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music

In dieser Kategorie wird sich unser Autor Frank Rinsche der musikalischen Seite des fantastischen Films widmen..ob Review, Komponistenportrait oder Rück-und Überblicke in die Geschichte, lasst euch überraschen.

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jedi core headerr(USA 2017)

Music by: John Williams
additional conducting: Bill Ross

An ihren Themen sollt ihr sie erkennen

Eine Art musikalisches Review

 

 

cover

Als ich Mittwoch Nacht um 0:01 in meinem heimischen Kino saß, die blaugrüne Einblendung "Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit weit entfernten Galaxies" las und wenige Sekunden darauf der erste Akkord des Star Wars Eröffnungsthemas erklang, hüpfte mein Herz und ich erschauerte kurz. Star Wars und die von John Williams komponierte Musik hat für mich seit meiner Kindheit einen besonderen Platz in meiner kindlich gebliebenen Seele. Und dies geht wohl nicht nur mir so, denn nicht umsonst ist Star Wars nach dem 40. Jubiläum frisch wie eh und je und noch ein großer Einfluss auf die gesamte Popkultur. Ein nicht zu unterschätzender Anteil an dem Erfolg hat zweifellos der geniale Komponist Williams, der sich von Star Wars stets inspiriere ließ, großartige Musik, die unzählige Male zitiert wurde und auf der Straße nachgepfiffen wird, abzuliefern.

Nun also Star Wars Episode 8 und damit der Mittelteil der dritten Trilogie.

Als er 1980 "The Empire strikes back" als 2. Teil der klassischen Trilogie schuf  zündete Williams ein Feuerwerk an Vielfältigkeit ab. Sein thematischer Erfindungsreichtum und die Kreativität schienen damals auf dem Höhepunkt zu sein. Damals erhielten viele Charaktere (die nicht schon in "A new Hope" berücksichtigt wurden) ihr musikalisches Leitmotiv und Williams konnte ab da auf diesen musikalischen Schatz zurückgreifen, ihn bereichern und variieren. 

Die auf Richard Wagner zurückgehende Technik des Leitmotivs, das erklingt, sobald die dementsprechende Person handelt, von ihr gesprochen wird o.ä. passte natürlich hervorragend auf die archetypische Gut/Böse Kreation von George Lucas.

Zum Auftakt der neuen Trilogie hat Williams im Jahr 2015 neue und überzeugende Motive für Rey und den Widerstand komponiert, die weiterhin von seiner musikalischen Potenz zeugen. Der gesamte Soundtrack zum 7. Teil erweist sich aber insgesamt als etwas uneben und nicht ganz ausgewogen.

williams

Kleine Notiz am Rande:

Ich habe beide Filme hintereinander im Kino erlebt und erst beim erneuten Sehen und beim vergleichenden Hören konnte ich Williams Musik für "The Force Awakens" endlich vollends würdigen.

Der Soundtrack zu "The last Jedi" ist im Grunde eine symphonische Variation eines Gesamtkunstwerks und gefällt mir großartig. Sie zeugt auch von Williams' Entwicklung in den letzten 30 Jahren und seinem gereiften Stil.  Zu den Aufgaben und Arbeiten eines guten Komponisten gehört ja nicht nur das Finden von eindringlichen Themen und hörbaren und wiedererkennbaren Strukturen (aber schön wäre das schon, Herr Zimmer), sondern auch diese Themen durchzuführen, sie gegenüberzustellen und zu variieren.

Ich spare mir hier eine Trackbeschreibung oder gebe auch keine Anspieltipps, da ich tatsächlich zum kompletten Durchhören rate, bei dem sich sicherlich nach und nach Favoriten herausschälen werden.

Tatsächlich sind beim ersten Hören nur zwei neue Themen auszumachen: ein nettes, aber nicht sonderlich eindringliches für den neuen Charakter Rose und ein fetziges, mit Steeldrums und Marimbaphon an die Cantina Band erinnerndes namens Canto Bright, das in einer längeren Form auf dem Soundtrack willkommen gewesen wäre.

score innen

Natürlich wären Motive für Charaktere wie Finn oder Poe willkommen gewesen aber mir persönlich fehlen wirklich neue große Themen nicht, denn mich überzeugte die Geschlossenheit des Materials und der könnerhafte Umgang damit bereits im Kino und als alleinige Hörerfahrung genauso.

Wieder einmal hat man sich die Trackliste auf der Hüllenrückseite verzichtet, so dass man erst das Booklet herausfriemeln muss, wenn man einen bestimmten Track sucht. Das Beiheft spart zwar nicht mit netten, schon hundet Mal gesehenen Fotos aber Liner Notes oder zumindest eine kleine Lobhudelei an Williams fehlt komplett.

Ein kleiner Tipp zuletzt: Wer die Leitmotive und Themen gut kennt, sollte sich vor dem Konsum des Soundtracks (und hier speziell Stück 13 sowie das Finale) erst den Kinobesuch gönnen, ansonsten könnte eine kleine Überraschung leicht verdorben werden.

 

Frank Rinsche

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