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Intellektuelle und ihr Publikum
Ein Rant von Bernd Breidendroich

 

 

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Crash“ (1996) Bug“ (2006) Inland Empire“ (2006) Eyes wide Shut“ (1999)

 

David Cronenberg, William Friedkin, David Lynch, Stanley Kubrick.

Was haben diese 4 Regisseure gemeinsam?

Sie sind weltberühmt und haben entweder einen Meilenstein im Genre Horror gemacht oder sind durch eine ganze Reihe solcher Filme mit dem Genre verlinkt. Zudem hat jeder den einen oder anderen Film in einem anderen Genre gedreht.

Wenden wir uns den Filmen zu. Nicht jeder wird alle kennen oder gar gesehen haben, wer schon wegen dem Namen des Regisseurs sich den Film trotzdem ansieht, kann bisweilen feststellen, dass das keine so gute Idee gewesen ist. Gerade die 4 oben haben 100prozentig ihre Fans, aber garantiert auch eine ganze zusätzliche Schar verschreckter oder verärgerter Zuschauer hinterlassen. Zu letzteren gehöre ich, selbst dieser Artikel lässt meine Hände nicht fliegen (wie auch im „Ein Finger System“ …. ) und meine Imagination behauptet müde zu sein.

Weiche von mir, schwacher Körper und zwar gestern !

eyes05Ein Regisseur kann ja nun verfilmen was er will, soweit die Geldgeber hinter ihm stehen, bei William Friedkin bin ich mir nicht sicher, ob er diesen Film mit ganzem Herzen machen wollte, eventuell war die Alternative gar keinen zu machen …. Die anderen 3 sind mir derart mit ihren Macken bekannt, das ich zu 99% sagen kann, JA – diese Jungs sind so drauf und wollten das machen.

Ich werde niemanden mit der Handlung dieser Filme nerven, sowas kann man bei WIKI nachlesen, es sind nur eben Filme, die sich nur wenige aus Spass ansehen, „Kopfkino“ oder „verkopftes Kino“ …

Der einzige Film, dessen Einspielergebnis an der Kasse einigermaßen hoch gewesen ist, war „Eyes wide Shut“, der hatte ja auch noch Tom Cruise und Nicole Kidman zu bieten. Einige Leute waren schon damit zufrieden, andere waren nur wegen der nackten Nicole im Kino, zudem musste jeder Kritiker und Filmfan, der mitreden wollte, dieses Ding schon gesehen haben.

Hiermit hänge ich die anderen 3 Regisseure mal ab, ist leichter sich mit dem bekanntesten Langweiler anzulegen, die anderen 3 könnten noch ungewollt einen Mitleidsbonus bekommen. Wer gerade Granatwerfer in meine Richtung justiert, mit „Ist-Kunst-Junge“ geladen, wieso muss Kunst den langweilig sein ?

Schon mal was von „Uhrwerk Orange“ / „Die Fliege“ / „Lost Highway“ / „French Connection“ gehört ….

Was vor / während / nach einem Film passiert muss ja nicht immer was mit dem Film an sich zu tun haben  

IRRTUM ! Hat es doch !

eyes02Was ist exakt die Handlung von „Eyes wideShut“ ? Also nebenbei betrachtet is det en äh „Misterythriller“, nich

Nun, ein historischer Bogen ist gleich 2 Mal vorhanden. Die Vorlage ist Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“, spielt ca. 100 Jahre früher in Europa, also eine Eins zu Eins Verfilmung wie bei „Uhrwerk Orange“ ist es nicht. Die Handlung ist trotz enormer Länge (für mich) einfach: Normaler Mensch - männlich - gerät aus Versehen ins Treiben einer „geschlossenen Gesellschaft“ und deren Gelüste. Am Schluss vergisst ers wieder, weil Nicole Kidman (Originalton) ans „Ficken“ denkt. Noch 100.000 Zuschauer mehr ….

Das war alles? Nein, denn was diese Geheimgesellschaft so treibt, konnte man wesentlich detaillierter 1974 in dem französischen Film „Die Geschichte der O“ (Reale Version vom 50Shade – Müll) sehen, garniert mit Corinne Clery (späteres 007 – Girl in „Moonraker“) und Udo Kier. Und das ist kein Zufall, unklar ist nur ob Kubrick das nun wusste, oder diese Einflüsse aus seinem Stab, der immer um den Meister herum wimmelte, stammten !

Vergleich der beiden Filme - „Die Geschichte der O“ hat zwar keine Aussage über den S/M – Sex und wieso man sowas nun betreibt, aber Leute :

Er ist wesentlich unterhaltsamer.

War es das, zum ersten?

Okay, zum Zweiten...

eyes03Yuff, zum 2ten :

Als „Eyes wide Shut“ gedreht wurde, rasten drei Schnellzüge mit super Ego und „Perfektionswahn“ aufeinander zu: Das trifft auf Kubrick, Cruise und Kidman zu 99 bis 100% zu.

Ergebnis: Die Dreharbeiten dauerten 18 Monate. Ich sehe Kubrick gerade vor mir, wie er eine eher unwichtige Szene 80 mal gedreht hatte und Tom meinte, das ginge doch noch besser…

Als der Film geschnitten und bearbeitet war verstarb Stanley Kubrick. Auch wenn mans gerne macht, Arbeit bleibt Arbeit und ist nun mal oft „Stress“!

Tom Cruise und Nicole Kidman liessen sich scheiden. 75% des Tages aufeinander im Schneideraum hocken, vermutlich für Monate…

Kubrick hätte auch 80 werden können und noch 2 bessere Filme machen. Ja, ich weiss. Hätte, könnte, vielleicht usw.

Scheiss der Hund drauf.

Ultrafans gerade dieses Films kann ich versichern: Leute, von Michael Bay mag ich nur „Bad Boys 2“, aber den hab ich lieb.

Und zwar mehr als die 4 Filme vom Anfang, die meinen Nerven nicht gut taten.

Das musste mal gesagt werden.


Bernd Breidenbroich

 

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Hp News

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Thor: Ragnarok (2017)
Thor – Tag der Entscheidung

Regie: Taika Waititi

Darsteller: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston,
Cate Blanchet, Jeff Goldblum,
Anthony Hopkins, Mark Ruffalo


Man hätte ihn auch den "Thor/Hulk" oder "Thor/Loki"-Film nennen können. Mit "Thor: Ragnarok" startet zu Halloween ein Marvelfilm in unseren Kinos, der sich als eine Mischung aus schenkelklopfender Komödie und Buddy-Film entpuppt und in beiderlei Richtung alles richtig macht.

Falls ihr noch keine Tickets habt - jetzt vorbestellen, es lohnt sich...

 

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Mark Strong

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Frank widmet dem großen Italiener mit der seltsamen Filmografie einen kleinen Nachruf.

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Mark Strong

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Kingsman: The golden Circle (2017)


Regie: Matthew Vaughn
Darsteller: Taron Egerton, Colin Firth, Mark Strong


Man glaubt es kaum, aber der zweite Film über den "Kingsman" der "Kingsmen" legt in jeglichen Belangen noch eine Schippe drauf.

Warum das funktioniert, obwohl es eingentlich nicht dürfte (siehe "John Wick 2") versucht Trashbox zu ergründen.

 

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posterWestworld (2016, TV)
Staffel 1 – Das Labyrinth

10 Episoden – ca. 600 Minuten

ab 23. November auf DVD/Blu
jetzt bei SKY


TV-Serien nach erfolgreichen Serien sind in Mode. Meist aber reicht der Plot des zugrunde liegenden Werkes nicht aus, um 10 und mehr Stunden zu füllen.

Da gilt es dann andere Wege zu gehen und "Westworld" macht das auf eine sehr geschickte Weise. Einerseits haben wir es somit mit einer - sehr gelungenen - Forsetzung zu tun, auf der anderen aber auch mit einer sich höchst modern anfühlenden Serie, in der der Mensch (ob echt oder künstlich) im Mittelpunkt steht.

 

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A Monster calls (2016)
Sieben Minuten nach Mitternacht

Regie: J.A. Bayona

Buchvorlage/Drehbuch: Patrick Ness

Musik: Fernando Velázquez

Darsteller: Lewis MacDougallSigourney Weaver,
Felicity JonesLiam NeesonGeraldine Chaplin

ab 19.Oktober auf BluRay/DVD

 

Dieser Film stellt mich auf eine harte Probe, denn wie soll ich eine Kritik zu etwas schreiben, dass ich für den besten Film des letzten Jahres halte.

Also gebe ich Euch im folgenden Artikel nur ein paar (spoilerfreie) Fakten mit an die Hand und bitte Euch ganz einfach ins Kino zu gehen.

Ihr werdet es nicht bereuen. 

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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MLposter

Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
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ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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