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Blood Warriors 2

Blood Warriors (1993)


Regie:
Sam Firstenberg
Darsteller: David Bradley,
Frank ZagarinoJennifer Campbell

 

Vor kurzem präsentierten wir Euch mit Podcast Nummer 29 einen Einblick in die Welt der Cannon Group aka Cannon Films.

Was aus seinen Stars und Sternchen nach dem Konkurs der beiden israelischen Filmverrückten Golan und Globus wurde, dass brachte mir Shamrock Media ins Gedächtnis (außerdem musste ich unweigerlich bei dem Labelnamen an Halloween 3 - Die Nacht der Entscheidung denken – vielen Dank auch für den Ohrwurm).

1993 – Das Jahr, als es mit Cannon endgültig aus war.

Cannon Sie sich vorstellen, was die Cannon Angestellten, die über wenig Cannon und Talent verfügten, nun noch bewerkstelligen Cann(t)on?

Also, Regie-“Legende“ Sam Firstenberg, dem wir Knaller (hust) wie American Fighter oder auch den unterhaltsamen Splatterfilm American Samurai zu verdanken haben, drehte mit dem Ersatz American-Fighter-Ninja David Bradley unter anderem diese hier vorliegende US-Indonesische-Co-Produktion (!!!), in dem auch C-Film Actionstar Frank Zagarino die Fäuste schwingen durfte. Zaragossa (oder so) kennt man als Billig-Terminator-Kopie aus den Shadowchaser-Werken. Filmen also, von denen zumindest der Erste als Guilty-Pleasure noch durchging.

bloodwarriors12

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist kein Gold, das uns Herr Fürstenberg hier serviert. Wer Schampus erwartet, wird mit Natursekt enttäuscht.

Ja, Blood Warriors muss man unter den richtigen Voraussetzungen schauen. Ohne Bier geht da gar nichts.

Und davon braucht man gleich zu Beginn ein ganzes Sixpack.

Wir sehen den armen Herrn Bradley, der hier Wes Healey heisst, beim Eintritt in seine Gefängniszelle. Ja, er tat was Schlimmes. Was? Dazu komme ich gleich.

Erstmal gilt es festzustellen, dass die Klamottenwahl in diesem Gefängnis als durchaus leger zu bezeichnen ist. Denn Wes darf in coolen 90s Jeansklamotten seine 2 Jahre Strafe absitzen.

Wofür 2 Jahre?

Nun, das sehen wir sogleich in Flashbacks, die uns mitten in hammerharte Kriegsaction hineinkatapultieren, bei der Oliver Stone vor Neid erblassen würde.

Wir sehen unseren Helden irgendwo auf der Wiese hocken, zusammen mit seinen Kameraden (da hockt auch der Zagarino mit rum).

Auftritt: Der Bruder des Helden, der mit breitem Grinsen (ich nenne es „Grimasse“) erklärt, er würde sich auf den bevorstehenden Kampf total freuen (Yeah! Krieg!).

Doch Wes zweifelt. Und das zurecht, denn als Brüderchen auf den zehn Meter entfernten Holzzaun zu rennt (dahinter soll der Feind stecken – ich seh bloß Zaun), fängt Wes plötzlich an zu schießen.

Er schießt zwar auf den Feind (also den Zaun), trifft aber mit jeder Kugel den Rücken seines Bruders.

WAS FÜR EIN PECH!

krovavyie voinyi scene 6

Ich hab die Szene erst nicht verstanden, denn der angebliche Unfall sieht ziemlich eindeutig nach hinterhältigem Mord aus. Ja, inszenieren kann er, der Fürstenberg.

Doch, Glück im Unglück, die zwei Jahre Haft, die Wes bekommen hat (O.J. Simpsons Anwalt war halt noch in der Ausbildung), werden auf 14 Monate verkürzt.

Warum? Nun, der Gefängnisdirektor glaubte unserem Helden in Jeanshosen die Story vom Pechvogel an der Waffe und suchte daraufhin dessen Armeekumpel Keith Stone (was für ein Name) auf. Bei diesem handelt es sich übrigens um Frank Margarino, der nicht nur Wes Unschuld beteuert und die Hypothek seiner Ranch als Bonus übernommen hat. Nein, laut Gefängnisdirektor ist Keith Stein auch schon mausetot. Klar, der taucht bestimmt nie wieder auf. Er hatte ja auch schon ganze zehn Sekunden Screentime.

Der Gefängnisdirektor sieht jedenfalls keinen Grund mehr unseren Helden festzuhalten. Also bekommt der eine „Ich-komme-aus-dem-Gefängnis-frei“-Karte und düst zur Beisetzung des gefallenen Kameraden.

Mit Cowboyhut ausgestattet, trifft Wes bereits am Flughafen von Irgendwo-in-Indonesien auf Keiths kleine Schwester Karen (Jennifer Campbell), die eigentlich ganz schnuckelig ausschaut und daher wohl auch eine Rolle erhaschen konnte.

Dann geht’s auf die Beerdigung, auf der allerlei böse Jungs (sprich: pfannkuchengesichtige Indonesen) auftauchen, die Funeral-Crasher spielen wollen. Doch nachdem Bradley den Kampf im böse gucken gewonnen hat, geht’s auf Richtung Romantik – Sprich: Wir treten nach beinharter Friedhofsaction auf die Bremse. Unser Held spielt auf der Klampfe und sagt Karen, dass sie damals ja noch so klein war, woraufhin sie gleich das Kleid auszieht und in schwarzen „Fick-mich“-Dessous vor unserem verdutzten Helden steht. Und was macht der? Er nimmt beleidigt reissaus.

cowboybradley

Doch der blonde Bimbo rennt hinterher und entschuldigt sich. Dann erzählt sie noch eine düstere Geschichte aus Keiths Vergangenheit, die schon als Vorbote für seine filmische Rückkehr dienen soll. Und dabei immer so: Dideldumm-dumm-dumm.

Wenn die billige Synthesizermusik nicht wäre, könnte man meinen, man sehe eine Folge aus Der Denver-Clan oder eine ähnliche Soapgeschichte.

Doch nach diversen Füllszenen voller unfassbar doofer Dialoge kommt es zu einem Überfall auf Keiths Anwesen, welches man aus drei Gründen unbedingt sehen sollte:

1) schön knallig platzende Blutbeutel bei den erschossenen Wachen

2) unfassbar grimassierende, einheimische Statisten, deren Gesichtsverrenkungen man einfach nur gern haben kann (erwähnte ich übrigens, dass auch die US-“Stars“ im Grimassenbilden wahre Meister sind? - siehe Screenshots.

3) das alles mündet in einer wilden Verfolgungsjagd, die wirklich gut gemacht ist. Zwar kein The Fast and the Furious, aber zumindest Ein Colt für alle Fälle.

Das Blondchen wird jedenfalls entführt und Wes verhaftet. Aber auch die ortsansässige Polizei lässt ihn ratz fatz wieder laufen. Wie arbeiten die eigentlich?

Danach häufen sich glücklicherweise die wirklich anschaubaren Actionszenen, die mal aus Kletteraction, Schießerei, Verfolgungsjagd oder purem auf-die-Fresse besteht.

Und natürlich darf Wes die scharfe, blonde Drecksau nageln.

zagarinoBWNach geraumer Laufzeit taucht dann (Achtung: SPOILER!!!!) Frank Zabaione wieder auf und entpuppt sich als die Wurzel allen Übels. Dürfte niemanden überraschen. Wie sollte sonst ein guter Endkampf dabei rumkommen?

Und ja, auch der Schlussfight macht Laune und dauert ´ne ganze Weile.

Fassen wir zusammen:

  • Handlung schwülstig lahm, aber mit herrlich bescheuerten Dialogen und Gesichtsentgleisungen

  • Action völlig okay und auf dem Standard einer Cannon-Produktion (teilweise sogar drüber)

Einzig die typische 90er Jahre Videoproduktionsoptik in 4:3-Schmierbild machte es mir schwer. Aber so sahen die Filme damals aus. An der Qualität der Scheibe gibt’s nichts auszusetzen.

Hinzu kommt noch eine Reihe von Trailern zu anderen Hau-drauf-Filmen, sowie dem vorliegenden Film (in Englisch und Highlight-Video-Style – Yeah!).

Die Scheibe ist ungeprüft, dürfte heute aber mit einem blauen FSK-Logo davonkommen.

Fazit:

B-Action-Gülle, die mit gleichgesinnten Bekloppten, die solche Klopperfilme mögen, durchaus Spaß machen kann. Ich fand ihn unterhaltsam schlecht. Und das ist irgendwie positiv gemeint. Vielleicht warens aber auch die geilen Jeans und wilden Grimassen – wer weiß das schon?

Ich widme mich jedenfalls wieder den Stimmen in meinem Kopf:

HAPPY HAPPY HALLOWEEN – SILVER SHAMROCK

Chrischi

 

 

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Bride of Chucky (1998)
Chucky und seine Braut

Regie: Ronny Yu

Drehbuch: Don Mancini

Musik: Graeme Revell

Darsteller: Jennifer Tilly, Katherine Heigl,
Brad Dourif, John Ritter


5 Jahre sollte es bis zum nötigen Reboot der Chucky-Serie dauern. Glücklicher Weise beschloß man einen anderen Weg zu gehen und würzte das neuerliche Sequel mit einer Menge schwarzem und Nerd-Humor sowie einer Masse an Splatter.

Kai hat das Werk nochmal für Euch besucht...

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 Mother (2017)

Regie/Buch: Darren Aronofsky

Kamera: Matthew Libatique

Darsteller: Jennifer Lawrence
Javier BardemEd Harris,
Michelle PfeifferDomhnall Gleeson  

 

 

Wenn man die Kritiken im Internet und auf Facebook und Co. liest, könnte man auf den Gedanken kommen, dass fast niemand MOTHER! wirklich verstanden hat. Unser Autor Trashbox spricht in seiner Analyse einige Punkte an, die die normale Kritik gerne übersieht, da dem 08/15-Schreiberling einfach die persönlichen Erfahrungswerte fehlen.

ACHTUNG:
Im Gegensatz zun unseren "normalen" Einträgen seid ihr diesmal NICHT vor Spoilern geschützt...

 

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Des Königs neue Kleider

S03E01 Release: 15.10.2017

Nun ist vorbei mit der Ruhe. Eure Ohren sollen bluten.

EVIL ED ist zurück und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden.

Ansonsten kümmern wir uns intensiv um Stephen King, streifen an dem leider verstorbenen Tobe Hooper vorbei und haben zum Abschluß die wahrscheinlich traurigste Komödie aller Zeiten.

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Johnteaser

Portrait: John McNaughton
(*13.01.1950)


Mit "The Harvest", der im November auch auf deutsch unter dem Titel "Haus des Zorns" erscheinen wird, hat John McNaughton wieder bewiesen, dass er der wohl am meisten unterschätzte Horror-Regisseur, der 80er Jahre Generation ist.

Auch zwischen Henry (1986) und eben genanntem "The Harvest" (2013/15) gibt es noch einiges zu entdecken.

Ein kleines Portrait eines vergessenen Großen.

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Most likely to die (2015)
Most likely to die

Regie: Anthony DiBlasi 

Darsteller: Chad AddisonTess Christiansen,
Perez Hilton, Jake Busey
A
ktuell auf NETFLIX


Wenn das Schlachtfest beginnt, hat man das Gefühl eine Zeitreise in die wilden 80er angetreten zu haben. Geschickt wird die Intensität der handgemachten Splattereffekte von Sequenz zu Sequenz gesteigert, während sich die Protagonisten durchweg dämlich verhalten und sich der Killer als der Teleportation fähig erweist.

Alles wie in der guten alten Zeit halt.

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Blade Runner 2049 (2017)


Regie: Denis Villeneuve

Kamera: Roger Deakins

Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch

Darsteller: Harrison Ford, Ryan Gosling,
Jared Leto, Ana de Armas

 

Da heute alle Horrorsites dem Datum geschuldet nur über Jason und Co., bzw. sonstige Slasher berichten werden, ist es klar, dass EVIL ED hier einen anderen Weg geht.

Christopher hat für Euch das Sequel des Jahres gesichtete und wird versuchen Euch mit seiner Kritik zu überzeugen, dass ihr die begrenzte Zeit, die dieses visuelle Meisterwerk noch läuft, nutzt, um ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

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Funhouse (1981)
Das Kabinett des Schreckens

Regie: Tobe Hooper

Drehbuch: Lawrence Block

Darsteller: Elizabeth Berridge,
Shawn CarsonHerb Robins

 


Die Arbeiten des kürzlich verstorbenen Tobe Hooper waren nicht immer unumstritten.

"Funhouse" war (noch vor Poltergeist) ein erster Versuch sich vom Bad Boy-Image zu lösen und etwas "mainstreamiger" zu werden. Trotzdem enthält der Film noch viele Elemente, wie man sie nur in einem Hooper Film findet.

 

Bernd hat die flotte Geisterbahn nochmals besucht...

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Within (2016)

aka Crawlspace

Regie: Phil Claydon

Drehbuch: Gary Dauberman

Darsteller: Michael VartanErin MoriartyNadine VelazquezJoBeth Williams

ab 12. Oktober auf DVD/BluRay

 

Spielberg City USA – eine junge Familie, bestehend aus Vater John (Michael Vartan), Mutter Melanie (Nadine Velazquez) und der 16-jährigen Hannah (Erin Moriarty), bezieht ihr neues Domizil in der „Evergreen Terrace“ oder „Two Pines“. Töchterlein verbüßt gerade noch einen vierwöchigen Hausarrest, da sie ihre heimliche Abschiedsparty in der alten Wohnung ein wenig übertrieben hat. Zumindest scheint der Hausfrieden ansonsten ganz in Ordnung zu sein, was man vom Frieden im neuen Haus nicht gerade sagen kann.

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Child's play 3 (1991)
Chucky 3


Regie: Jack Bender

Drehbuch: Don Mancini

Darsteller: Justin Whalin,
Jeremy Sylvers, Brad Dourif


Bei seinem dritten Auftritt hatte Chucky schon einiges von seiner ursprünglichen Faszination verloren und so ent"puppt" sich der Film als eine nette Routineangelegenheit ohne bleibende Werte.

Frank hat für uns trotzdem nochmal einen Blick riskiert...

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Der Nachtmahr (2015)

Regie: AKIZ (Achim Bornhak)

Drehbuch:  AKIZ

Darsteller: Carolyn GenzkowJulika Jenkins
Wilson Gonzalez OchsenknechtAlexander Scheer

Auf DVD/BluRay von Koch-Media

 

 Die 17-jährige Tina (Carolyn Genzkow)hat alles, was man sich als Teenager wünschen kann. Ihre schulischen Leistungen sind über dem Durchschnitt, ihr Freundeskreis groß und ihr Lebenstandard sehr hoch. 

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb - bricht sie immer wieder aus und feiert mit ihren Freunden wilde Partys, bei denen Alkohol und Drogen in rauen Mengen konsumiert werden. So ist es eigentlich auch kaum überraschend, dass sie unter Alpträumen leidet. Alpträume, die scheinbar immer mehr in die reale Welt dringen und sich schließlich als ein gnomenhaftes Lebewesen manifestieren.

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