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a5 01

Alien: Covenant (2017)

Regie: Ridley Scott


Darsteller: Michael Fassbender,

Danny McBride, Katherine Waterston


 

Leider im Kino

 

Neill Bloomkamp? I don´t give a shit.“
Ridley Scott über den geplanten Alien 5

 

Es hätte so schön sein können.

Neill Blomkamp hatte die Idee, das Ende von Aliens - Die Rückkehr zu retten und damit den desolaten Alien 3, von dem sich Herr Fincher zu recht distanziert, vergessen zu machen.

Ich weiß, ich setze mich einem Shitstorm aus wenn ich behaupte, dass alles, was dieses Franchise nach 1986 hervorgebracht hat, irgendwo zwischen belanglos und scheiße hin und her schwankt.

Und ja, auch das vom Großmeister persönlich hingerotzte Prequel Prometheus - Dunkle Zeichen macht da keine Ausnahme.

Klar, optisch war dem Machwerk nichts vorzuwerfen. Und die Idee, der Schöpfungsgeschichte der Menschen auf den Grund zu gehen, hatte nichts verwerfliches an sich. Doch Reißbrettcharaktere und dümmliche Verhaltensweisen eben dieser machten es einem nicht leicht, den Film zu mögen. Auch der erzwungene Zusammenhang mit dem Ur-Film im Finale machte den Kohl nicht fett.

Und dann?

Dann wetterte Herr Scott mehrfach, dass Alien würde ihn langweilen und bekäme im nächsten Film keinen Platz eingeräumt. Was daraus wurde, wissen wir jetzt alle: Alien: Covenant – Regie: Ridley Inkonsequent Scott

a5 03Und wenn ich jetzt behaupte, dass eben dieses neue Werk vom Meister Scott himself auch noch der schwächste Vertreter der Reihe ist, dann kann ich mich vor Morddrohungen wahrscheinlich demnächst nicht mehr retten.

Nein, das soll kein Scott-Bashing sein. Immerhin hat der Mann mit Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt die Reihe grandios gestartet. Den Michael Douglas -Thriller Black Rain zähle ich außerdem zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und Gladiator ist der beste Ralf Moeller-Film neben Hai-Alarm auf Mallorca .

Aber in den letzen Jahren konnten mich des Meisters Werke nur noch selten überzeugen. Einzig Der Marsianer - Rettet Mark Watney wusste zu gefallen.

Filme wie The Counselor hingegen waren eine wahre Katastrophe. Der hatte mit dem neuen Alien-Film auch noch den Hauptdarsteller gemeinsam: Michael Fassbender – ein Schauspieler, bei dem ich mich öfters gefragt habe, ob er überschätzt wird oder ob seine Rollenauswahl zuletzt einfach nur unglücklich war. Oder mochte irgendwer da draussen Assassin's Creed?

a5 08Hier darf er jedenfalls gleich zu Beginn in einer Pre-Prometheus-Sequenz seinem Schöpfer Peter Weyland (Guy Pearce) auf dem Klavier vorspielen, ihm Tee servieren und seinen Herrn an dessen Sterblichkeit erinnern. Ja, der David ist ein sympathischer Welcher. Und irgendwie weiterentwickelt als seine Nachfolger Ash und Bishop. Die Erwähnung der menschlichen Sterblichkeit und seiner Überlegenheit erklärt jedenfalls nur allzu billig, warum man den Nachfolgemodellen die Funktion des „Erschaffens“ genommen hat (wobei dies in den anderen Filmen eigentlich nie wirklich zur Sprache kam).

Dann springen wir ins Weltall, ein paar Jahre nach Prometheus - Dunkle Zeichen.

Wie im Ur-Klassiker bilden sich langsam die Titelbuchstaben, während das altbekannte Titelthema aus Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ertönt:

Kling Klong Kling Klong...

Endlich ein Hauch von Horror-Atmosphäre.

Wir befinden uns auf dem Kolonisationsschiff Covenant, an dessen Bord ein Unglück geschieht. Für den Captain kommt hierbei jede Hilfe zu spät.

Spoilerchen (markieren)

Ein Miniauftritt von James Franco, der wohl kurz vorbei geschaut hat, um Co-Star Danny McBride sein Gras zu liefern.

Wie es der Zufall will, fängt unsere Crew jetzt einen Funkspruch aus den Tiefen des Alls ab.

Dort, wo eigentlich kein Leben sein sollte.

a5 07Die Silhouette einer Frau summt „Country Roads“, ein Lied aus dem Jahr 1971 – ein unsterblicher Klassiker. Gott sei dank hat sie nichts aus dem Jahr 2071 gesungen, das Kinopublikum hätte den Song wohl kaum erkannt.

Natürlich macht sich unsere Crew, bestehend aus lauter austauschbaren, blassen Charakteren auf den Weg auf den nur wenige Wochen entfernten Planeten.

Richtig gelesen, austauschbar sind die Figuren. Lediglich der bereits erwähnte Mc Bride als Tennessee, ein Pilot mit Cowboyhut, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ansonsten kann man sich hinterher noch an Billy Crudup als ängstlichen Ersatzcaptain und Katherine Waterston als blassen Ripley-Ersatz erinnern. Alle anderen Figuren verblassen irgendwo in der Unendlichkeit des Alls.

Wobei, ein Bekannter ist auch noch da. Der Androide Walter, der ebenfalls von Fassbender dargestellt wird. Dieser wacht über die schlafenden Crewmitglieder. Allein. Das Wort „Back Up“ scheint in Zukunft kein Thema mehr zu sein.

Apropos Backup, speichern wir doch nur mal die ersten zehn Male, bei denen sich bei mir die Nackenhaare gesträubt haben:

Der Großteil der Crew landet nun mit dem Beiboot auf dem unerforschten Planeten, der laut Messung Erdatmosphäre haben soll (welch ein Zufall).

1.
Sollte man nicht trotzdem vorsichtshalber Raumanzüge tragen?
Vielleicht ist die Luft ja giftig.

2.
Warum landet man im Wasser, wenn drei Meter weiter das Ufer mündet? Damit die Stiefel nass werden oder damit irgendein Tentakelmonster kraftvoll zubeißen kann?

Doch es kommt noch besser. Zwei Crewmitglieder werden mit Alienfeinstaub infiziert und kotzen sogleich Blut:

3.
Sollte man die Quarantänevorschriften nicht beachten? Nööö...immer rein mit den Leuten in das gute Schiff.

4.
Wenn dann ein Alien aus dem Rücken eines Infizierten herausbricht, warum rutscht dann das Nicht-Infizierte-Crewmitglied auf der einzigen Blutlache weit und breit aus?

Kommt aber noch besser.

a5 05Unsere Crew findet David, der in einer Höhle haust, zusammen mit diversen Höhlenmalereien und der Leiche von Elisabeth Shaw, der irgendwas aus der Brust geplatzt zu sein scheint (Kling Klong Kling Klong). Jawoll, Noomi Rapace, die Hauptfigur aus dem Vorgänger, wurde offscreen gekillt. Das hat ja schon bei Alien 3 so prima geklappt. Warum also nicht?

David steht jedenfalls mit wallender Spät-Achziger-Sting-Mähne im Wind (ein Bart ist ihm nicht gewachsen). Vielleicht eine Anspielung darauf, dass Gordon Sumner einst Frankenstein spielte.

Und nun raten wir mal alle wer unsere geliebte Kreatur, den Xenomorph, erschaffen hat.

Taaa-Daaa-Daaa-Daaa... Kling Klong Kling Klong.

5.
Wie er das in einer Höhle ohne wissenschaftliche Ausrüstung geschafft hat, ist dem Drehbuch wurscht.

Er zeigt dem depperten Captain jedenfalls stolz die bekannten Eier.

6.
Da öffnet sich was und bewegt sich darin. Da schau ich doch gleich mal direkt rein.
Scheint ja ungefährlich zu sein.

Aber David ist auch an der Schere ein Zauberer.

7.
Er schneidet sich mit einer Gartenschere die Walter-Frisur.
Inklusive ausrasiertem Nacken – Udo Walz kann da noch was lernen.

8.
Niemand hinterfragt, warum er dies macht (ratet mal).

Ach ja, die Covenant kann unsere Überlebenden nicht retten, da ein Plasmasturm wütet.

9.
Drum herum fliegen kommt niemandem in den Sinn, obwohl bei unserer Bodencrew
gerade Sonnenschein herrscht
.

Ihr glaubt, dass war es an Schwachsinn? Einen hab ich noch.

In der wohl unerträglichsten Filmszene bringt David seinem Artgenossen Walter wortwörtlich die Flötentöne bei. Das hat einem Horrorfilm aus dem Alienfranchise definitiv noch gefehlt.

10.
Braucht man zum Flötenspiel nicht Lungenflügel? (Tüdelü Tüdelü)

a5 06Ich mag nicht mehr. Am Ende gibt’s noch etwas belanglose Alienaction, die diesmal übrigens aus dem Rechner stammt. Aber das ist heute ja nicht unüblich.

Den Schlusstwist wittert man dann noch zehn Meilen gegen den Wind.

Und so endet Alien: Covenant dann nach unendlich scheinenden 122 Minuten und das Publikum ist (zumindest vorerst) erlöst.

 

Ridley Scott? I don´t give a shit.“
Christian Jürs über das geplante dritte Alien-Prequel

 

 

Fazit:

Ridley, geh in Rente. Oder dreh kleine Filmchen. Aber lass um Gottes Willen Deine alten Meisterwerke in Ruhe.

Nostromo – Ende.

Chrischi

 

 

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A Monster calls (2016)
Sieben Minuten nach Mitternacht

Regie: J.A. Bayona

Buchvorlage/Drehbuch: Patrick Ness

Musik: Fernando Velázquez

Darsteller: Lewis MacDougallSigourney Weaver,
Felicity JonesLiam NeesonGeraldine Chaplin

ab 19.Oktober auf BluRay/DVD

 

Dieser Film stellt mich auf eine harte Probe, denn wie soll ich eine Kritik zu etwas schreiben, dass ich für den besten Film des letzten Jahres halte.

Also gebe ich Euch im folgenden Artikel nur ein paar (spoilerfreie) Fakten mit an die Hand und bitte Euch ganz einfach ins Kino zu gehen.

Ihr werdet es nicht bereuen. 

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
A
ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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Blade Runner 2049 (2017)


Regie: Denis Villeneuve

Kamera: Roger Deakins

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Darsteller: Harrison Ford, Ryan Gosling,
Jared Leto, Ana de Armas

 

Da heute alle Horrorsites dem Datum geschuldet nur über Jason und Co., bzw. sonstige Slasher berichten werden, ist es klar, dass EVIL ED hier einen anderen Weg geht.

Christopher hat für Euch das Sequel des Jahres gesichtete und wird versuchen Euch mit seiner Kritik zu überzeugen, dass ihr die begrenzte Zeit, die dieses visuelle Meisterwerk noch läuft, nutzt, um ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

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Funhouse (1981)
Das Kabinett des Schreckens

Regie: Tobe Hooper

Drehbuch: Lawrence Block

Darsteller: Elizabeth Berridge,
Shawn CarsonHerb Robins

 


Die Arbeiten des kürzlich verstorbenen Tobe Hooper waren nicht immer unumstritten.

"Funhouse" war (noch vor Poltergeist) ein erster Versuch sich vom Bad Boy-Image zu lösen und etwas "mainstreamiger" zu werden. Trotzdem enthält der Film noch viele Elemente, wie man sie nur in einem Hooper Film findet.

 

Bernd hat die flotte Geisterbahn nochmals besucht...

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Within (2016)

aka Crawlspace

Regie: Phil Claydon

Drehbuch: Gary Dauberman

Darsteller: Michael VartanErin MoriartyNadine VelazquezJoBeth Williams

ab 12. Oktober auf DVD/BluRay

 

Spielberg City USA – eine junge Familie, bestehend aus Vater John (Michael Vartan), Mutter Melanie (Nadine Velazquez) und der 16-jährigen Hannah (Erin Moriarty), bezieht ihr neues Domizil in der „Evergreen Terrace“ oder „Two Pines“. Töchterlein verbüßt gerade noch einen vierwöchigen Hausarrest, da sie ihre heimliche Abschiedsparty in der alten Wohnung ein wenig übertrieben hat. Zumindest scheint der Hausfrieden ansonsten ganz in Ordnung zu sein, was man vom Frieden im neuen Haus nicht gerade sagen kann.

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Child's play 3 (1991)
Chucky 3


Regie: Jack Bender

Drehbuch: Don Mancini

Darsteller: Justin Whalin,
Jeremy Sylvers, Brad Dourif


Bei seinem dritten Auftritt hatte Chucky schon einiges von seiner ursprünglichen Faszination verloren und so ent"puppt" sich der Film als eine nette Routineangelegenheit ohne bleibende Werte.

Frank hat für uns trotzdem nochmal einen Blick riskiert...

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