich bei diesem ersten Auftritt wünscht man dem freundlichen Gesellen nur das Allerherzlichste, nämlich einen baldigen Leinwandtod um ihn nie wieder ertragen zu müssen.

Doch es kommt ganz anders, denn Alan wird von so ziemlich allen Anwesenden im Camp gehänselt. Ja, regelrecht gequält. Auch einige der Campangestellte gehören zu den Übeltätern.

rsc03Nun sollte man als Zuschauer wohl Mitleid mit dieser erbärmlichen Kreatur haben, funktioniert aber nicht. Als Täter kommt unser Dickerchen übrigens auch nicht in Frage, denn sobald das Morden beginnt, sehen wir immer eine schwarzgekleidete Gestalt, deren Körperform auch nicht die Spur der von Alan ähnelt. Trotzdem gerät er natürlich in Verdacht, sobald die ersten Leichen auftauchen.

Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg und wir müssen erbärmliche Teenagerbratzen ertragen, die wirken wie die „Light“-Variante (erwähnte ich die Anführungsstriche?) einer Tromaproduktion, die American Pie parodieren möchte. So gibt es sowohl einen Stiffler- als auch einen Sherminator-Lookalike, die Alan einen Kuhscheisse-Joint anbieten. Irre lustig die beiden und immer wild am grimassieren.

Doch auch die anderen Teenies neigen dazu, Alan das Schmuddelkind zu drangsalieren. Höhepunkt ist zweifelsohne das Häuten seiner geliebten Frösche.

Echte Schätzchen also, die hier vom Killer entsorgt werden.

Und dabei geht der Film sogar recht originell zu Werke. Da werden Menschen mit Benzin gefüttert, männliche Geschlechtsorgane per Jeep abgerissen (!!!) oder einfach ein Holzpflock durch den Schädel gerammt.

Einzig Ronnie (Paul DeAngelo), der bereits im Original mit dabei war, hat den Durchblick:

rsc04ANGELA IST ZURÜCK!

Diese Botschaft überbringt er dem Zuschauer mit allerfeinstem Overacting, welches sein Schauspiel aus Nummer eins oscarreif wirken lässt.

Doch das ist alles nichts gegen die Figur des Sheriffs...lasst Euch überraschen.

Als Chefkoch darf dann auch noch Isaac Hayes kurz vorbeischauen. Einen tieferen Sinn hat sein Auftritt allerdings nicht. „Grandiose“ letzte Filmrolle des Musikers (Oops, i did it again, baby.).

Alles in allem ein höchst belangloses, ja, ärgerliches Machwerk.

Die Effekte gehen weitestgehend in Ordnung, bis auf eine CGI-Explosion, die hier so gar nicht herein passen will, ja, deplaziert wirkt.

Und Titten gibt’s auch nicht. Ernsthaft, der Film ist total Nippelbefreit. Was ist denn das für ein Slasherfilm?

RSC01Wie bereits beim ersten Teil hat auch dieser Film kein richtiges Ende und so werden wir wohl weitere 25 Jahre warten müssen, bis Angela dann mit dem Rollator zurückkehrt. 2033 dürfte es soweit sein.

Ich jedenfalls wünsche mich zurück zum Crystal Lake.

Danke Merkel.

Danke Victor.

 

Fazit:

Viel Lärm um nichts in diesem späten Sequel voller Unsympathen. Das Fehlen einer Identifikationsfigur gibt diesem Werk den Todesstoß. Ich bin froh, dass ich den Film hinter mir habe.

Chrischi

 

ÜBRIGENS:
Wer es bis zum Ende aushält, bekommt den besten Splattereffekt nach dem Abspann serviert.

 

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A Monster calls (2016)
Sieben Minuten nach Mitternacht

Regie: J.A. Bayona

Buchvorlage/Drehbuch: Patrick Ness

Musik: Fernando Velázquez

Darsteller: Lewis MacDougallSigourney Weaver,
Felicity JonesLiam NeesonGeraldine Chaplin

ab 19.Oktober auf BluRay/DVD

 

Dieser Film stellt mich auf eine harte Probe, denn wie soll ich eine Kritik zu etwas schreiben, dass ich für den besten Film des letzten Jahres halte.

Also gebe ich Euch im folgenden Artikel nur ein paar (spoilerfreie) Fakten mit an die Hand und bitte Euch ganz einfach ins Kino zu gehen.

Ihr werdet es nicht bereuen. 

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
A
ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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Blade Runner 2049 (2017)


Regie: Denis Villeneuve

Kamera: Roger Deakins

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Darsteller: Harrison Ford, Ryan Gosling,
Jared Leto, Ana de Armas

 

Da heute alle Horrorsites dem Datum geschuldet nur über Jason und Co., bzw. sonstige Slasher berichten werden, ist es klar, dass EVIL ED hier einen anderen Weg geht.

Christopher hat für Euch das Sequel des Jahres gesichtete und wird versuchen Euch mit seiner Kritik zu überzeugen, dass ihr die begrenzte Zeit, die dieses visuelle Meisterwerk noch läuft, nutzt, um ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

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Funhouse (1981)
Das Kabinett des Schreckens

Regie: Tobe Hooper

Drehbuch: Lawrence Block

Darsteller: Elizabeth Berridge,
Shawn CarsonHerb Robins

 


Die Arbeiten des kürzlich verstorbenen Tobe Hooper waren nicht immer unumstritten.

"Funhouse" war (noch vor Poltergeist) ein erster Versuch sich vom Bad Boy-Image zu lösen und etwas "mainstreamiger" zu werden. Trotzdem enthält der Film noch viele Elemente, wie man sie nur in einem Hooper Film findet.

 

Bernd hat die flotte Geisterbahn nochmals besucht...

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Within (2016)

aka Crawlspace

Regie: Phil Claydon

Drehbuch: Gary Dauberman

Darsteller: Michael VartanErin MoriartyNadine VelazquezJoBeth Williams

ab 12. Oktober auf DVD/BluRay

 

Spielberg City USA – eine junge Familie, bestehend aus Vater John (Michael Vartan), Mutter Melanie (Nadine Velazquez) und der 16-jährigen Hannah (Erin Moriarty), bezieht ihr neues Domizil in der „Evergreen Terrace“ oder „Two Pines“. Töchterlein verbüßt gerade noch einen vierwöchigen Hausarrest, da sie ihre heimliche Abschiedsparty in der alten Wohnung ein wenig übertrieben hat. Zumindest scheint der Hausfrieden ansonsten ganz in Ordnung zu sein, was man vom Frieden im neuen Haus nicht gerade sagen kann.

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Child's play 3 (1991)
Chucky 3


Regie: Jack Bender

Drehbuch: Don Mancini

Darsteller: Justin Whalin,
Jeremy Sylvers, Brad Dourif


Bei seinem dritten Auftritt hatte Chucky schon einiges von seiner ursprünglichen Faszination verloren und so ent"puppt" sich der Film als eine nette Routineangelegenheit ohne bleibende Werte.

Frank hat für uns trotzdem nochmal einen Blick riskiert...

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