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Kedi
Von Katzen und Menschen
(2016)
Regie:

Ab heute im Kino

 

 

 

 

Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe

Rainer Maria Rilke

 

 

kedi03Egal in welcher Metropole der Erde man lebt, einen Touristen erkennt der heimische Stadtmensch sofort. Touristen machen schließlich regelmäßig durch besonders dämliches Verhalten auf Ihre Anwesenheit aufmerksam. Während Sie in New York sind vergessen Touristen, vor lauter Staunen ob der riesigen Straßenschluchten, über die grüne Ampel zu gehen. Das findet der New Yorker, je nach Tagesform, dann drollig oder belästigend. Gerne auch fahren Touristen besonders langsam durch den Kreisverkehr am Arc de Triomphe und glauben weiterhin der Kölner Dom wäre in einem einzigen Foto festzuhalten. In der Türkischen Hafenstadt Istanbul ist ein Tourist derjenige, der nach der Herkunft der allgegenwärtigen Katzen fragt.

Vermutlich gibt es an keinem Ort dieses Planeten mehr freilebende Katzen als in Istanbul. Die genaue Anzahl ist zwar unbekannt, aber die Straßentiger sind scheinbar überall anzutreffen. Sie sitzen auf Dächern und Markisen, lassen sich allerorts von Menschen füttern, umkämpfen Ihr Revier und sonnen sich auf dem Gehsteig. Man behauptet die längste Geschichte der Stadt würden nur die Katzen kennen, da Sie schließlich schon immer dort gelebt hätten. Ihrem Verhalten nach zu Urteilen wissen die Katzen um diesen Umstand. Das moderne Istanbul mag heutzutage manchmal umkämpft wirken, aber in Wahrheit gehört die Stadt in erster Linie den Katzen.

kedi01Im Jahr 2016 hat die türkische Regisseurin Ceyda Torun eine Dokumentation über diese Könige der Hafenstadt gedreht, welche diese Woche nun auch in deutschen Kinos anläuft. Kedi dokumentiert dem Alltag sieben unterschiedlicher Straßenkatzen. Dank einer, speziell für diesen Film angefertigten Kamerahalterung, folgt man den Tieren auf Augenlevel, während Sie Jagen, Schlafen, Ihren täglichen Patrouillen nachgehen und sich durch Ihre wohlerzogenen Menschen füttern lassen. In diesen Filmstellen zeigt sich, wie der geneigte Katzenhalter ohnehin zu berichten weiß, dass jede Katze einen völlig anderen Charakter an den Tag legt. Es gibt sich ständig prügelnde Draufgänger, ebenso wie sanft miauende Tollpatsche, elegante Damen und biestige Hofherrinnen.

Die Katzen sind in Ihrer Art genauso unterschiedlich wie die Menschen, von denen Sie sich füttern lassen. Man möchte, aufgrund der emanzipierten Lebenssituationen der stadteigenen Felis silvestris catus , übrigens weniger von Haltern als von Bekannten sprechen. Bei diesen Bekannten der Katzen zieht sich das Spektrum, ähnlich Ihrer vierbeinigen Konterparts, vom etwas ungeschliffenen Fischer zur zierlichen Künstlerin.

kedi06Istanbul ist eine Stadt voller Ambivalenz. Seit Jahren gefangen in einem Limbo aus Tradition und Moderne, Kunst und Gewalt, Freundschaft und Polemik. Freilich finden sich hier die verschiedensten Menschen. Diverse Hintergründe, Lebenswege, politische Ansichten und Religiöse Überzeugungen. So ist Sie nun mal, die Welt. Leider leben wir in Zeiten, in denen uns diese Ungleichheiten ständig vor Augen geführt werden. Manchmal scheint es, als würden wir nie wieder Zeiten ohne den ständigen Diskurs erreichen können. Und gerade in einer solchen Stadt wie Istanbul, möchte man sich die Situation gar nicht vorstellen. Vielleicht belegt Kedi, der passender Weise auch über YouTube Red angeboten wird, einfach nur die gängige Theorie, dass jeder Mensch Katzenvideos mag.

Eine Katze interessiert es nicht welche Farbe deine Haut hat, ob du Konservativ oder Liberal bist, ob du viel oder wenig Geld hast und schon überhaupt nicht welcher Religion du angehörst. Eine Katze interessiert eigentlich nur ob ein Mensch nett zu Ihr ist. Wir können viel von Katzen lernen. Wahrscheinlich waren Sie schon lange vor uns an jeden Ort.

kedi04Kedi ist eine wunderschön gefilmte kleine Dokumentation mit viel Herz sowie wundervollen Aufnahmen von Tieren, Menschen und einer wirklich traumhaft schönen Stadt. Da ich jedoch vermute, dass diese Bilder einen Teil Ihrer Wirkung bei mangelnder Größe verlieren, würde ich allerdings nicht den Konsum via YouTube Red empfehlen. Sollte man nicht die Möglichkeit zum Kinobesuch haben, sollte man zumindest die BluRay abwarten.

Sehenswert ist der Film allerdings in jedem Fall.

Kommt für die Katzen, bleibt für die Menschen.


Trashbox

 

 

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Hp News

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Doghouse (2009)

Regie: Jake West

Darsteller: Danny Dyer
Noel ClarkeEmily Booth

 

Aus dem "Muss ich mal wieder gucken"-Stapel gefischt

Eine Gruppe echter englischer Kerle plant ein Wochenende fernab ihrer Lebensgefährtinnen, um einem von ihnen, der gerade in Scheidung lebt, zu zeigen, das es auch noch andere weibliche Wesen gibt. Was bietet sich da eher an, als eine Reise nach Moodley, einen kleinen Dorf irgendwo im Nichts in dem es einen Frauenüberschuß von 4:1 gibt.

Leider gibt es da ein kleines Problem, denn bedingt durch ein geheimes Regierungsexperiment sind alle Frauen in Moodley zu blutdurstigen und fleischhungrigen Zombies geworden und haben bereits beim Eintreffen unserer Nichthelden die männliche Population des Dorfes auf genau 1,5 reduziert.

 

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Wrecker (2015)




Regie: Michael Bafaro
Darsteller: Anna Hutchinson, Andrea Whitburn

Ab 5.Oktober auf DVD/BluRay



Au weiah. Mit Wrecker kommt mal wieder ein Remake von Spielbergs "DUELL" auf uns zu. Natürlich kann es mit dem Klassiker nicht mithalten, aber dass man aus einer solch tollen Idee solch einen Rohrkrepierer basteln kann ist auch schon fast sowas wie Kunst.

Baddie oder einfach nur mies?

Christopher hat sich das mal angesehen...

 

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Shin Godzilla (2016)

Godzilla Resurgence

Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi

 

Darsteller: Hiroki Hasegawa,
Yutaka Takenouchi, Satomi Ishihara

 

 


"Shin Godzilla" spaltet die Fanlager - dem einen ist zu viel Gelaber im Film, dem anderen gefällt es nicht das Godzilla "realistisch" dargestellt wird. Mal ist er zu düster, mal zu ironisch.

Trashbox mag den Film und
bringt Euch nahe warum...

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I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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