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XX (2017)

 

Regie: Jovanka VuckovicSt. Vincent,
Roxanne BenjaminKaryn Kusama

Darsteller: Natalie BrownMelanie Lynskey,
Breeda WoolChristina Kirk

 

 

 


Ab 26.Mai auf BluRay und DVD

Horror ist Männersache.

Zumindest bislang. Denn jetzt bringt uns Koch Media eine Horror-Anthologie, deren vier Segmente allesamt von Frauen inszeniert wurden. In allen diesen Filmen haben außerdem Frauen die wichtigsten Rollen zugeteilt bekommen.

Nun ist es nicht gänzlich ungewöhnlich, dass Frauen Horrorfilme inszenieren. Immerhin entstanden Filme wie Friedhof der Kuscheltiere, Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis oder auch Freddys Finale - Nightmare on Elmstreet 6 auch unter weiblicher Führung. Nur tauchen die Namen Lambert, Bigelow und Talalay hier nirgendwo auf.

xx02Stattdessen präsentiert uns Jovanka Vuckovic die erste Episode mit dem Namen „The Box“.

„Who the fuck is Jovanka?“ werden jetzt einige unter Euch zu recht fragen. Und ein Blick in die IMDB verrät auch fix, dass die gute Dame bislang nur Kurzfilme inszeniert hat.

Naja, immerhin bleibt sie sich treu.

Die Geschichte hinter „The Box“ stammt übrigens von Jack Ketchum , dem wir auch die Vorlage zu Beutegier zu verdanken haben. Hier geht es um eine vierköpfige Familie (Mutter, Vater, Sohn, Tochter), die in der Vorweihnachtszeit mit einem Horror der etwas anderen Art zu kämpfen hat. Nachdem der Sohn in der U-Bahn bei einem Fremden einen Blick in dessen Geschenkbox erhaschen durfte, verweigert der Junge jegliche Nahrungsaufnahme. Klingt erstmal nicht gruselig, doch ich versichere Euch, diese Episode ist ein echter Schlag in die Magengrube.

Ja, alleine „The Box“ ist die Anschaffung der Scheibe wert.

xx04Weiter geht’s mit „The Birthday Party“ von Musikerin St. Vincent aka Annie Clarke, die hier ihr Regiedebut vorgelegt hat. Melanie Lynskey , die jüngeren Lesern als Two and a Half Men – Stalkerin Rose ein Begriff sein sollte (und den Älteren als Pauline in Heavenly Creatures), bereitet gerade die Geburtstagsparty ihrer achtjährigen Adoptivtochter vor, als sie ihren Mann tot im Arbeitszimmer vorfindet. Doch die Party hat Vorrang und so muss Papa vorübergehend verschwinden. Immer Ärger mit Harry und Co. standen Pate bei dieser recht witzigen Kurzgeschichte, die ganz witzig daher kommt, nichts wirklich Neues bietet, aber dank der Hauptdarstellerin aber überdurchschnittlich unterhält.

xx05„Don´t Fall“ von Roxanne Benjamin, der Regisseurin des recht gelungenen Southbound, stellt dann leider den Tiefpunkt der vier Geschichten dar. Inhaltlich geht es um eine Gruppe von Campern (gab´s vorher noch nie!). Die ängstlichste von ihnen, die auf den Namen Gretchen (Breeda Wool) hört, verwandelt sich nachts in ein Monster und killt ihre Begleiter. Das ist inhaltlich etwas mager und kann auch dank Budget- und Laufzeitbegrenzungen (die Monsteraction fällt ziemlich kurz aus) nicht überzeugen.

xx06„Her only living son“ von Karyn Kusama (Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack) kann dann aber das Ruder wieder herum reißen. In dieser Geschichte hat die alleinerziehende Cora (Christina Kirk) allerlei Ärger mit ihrem pubertierenden Sohn. Und so wird sie zur Schuldirektorin gerufen, weil Sohnemann seiner Mitschülerin mal so ganz nebenbei die Fingernägel ausgerissen hat. Ein Sonnenschein, der Kleine. Zu Coras Verwunderung nimmt´s die Schulleitung recht gelassen. Immerhin könnte die Mitschülerin ihn ja provoziert haben. Da schickt man seine Kinder doch gerne zum Unterricht. Rosemarys Baby ist halt groß geworden und hat seinen Fanclub. Alles in allem ein gelungener Beitrag.

Richtig creepy sind auch die Zwischensequenzen von Sofìa Carrillo. Hier bekommen wir eine der wohl verstörendsten Stop-Motion-Puppenstories aller Zeiten zu Gesicht. Absolut sehenswert.

Mit 81 Minuten (bzw 78 Minuten auf DVD) Laufzeit, ist diese Gruselsammlung fix vorüber. Langeweile ist somit trotz der enttäuschenden dritten Geschichte ausgeschlossen.

Wer weiss, vielleicht bekommen wir ja irgendwann ein Sequel mit dem Titel „XXX“ - garantiert ohne Vin Diesel. Und bitte nicht wundern, in der Erwachsenenabteilung Eurer Videothek (sofern noch existent) sollten diverse Filme mit diesem Titel stehen. Sind aber keine Fortsetzung, auch wenn es dort sicher eine Menge starker Frauenrollen gibt.

 

Fazit:

Nette Kurzgeschichtensammlung für Horrorfans, deren Highlights am Anfang und am Ende zu finden sind.

Liebe Frauen, Ihr dürft uns gerne mehr davon abliefern.

Chrischi

 

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Hp News

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Doghouse (2009)

Regie: Jake West

Darsteller: Danny Dyer
Noel ClarkeEmily Booth

 

Aus dem "Muss ich mal wieder gucken"-Stapel gefischt

Eine Gruppe echter englischer Kerle plant ein Wochenende fernab ihrer Lebensgefährtinnen, um einem von ihnen, der gerade in Scheidung lebt, zu zeigen, das es auch noch andere weibliche Wesen gibt. Was bietet sich da eher an, als eine Reise nach Moodley, einen kleinen Dorf irgendwo im Nichts in dem es einen Frauenüberschuß von 4:1 gibt.

Leider gibt es da ein kleines Problem, denn bedingt durch ein geheimes Regierungsexperiment sind alle Frauen in Moodley zu blutdurstigen und fleischhungrigen Zombies geworden und haben bereits beim Eintreffen unserer Nichthelden die männliche Population des Dorfes auf genau 1,5 reduziert.

 

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wreckposter

Wrecker (2015)




Regie: Michael Bafaro
Darsteller: Anna Hutchinson, Andrea Whitburn

Ab 5.Oktober auf DVD/BluRay



Au weiah. Mit Wrecker kommt mal wieder ein Remake von Spielbergs "DUELL" auf uns zu. Natürlich kann es mit dem Klassiker nicht mithalten, aber dass man aus einer solch tollen Idee solch einen Rohrkrepierer basteln kann ist auch schon fast sowas wie Kunst.

Baddie oder einfach nur mies?

Christopher hat sich das mal angesehen...

 

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shinposter

Shin Godzilla (2016)

Godzilla Resurgence

Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi

 

Darsteller: Hiroki Hasegawa,
Yutaka Takenouchi, Satomi Ishihara

 

 


"Shin Godzilla" spaltet die Fanlager - dem einen ist zu viel Gelaber im Film, dem anderen gefällt es nicht das Godzilla "realistisch" dargestellt wird. Mal ist er zu düster, mal zu ironisch.

Trashbox mag den Film und
bringt Euch nahe warum...

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 dries

I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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STvposter

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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