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test04Das brandneue Testament (2015)
Le tout nouveau testament

Regie: Jaco Van Dormael

Drehbuch: Jaco Van Dormael, Thomas Gunzig

Darsteller: Pili Groyne,
Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau

 

seit 7. April auf DVD/BluRay und auf AMAZON-Prime

 

Gott ist ein tyrannischer Familienvater, dessen größtes Vergnügen es ist an seinem Computer neue und immer aberwitzigere Quälereien für seine Geschöpfe zu entwickeln. Zusätzlich unterdrückt er noch seine liebevolle Frau und die zehnjährige Tochter Éa. Sein Sohn, ein Typ namens Jesus hat die familiäre Dreizimmerwohnung mitten im Herzen von Brüssel, nach einem Streit, bereits vor mehr als 2000 Jahren verlassen und hält zu seiner kleinen Schwester nur noch als Erscheinung in Form einer Plastikfigur Kontakt.

test01Nachdem sie ein weiteres Mal vom jähzornigen Herrgott den Gürtel zu spüren bekommen hat, beschließt Éa auszureissen, nicht aber ohne zuvor noch allen Menschen auf der Welt ihr Todesdatum mitzuteilen. Fortan irrt sie nun durch das moderne Brüssel und versucht ihre 6 Jünger zu finden, die ihr helfen sollen ihren prophetischen Auftrag zu erfüllen und ihren Vater in seine Schranken zu verweisen.

Das erste Mal habe ich vond „Das brandneue testament“ gehört, als ein erzkonservativer Christ aus meinem Facebook-Kreis den Trailer mit den Worten „Welch ein widerwärtiges Machwerk“ postete und dafür viel Zuspruch aus seiner Filterblase erhielt. Mein Kommentar, dass er sichden Film doch erst einmal ansehen möge, ehe er ihn verdammt stieß auf taube Ohren, die nachfolgenden Diskussionen sorgten dafür, dass ich eine anstehende Entfreundungsaktion ein wenig vorzog. So ist es mir natürlich jetzt nicht mehr direkt möglich, herauszufinden, ob er den Film mittlerweile gesichtet hat, die Meinung von sogenannten „Hardcore-Christen“ zu diesem Werk würde mich allerdings doch sehr interessieren.

Denn ganz tief in seinem Herzen ist der Film in keinster Weise religions- oder speziell Christenfeindlich, er wählt halt nur einen etwas anderen Ansatz um die Probleme die durch Religionen und ihren Dogmatismus entstehen zu versinnbildlichen.

Dabei bedient sich Regisseur Jaco Van Dormael, der das Buch zusammen mit Thomas Gunzig verfasst hat, bei den Zutaten einer schwarzen Komödie, lässt etwas Familiendrama einfliessen und garniert das Ganze mit etlichen Sprinkeln drastischer Sozialsatire. So stammen die zukünftigen Jünger von Èa aus den verschiedensten sozialen Bereichen und gehen dementsprechend auch sehr unterschiedlich mit der Situation um, nun ihr Todesdatum zu kennen, das übrigens als Countdown auf ihren Mobilgeräten und Computern abläuft.

test03Als Gott selbst dann seine Tochter verfolgt wird er schon sehr bald als Unruhestifter und später sogar als illegaler Asylant verdächtig und gerät in die Mühlen unmenschlicher Gesetzbarkeit, an denen er selbst halt nicht ganz unschuldig ist.

Das Ensemble, von denen ich in Ermangelung einer belgischen Filmbildung niemanden kenne, spielt durchweg ansprechend, speziell die kleine Pili Groyne in der Hauptrolle wirkt sehr natürlich und überzeugend.
Das einzge, was wirklich ein wenig stört, ist, dass es sich bei „Das brandneue Testament“ offensichtlich um einen Film handelt, der sich im visuellen Stil und in Sachen Atmposphäre sehr stark an „Die fabelhafte Welt der Amelie“ orientiert und dementsprechend optisch wenig eigenes auf die Leinwand bringt. Da hätte man sich den ein oder anderen knackigen eigenen Einfall gewünscht. Nichts destotrotz ist diese kleine belgische Komödie eine wunderbare Abendunterhaltung mit Herz und Hirn, die ich auch religiösen Filmfans ans Herz legen kann, denn bei allem Sarkasmus und bei aller Ironie ist doch eine seiner Kernaussagen die, dass ein gutmütiger Gott das Beste wäre, was unserer kaputten Welt momentan passieren könnte.

test02Der Film ist momentan bei AMAZON-Prime als kostenloser Stream verfügbar. Die BluRay von Euro-Video kommt mit einem kleinen Making of und einem Interview mit dem Regisseur und Gott daher – ob sich deshalb die Investition von 10 € lohnt könnt ihr ja nach dem Sehen entscheiden. Ich habe den Film auf alle Fälle mal auf meine Beobachtungsliste gesetzt.

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Hp News

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I Love Dries (2008)
Regie: Tom Six

 

Dass Tom Six auch vor seinem großen Erfolg mit "The human centipede" schon ein wenig anders war beweist "I love Dries" höchst eindrucksvoll.

Hier hat der Meister eine rabenschwarze, eklige und irgendwie auch schockierende Komödie hingelegt, in der der holländische 70er Jahre Schlagerstar Dries Roelvink sein Image gewaltig aufs Korn nimmt und die mit allen Klischees, die man über Hollänmder kennt trefflich spielt.

Leider ist das Werk bisher nur in in Holland erhältlich, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch...

 

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poster

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 06

Star Trek VI - The undiscovered country (1991)

Regie: Nicholas Meyer

Story: Leonard Nimoy

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy,
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei

David Warner, Christopher Plummer,
Kurtwood Smith, Michael Dorn

 

Nach dem ernüchternden Erfahrung, die Paramount mit dem letzten Star Trek-Film gemacht hatten, war es nicht gerade deren oberste Priorität, ein weiteres Werk um Kirk und Co. zu spinnen. Aber die Spin-Of Serie „Star Trek – the next Generation“ begann gerade damit das TV zu erobern und das 25-jährige Trek-Jubiläum stand zusätzlich im Jahr 1991 auch noch an.
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Forest of the DamnedForest of the damned (2005)

Regie: Johannes Roberts

Darsteller: Tom Savini,
Shaun Hutson, Daniel Maclagan

 zur Zeit für nich mal 6 € zu haben

 

"Das Schlachten im Walde" könnte man diese Scheibe untertiteln, aber dann würde man nur einen Aspekt abhandeln. 

„Ohne Zweifel der beste britische Horrorfilm seit Jahren“ wird auf dem Backcover eine mir unbekannte Gazette zitiert und da drängt sich dem erfahrenen Genrefan natürlich sofort der Vergleich mit anderen Inselfilmen auf. 

Naja - auf alle Fälle hat er Splatter und Titten, wem das reicht... 

 

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sorgenpacksorgenposterWhat we become (2016)
Sorgenfri

 

 

Regie/Buch:  Bo Mikkelsen

Darsteller: Mille DinesenMarie Hammer BodaTroels Lyby

 

Ab 18. November auf DVD/BluRay

Am 19.08.auf ZDF-Neo

 

Ohne jetzt zu viel zu spoilern – natürlich geht es in „What we become“ um eine Zombiekatastrophe, das Cover macht da ja auch keinen Hehl draus. Aber ebenso wie im vorigen Jahr „Maggie“ mit Arnold Schwarzenegger, bewegt sich auch hier die Handlung eher im dramatischen Bereich, hat aber – glücklicherweise – nicht diese komplett depressive Atmosphäre. Auch wenn es fast eine Stunde dauert, bis der Film die Kammerspielatmosphäre ablegt und der Zuschauer den ersten Zombie in Nahaufnahme zu Gesicht bekommt, so löst der Film ab diesem Punkt zumindest effektmässig sein FSK16-Versprechen zumindest noch ein und bietet die ein oder andere Splatterszene.

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handsposter01Hands of the Ripper (1971)
Hände voller Blut

Regie: Peter Sasdy

Drehbuch: Lewis Davidson

Darsteller:
Eric Porter, Angharad Rees, Jane Merrow, Keith Bell

Ich hab mal wieder einen Klassiker rausgekramt, der mich seit nun seit mehr als 40 Jahre begleitet.

Das ist mehr als nur ein schnödes Review. Lest mal rein...

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STvposter

Star Trek – Re-Evaluation
Teil 05

Star Trek V -
The final frontier (1989)

 

Regie: William Shatner  

Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy
DeForest Kelley, James Doohan, George Takei 

David Warner, Laurence Luckinbill

 

Na da ist er ja. Das scharze Schaf unter den Star Trek-Filmen – ein Film über den sich sogar Leute lustig machen, die in ihrer Freizeit in hellblauen Schlafanzuguniformen rumrennen. Das IMDB-Rating ist mit 5,4 weit entfernt von den anderen, bei den verfaulten Tomaten ist seine Beliebtheit mit, nicht mehr saftigen, 25 % noch offensichtlicher.
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UNDERDOG
White God/Underdog (2014)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"Fehér isten" , so der Originaltitel dieser deutsch/ungarisch/schwedischen Co-Produktion, ist der Versuch von Regisseur und Drehbuchautor Kornél Mundruczó aus dem "Kunstfilmghetto" auszubrechen und vielleicht auch mal einen kommerziellen Erfolg zu haben.
 
Ein Film für Hundeliebhaber, allerdings sind auch teilweise besonders starke Nerven erforderlich um ihn zu ertragen. Das ist kein Disney. :)
 
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harry cover

EVIL ED spielt:
Dirty Harry (NES)

(aka Dirty Harry – The war against Drugs)
1990, Mindscape

 

 

Wer kennt und liebt ihn nicht, den ikonischen Copfilm von Don Siegel aus dem Jahr 1971? Clint Eastwood schaffte seinen Sprung aus dem Wilden Westen hinein in ein modernes und dynamisch gedrehtes San Francisco als Antiheld Harry Callahan.

Seine Magnum wurde sein Markenzeichen.

Ehrfürchtig blicken wir in den Lauf seiner Waffe, wenn er fragt „Do you feel lucky? Well, do you, punk?“ und seine buschigen grünen Augenbrauen passend zu den grünen Haaren uns beeindrucken, bevor er von klobigen Gegnern mit Netzen beworfen wird und orientierungslos durch eine Stadt läuft... so ist es zumindest, wenn man die Filmvorlage mit dem NES-Spiel aus dem Jahr 1990 vermischt. 

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bluClownTown (2016)

Regie: Tom Nagel

Ko-Produzent: Robert Kurtzman

Darsteller: Brian Nagel, Lauren Compton,
Andrew Staton, Katie Keene

Ab 3. Oktober auf DVD/BluRay

Zwei Twentysomething Pärchen auf dem Weg zu einem Country-Konzert werden, irgendwo im tiefsten Süden der USA, in eine unheimliche Kleinstadt gelockt, in der einige als Clowns geschminkte Psychopathen das Ruder übernommen haben und sich mit dem Abschlachten diverser Touristen beschäftigen.

ENDE

Na gut, ein bissken mehr hab ich noch zu sagen, also weiterclicken. :)

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coverKrieg im Weltenraum (1959)
Uchû daisensô

Regie: Ishirô Honda

Spezialeffekte: Eiji Tsuburaya

Musik: Akira Ifukube

Darsteller: Ryô IkebeKyôko Anzai

Ab 18. August als Nummer 8 der 
“Rache der Galerie des Grauens”
von Anolis


 

In „Krieg im Weltenraum“ geht es, was speziell in Bezug auf die sonstigen Betitelungen von TOHO-Filmen in Deutschland überraschend ist, um einen Krieg im Weltraum. Böse Ausserirdische vom Planeten Natal (hmmmh, ein Schelm wer hier an Geburt denkt) haben eine Basis auf dem Mond errichtet und starten von dort aus zerstörerische Angriffe auf die Erde.

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