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In dieser Rubrik präsentiert Euch Victor Grytzka in loser Folge Perlen der Filmgeschichte, die entweder dem Kollektivbewußtsein verloren gingen oder immer noch nur ein Schattendasein auf Magnetband fristen. Wie der Titel schon sagt sind es natürlich ausschließlich Werke, deren Qualität sich nicht an den eingespielten Dollars messen läßt. Viel Spass:

vlcsnap 2017 04 11 22h20m06s752Fatherland (1994)

Vaterland

 

Regie: Christopher Menaul

Darsteller: Rutger Hauer,
Miranda Richardson, John Woodvine

Romanvorlage: Robert Harris

 

 

 

Seit 6. April im Handel - auf 2000 Exemplare limitiert

 

Manchmal kommt es vor, dass ich schon bei Ankündigung eines Titels ein Release kaum noch abwarten kann. Schröder Media schlägt mal wieder zu und hat mir dieses mal eine besonders große Freude gemacht. Am 6. April erschien mit dem Thriller „Vaterland“ ein Titel, der bisher offiziell nur auf VHS und als gebranntes Bootleg zu horrenden Preisen zu bekommen war.

Doch „Vaterland“ ist nicht nur ein von HBO produzierter TV-Film, nein, er basiert auf dem gleichnamigen Roman des genialen Autors Robert Harris. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe, dies aber auf Anraten unseres Redaktionsmethusalem Dia alsbald nachholen werde. Eine Notiz in meinem Hausaufgabenheft ist bereits gemacht.

vlcsnap 2017 04 11 22h26m09s567Lange Rede, kurzer Sinn – worum geht es in „Vaterland“? Berlin, Hauptstadt von Germania, im Jahre 1964. Der 75. Geburtstag des Führers, Adolf Hitler, steht ins Haus. Als besonderer Gast ist US-Präsident Kennedy geladen, der mit Hitler in Verhandlung treten soll, um den kalten Krieg zwischen beiden Nationen zu beenden. Dieses Ansinnen ist nicht ganz uneigennützig, denn die Amerikaner sollen die Nationalsozialisten im immer noch andauernden Krieg gegen die Sowjetmächte unterstützen. Weltoffen gibt sich das dritte Reich, lädt gleich noch eine Gruppe amerikanischer Reporter dazu ein, gibt sich tolerant und inszeniert sich selbst mit dem nötigen Pomp.

Allerdings überschatten vermeintliche Selbstmorde ehemaliger Nazigrößen das bevorstehende Ereignis. Man betraut den SS Sturmbannführer Xavier März mit den Untersuchungen. Als er auf einige Ungereimtheiten stößt übernimmt die Gestapo den Fall. Just in diesem Moment taucht eine amerikanische Reporterin mit brandheißen Informationen über die Vergangenheit der Nazis auf, welche sie von einem Insider bekommen hat. Nun müssen die Beiden zusammenarbeiten, denn sie müssen nicht nur eine Verschwörung aufdecken sondern auch ihr eigenes Leben schützen.

„Vaterland“ begeistert mich immer wieder. Schon als ich den Film in den 90ern im Fernsehen gesehen hatte, packte mich die gesamte Inszenierung sofort. Wirkt Germania in den ersten paar Minuten noch befremdlich, so nimmt man es nach der ersten halben Stunde als selbstverständlich hin. Das Szenario ist mit so viel Liebe zum Detail inszeniert dass man sich sagt: „Ja, so wäre es sicherlich gekommen wenn wir gewonnen hätten.“

Ist dieser Aspekt schon Grund genug sich dieses Meisterwerk anzuschauen, so gibt es obendrauf noch eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren. Diese langweilt zu keiner Zeit und zeigt eine gekonnte Mischung aus Propaganda, Verblendung, Kritik und Spannung. Ein optisch und (fiktiv) geschichtlich interessantes Utopia, in dem die „Herrenrasse“ ihr Netz bis zum Äußersten weiter spinnt. Und jeder der Germanen ist darin nur eine weitere Beute für die Mächtigen Propagandisten.

vlcsnap 2017 04 11 22h21m48s522„Vaterland“ ist wieder das perfekte Beispiel für eine „schwierige“ Review. Allzu viele Details darf man nicht verraten, da man sonst schnell in die Spoilerecke rutscht. Doch eines kann ich sagen – diesen Film sollte man definitiv einmal gesehen haben! Starke Darsteller runden den durchweg positiven Gesamteindruck ab. In der Hauptrolle hätte man sich keinen besseren wünschen können als Rutger Hauer – ein wahrer Charakterdarsteller.

Schröder Media präsentiert uns den Film im original Bildformat (1,33:1) und mit Stereoton (DD 2.0) in deutscher und englischer Sprache. Kein Grund zu meckern, denn der Film wurde für die damals üblichen 4:3 Formate gedreht. Als Master diente (vermutlich) die letzte Abtastung von HBO, diese besticht durch ein ausreichend sauberes und klares Bild mit leichter Körnung, neigt allerdings zu Bewegungsunschärfe. Die Tonspuren sind sauber und klar verständlich, allerdings sind die Bässe etwas dünn.

vlcsnap 2017 04 11 22h24m58s890Alles in Allem aber kein Grund zu meckern. Die Scheibe von Schröder Media ist Pflicht, denn die alte VHS und das Börsenbootleg können der aktuellen Veröffentlichung nicht das Wasser reichen. Interessenten sollten allerdings schnell zuschlagen - „Vaterland“ ist auf 2000 Exemplare limitiert. Dabei handelt es sich nicht um eine Scheinlimitierung, wie man sie zum Beispiel von Hartboxen / Steelbooks etc. kennt, nein, Schröder Media hat es mir bestätigt – wenn weg, dann weg! Es wird (vorerst) KEINE Nachpressung geben! Also, schnell unten auf den Link klicken noch ein Exemplar sichern!

Vielen Dank an die Damen und Herren bei Schröder für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Victor

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Hp News

 dries

I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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STvposter

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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harry cover

EVIL ED spielt:
Dirty Harry (NES)

(aka Dirty Harry – The war against Drugs)
1990, Mindscape

 

 

Wer kennt und liebt ihn nicht, den ikonischen Copfilm von Don Siegel aus dem Jahr 1971? Clint Eastwood schaffte seinen Sprung aus dem Wilden Westen hinein in ein modernes und dynamisch gedrehtes San Francisco als Antiheld Harry Callahan.

Seine Magnum wurde sein Markenzeichen.

Ehrfürchtig blicken wir in den Lauf seiner Waffe, wenn er fragt „Do you feel lucky? Well, do you, punk?“ und seine buschigen grünen Augenbrauen passend zu den grünen Haaren uns beeindrucken, bevor er von klobigen Gegnern mit Netzen beworfen wird und orientierungslos durch eine Stadt läuft... so ist es zumindest, wenn man die Filmvorlage mit dem NES-Spiel aus dem Jahr 1990 vermischt. 

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bluClownTown (2016)

Regie: Tom Nagel

Ko-Produzent: Robert Kurtzman

Darsteller: Brian Nagel, Lauren Compton,
Andrew Staton, Katie Keene

Ab 3. Oktober auf DVD/BluRay

Zwei Twentysomething Pärchen auf dem Weg zu einem Country-Konzert werden, irgendwo im tiefsten Süden der USA, in eine unheimliche Kleinstadt gelockt, in der einige als Clowns geschminkte Psychopathen das Ruder übernommen haben und sich mit dem Abschlachten diverser Touristen beschäftigen.

ENDE

Na gut, ein bissken mehr hab ich noch zu sagen, also weiterclicken. :)

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coverKrieg im Weltenraum (1959)
Uchû daisensô

Regie: Ishirô Honda

Spezialeffekte: Eiji Tsuburaya

Musik: Akira Ifukube

Darsteller: Ryô IkebeKyôko Anzai

Ab 18. August als Nummer 8 der 
“Rache der Galerie des Grauens”
von Anolis


 

In „Krieg im Weltenraum“ geht es, was speziell in Bezug auf die sonstigen Betitelungen von TOHO-Filmen in Deutschland überraschend ist, um einen Krieg im Weltraum. Böse Ausserirdische vom Planeten Natal (hmmmh, ein Schelm wer hier an Geburt denkt) haben eine Basis auf dem Mond errichtet und starten von dort aus zerstörerische Angriffe auf die Erde.

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